Jeden Tag werden wir mit zahlreichen Werbeanzeigen konfrontiert. Es ist nahezu unmöglich, sich ihnen zu entziehen. Sie finden sich beispielsweise in Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten, Büchern oder auch auf Plakaten in der Innenstadt. Doch wie schafft es die Werbung, auf uns zu wirken, uns zum Kauf bestimmter Produkte zu bewegen? Dieser Frage soll in der vorliegenden Arbeit auf den Grund gegangen werden.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei in der syntaktischen Analyse ausgewählter Werbeanzeigen.
Zu diesem Zweck werden in Printmedien abgedruckte Werbeanzeigen aus der Automobilbranche auf syntaktische Besonderheiten untersucht. Hierbei sollen eventuell auftretende Regelmäßigkeiten herausgearbeitet werden und deren Funktionen bestimmt werden. Es werden insgesamt sechs einzelne Werbeanzeigen untersucht, die in verschiedenen Zeitschriften abgedruckt wurden. Es handelt sich dabei um drei ältere Werbeanzeigen aus den Jahren 1964, 1969 und 1972 sowie um drei neuere Werbeanzeigen aus den Jahren 2010, 2012 und 2013. Auf diese Art und Weise sollen eventuelle Veränderungen im Aufbau von Werbeanzeigen im Laufe der letzten 51 Jahre herausgestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Werbung in Printmedien
2.1 Printmedien
2.2 Geschichte von Anzeigenwerbung
2.3 Gründe für Anzeigenwerbung
2.4 Klassischer Aufbau einer Werbeanzeige
3. Analyse ausgewählter Werbeanzeigen
3.1 Beispiel 1: VW Variant (1964)
3.2 Beispiel 2: Renault 4 (1969)
3.3 Beispiel 3: Renault 16 (1972)
3.4 Beispiel 4: VW Golf/Polo Style (2010)
3.5 Beispiel 5: BMW 640d Coupé (2012)
3.6 Beispiel 6: Mercedes (2013)
4. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht syntaktische Besonderheiten in Werbeanzeigen der Automobilbranche in Printmedien, um Regelmäßigkeiten in der Sprachgestaltung und deren Wirkung auf Rezipienten über einen Zeitraum von rund 50 Jahren hinweg aufzuzeigen.
- Syntaktische Analyse von Werbeanzeigen
- Vergleich historischer (1960er/70er Jahre) und moderner (2010er Jahre) Anzeigen
- Untersuchung von Satzbau, Grammatik und Stilmitteln
- Rolle der gesprochenen Sprache in der Anzeigenwerbung
- Entwicklung des Aufbaus von Werbeanzeigen
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Jeden Tag werden wir mit zahlreichen Werbeanzeigen konfrontiert. Es ist nahezu unmöglich sich ihnen zu entziehen. Sie finden sich beispielsweise in Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten, Büchern oder auch auf Plakaten in der Innenstadt. Doch wie schafft es die Werbung auf uns zu wirken, uns zum Kauf bestimmter Produkte zu bewegen? Dieser Frage soll in der vorliegenden Arbeit auf den Grund gegangen werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei in der syntaktischen Analyse ausgewählter Werbeanzeigen.
Zu diesem Zweck werden in Printmedien abgedruckte Werbeanzeigen aus der Automobilbranche auf syntaktische Besonderheiten untersucht. Hierbei sollen eventuell auftretende Regelmäßigkeiten herausgearbeitet werden und deren Funktionen bestimmt werden. Es werden insgesamt sechs einzelne Werbeanzeigen untersucht, die in verschiedenen Zeitschriften abgedruckt wurden. Es handelt sich dabei um drei ältere Werbeanzeigen aus den Jahren 1964, 1969, und 1972, sowie um drei neuere Werbeanzeigen aus den Jahren 2010, 2012 und 2013. Auf diese Art und Weise sollen eventuelle Veränderungen im Aufbau von Werbeanzeigen im Laufe der letzten 51 Jahre herausgestellt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Werbewirkung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die syntaktische Analyse von sechs ausgewählten Automobil-Werbeanzeigen aus verschiedenen Jahrzehnten.
2. Werbung in Printmedien: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Werbung, definiert Printmedien, beleuchtet deren Geschichte sowie Gründe für ihre Nutzung und beschreibt den klassischen Aufbau einer Werbeanzeige.
3. Analyse ausgewählter Werbeanzeigen: Hier erfolgt die detaillierte Beschreibung und syntaktische Untersuchung von sechs spezifischen Automobil-Werbeanzeigen aus den Jahren 1964 bis 2013.
4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, stellt Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen historischen und modernen Anzeigen fest und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Werbeanzeigen, Printmedien, Syntax, Automobilbranche, Sprachanalyse, Werbesprache, AIDA-Formel, Satzbau, Rhetorik, Werbekommunikation, Historische Werbung, Moderne Werbung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der syntaktischen Untersuchung von Werbeanzeigen in Printmedien, um zu verstehen, wie diese sprachlich strukturiert sind, um auf Rezipienten zu wirken.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Werbesprache, der Aufbau von Printanzeigen, die Rolle der Syntax in der persuasiven Kommunikation und die zeitliche Entwicklung dieser Merkmale.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, syntaktische Regelmäßigkeiten in Automobil-Werbeanzeigen zu identifizieren und herauszuarbeiten, wie sich diese Sprache über einen Zeitraum von 50 Jahren verändert hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methode der linguistischen Inhalts- und Syntaxanalyse an ausgewählten Praxisbeispielen (Werbeanzeigen).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Werbung und einen praktischen Teil, in dem sechs Werbeanzeigen aus den Jahren 1964 bis 2013 detailliert analysiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Werbeanzeigen, Syntax, Automobilbranche, Sprachanalyse, Werbesprache und zeitlicher Vergleich.
Was besagt der Begriff „typographischer Hackstil“?
Es handelt sich um eine von Schmidt beschriebene Besonderheit, bei der viele sehr kurze Sätze (teilweise nur ein Wort) verwendet werden, um das Lesetempo zu verlangsamen und die Einprägsamkeit zu erhöhen.
Wie unterscheidet sich die Syntax historischer von modernen Anzeigen in der Analyse?
Die untersuchten historischen Anzeigen nutzen tendenziell kürzere Sätze (im Schnitt 7,4 Wörter), während moderne Anzeigen (mit Ausnahme von BMW) komplexere und längere Sätze (im Schnitt 18,4 Wörter) verwenden.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2015, Syntaktische Besonderheiten historischer und moderner Werbeanzeigen in Printmedien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/391999