Die Zielsetzung der Arbeit ist die Darstellung der Möglichkeiten des Personal-Recruitings durch Employer Branding unter der Berücksichtigung des demografischen Wandels. Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich ausgehend vom demografischen Wandel und den dadurch möglicherweise existierenden Fachkräftemangels mit dem Employer Branding als strategisches Konzept in der Personalbeschaffung. Darauf aufbauend wird das Internet 2.0 im Allgemeinen und Social Media im Speziellen als Werkzeug für die Personalrekrutierung untersucht, um dann abschließend die Trends und Herausforderungen für die Personalbeschaffung im Mittelstand zu analysieren. Der letzte Abschnitt beinhaltet dann eine Zusammenfassung und auch einen Ausblick über mögliche Handlungsalternativen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Methodik und Zielsetzung
2 Demografischer Wandel und Fachkräftemangel
2.1 Das ökonomische Problem des Fachkräftemangels
2.2 Die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung
2.3 Die Herausforderung für eine zukunftsfähiges Personalmanagement
3 Employer Branding als strategisches Konzept der Personalrekrutierung
3.1 Das Employer Branding im Unternehmenskontext
3.2 Positionierung und Gestaltung einer Arbeitgebermarke im Rahmen eines Prozessmanagements
3.3 Erfolgsmessung und Nachhaltigkeit des Employer Branding
3.4 Fallbeispiel: Employer Branding bei Deloitte Deutschland
4 Social Media als Werkzeug bei der Personalrekrutierung
4.1 Social Media-Plattformen für das Employer Branding
4.2 Rechtliche Herausforderungen im Bereich Social Media
5 Trends und Herausforderungen für die Personalrekrutierung im Mittelstand
5.1 Social Media-Nutzung im Mittelstand
5.2 Hürden bei der Personalrekrutierung
5.3 Handlungsempfehlungen für den Mittelstand
6 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Möglichkeiten der Personalrekrutierung mittels Employer Branding unter Berücksichtigung des demografischen Wandels. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Unternehmen durch den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke und den gezielten Einsatz von Social Media auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt bestehen können.
- Analyse des Einflusses des demografischen Wandels auf den Fachkräftemangel.
- Strategische Gestaltung einer Arbeitgebermarke durch Employer Branding.
- Untersuchung von Social Media als Werkzeug für die Personalbeschaffung.
- Herausforderungen und Potenziale für den Mittelstand bei der Personalrekrutierung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Das Employer Branding im Unternehmenskontext
Employer Branding setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „employer“ und „branding“ zusammen. Mit „employer“ wird der Dienstgeber und mit „branding“ wird die Markenbildung bezeichnet. Zusammengesetzt bedeutet dann „Employer Branding“ alle Maßnahmen, welche ein Unternehmen zur Markenbildung und Markenführung setzt, um sich selbst als Arbeitermarke darstellen zu können. Daraus resultiert auch die Aufgabe des „Employer Branding“, die in der Schaffung der Bekanntheit und der Attraktivität des Unternehmens liegt. Wie dann im nachfolgenden Punkt 3.2 ausführlich dargestellt wird, muss ein Unternehmen im Auge des Bewerbers so wahrgenommen werden, dass es sich als Wunscharbeitgeber präsentieren kann. Mit diesem Ziel setzt das Employer Branding darauf, dass Unternehmen sich als einzigartig und unverwechselbar präsentiert, um sich von der Masse der möglichen Arbeitgeber im Kampf um die raren hoch qualifizierten Fach und Führungskräfte positiv abheben zu können. Abzugrenzen ist dieses Bemühen jedoch von den Aktivitäten des Marketings, da es beim Employer Branding darum geht, dass der Wandel der Gesellschaft hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft zu unterstützen, da dieser Wandel höhere Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber stellt. Bedingt durch den starken Wettbewerb herrscht Kostendruck in allen Unternehmen vor und daher muss sich ein Unternehmen durch hohe Qualität vom Mitbewerber unterscheiden können, um Aufträge zu erhalten. Daraus resultiert, dass Arbeitnehmer verschiedene Qualifikationen besitzen müssen, um mehrere Aufgaben bewältigen zu können. Der Spezialist kann sich somit nur dann behaupten, wenn er willens ist, lebenslang zu lernen und sich weiterzubilden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ein und definiert die Methodik sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Demografischer Wandel und Fachkräftemangel: Hier werden das ökonomische Problem des Fachkräftemangels sowie die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung analysiert und als zentrale Herausforderungen für ein zukünftiges Personalmanagement identifiziert.
3 Employer Branding als strategisches Konzept der Personalrekrutierung: Dieses Kapitel erläutert Employer Branding als strategisches Instrument, inklusive der Positionierung, Erfolgsmessung und einem Praxisbeispiel bei Deloitte Deutschland.
4 Social Media als Werkzeug bei der Personalrekrutierung: Der Fokus liegt hier auf dem Einsatz von sozialen Medien als Rekrutierungskanal sowie den damit verbundenen rechtlichen Herausforderungen.
5 Trends und Herausforderungen für die Personalrekrutierung im Mittelstand: Dieses Kapitel beleuchtet die spezifische Situation im Mittelstand, diskutiert Hürden und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit, Employer Branding strategisch in KMUs zu verankern.
Schlüsselwörter
Personalrekrutierung, Employer Branding, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Social Media, Mittelstand, Personalbeschaffung, Mitarbeiterbindung, Prozessmanagement, Recruiting, Arbeitgeberimage, Wissensgesellschaft, Personalentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Personalrekrutierung durch Employer Branding unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zu den zentralen Themen gehören Employer Branding, die Auswirkungen des demografischen Wandels, der Einsatz von Social Media im Recruiting und die spezifische Situation im Mittelstand.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine strategische Arbeitgebermarkenbildung und den Einsatz moderner Medien Fachkräfte gewinnen und binden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Einbeziehung von Primär- und Sekundärquellen sowie der Darstellung eines Fallbeispiels aus der Praxis.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Employer Branding, die Rolle von Social Media als Werkzeug und die Analyse von Herausforderungen und Strategien speziell für mittelständische Unternehmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Personalrekrutierung, Employer Branding, Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Mitarbeiterbindung.
Warum ist Deloitte Deutschland als Fallbeispiel gewählt worden?
Deloitte wurde aufgrund seines aussagekräftigen Internetauftritts und seiner Bekanntheit als Beispiel für eine erfolgreiche Employer-Branding-Strategie gewählt.
Welche Bedeutung hat das "Generationenmanagement" im Kontext der Arbeit?
Es wird betont, dass Unternehmen individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen eingehen müssen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2015, Möglichkeiten der Personalrekrutierung durch Employer Branding. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368290