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Schlüsselbegriffe der Orff'schen Musiktherapie

Título: Schlüsselbegriffe der Orff'schen Musiktherapie

Trabajo , 2015 , 15 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Musicología - Otras
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Die Orff’sche Musiktherapie, aus dem Orff Schulwerk entwickelt, soll konkrete Hilfen aufzeigen, die Musik geben kann. Sie soll nicht bloß die allgemeine Brauchbarkeit von Musik zu Therapiezwecken nennen, sondern konkrete Anwendung aufzeigen. Stützend auf Gertrud Orffs Werk Schlüsselbegriffe der Orff-Musiktherapie, soll eine Auswahl an Begriffen vorgestellt und erläutert werden.
Orff wendet sich mit diesem Werk an alle, die mit förderungsbedürftigen Kindern arbeiten. Diese Hausarbeit soll eine Einführung in den Therapieansatz geben und das Verständnis Orff’s für eine erfolgversprechende Musiktherapieform erläutern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Orff’sche Musiktherapie

2.1. Wahrnehmung

2.2. Provokation

2.3 Gestalt

2.4. Objekt

2.5. Raum – Zeit

2.6. Sprache

2.7. Kommunikation

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt eine strukturierte Einführung in die Orff’sche Musiktherapie, basierend auf dem Werk von Gertrud Orff, und erläutert deren zentrale Konzepte sowie deren Anwendung in der Arbeit mit förderungsbedürftigen Kindern.

  • Multisensorische therapeutische Ansätze
  • Die Bedeutung von Wahrnehmung und Provokation im therapeutischen Prozess
  • Strukturierung von Raum und Zeit in der Musiktherapie
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Therapeut und Kind

Auszug aus dem Buch

2.2. Provokation

Die Provokation soll laut Orff zum Wachstum anregen. Sie soll durch einen Reiz, beispielsweise einen Klang, etwas hervorrufen aber nicht verschrecken. Gegebenfalls steht sie mit der Wahrnehmung in Opposition und muss vorsichtig und bewusst eingesetzt werden. Jeder Mensch besitzt eine individuelle Reizschwelle und kann sich verschließen. Hier gilt zu beachten, dass nicht die Intensität entscheidend ist, sondern die Qualität.

Ein Reiz kann sich in einer Aufforderung äußern. Diese muss nicht, wie häufig angenommen, vom Therapeuten ausgehen, sondern kann auch von dem Kind selbst kommen und sollte unbedingt wahrgenommen werden.

Zu unterscheiden sind verbale und non-verbale Aufforderungen, immer eng verknüpft mit der Bewegung. Um Unter- oder Überforderung zu vermeiden, darf multisensorisch, also „mehrere Sinne ansprechend“ gearbeitet werden. Alles darf benutzt und vielseitig gestaltet werden, nicht nur zum musizieren. Die Assoziation, also das Herstellen einer Verbindung zwischen etwas erlebtem, sei es greifbar oder nicht, fördert das Gedächtnis und „bereichert.“ Auch hier ist das richtige Maß entscheidend um nicht ein negatives Ergebnis zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den therapeutischen Ansatz nach Gertrud Orff vorzustellen und praktische Hilfestellungen für die Arbeit mit förderungsbedürftigen Kindern aufzuzeigen.

2. Einführung in die Orff’sche Musiktherapie: Dieses Kapitel definiert die multisensorische Ausrichtung der Methode und das Grundgerüst, das zur Einordnung, Diagnose und Förderung von Patienten in Pädiatrie, Erwachsenen- und Geriatrie-Therapie dient.

2.1. Wahrnehmung: Hier wird Wahrnehmung als rezeptiver Vorgang beschrieben, bei dem Emotion, Bewegung und akustische Signale eng miteinander verknüpft sind, um individuelle Lernprozesse zu initiieren.

2.2. Provokation: Dieser Abschnitt beschreibt den gezielten Einsatz von Reizen zur Wachstumsanregung, wobei die Qualität des Reizes und die individuelle Reizschwelle des Kindes entscheidende Faktoren sind.

2.3 Gestalt: Das Kapitel thematisiert die Bedeutung von Form, Ordnung und Rhythmus im therapeutischen Spiel, wobei das eigenständige Üben und Assoziieren des Kindes im Vordergrund steht.

2.4. Objekt: Hier wird der Begriff Objekt als Gegenstand zur therapeutischen Auseinandersetzung definiert, wobei insbesondere der auditive Zugang durch das Orff-Instrumentarium bei körperlich behinderten Kindern beleuchtet wird.

2.5. Raum – Zeit: Dieses Kapitel erläutert, wie ein konstanter und geordneter Therapieraum sowie zeitliche Grenzen Sicherheit geben und als Stimulus für Phantasie und Konzentration dienen können.

2.6. Sprache: Es wird dargelegt, dass Musik eine Form der nonverbalen Sprache ist, wobei auch gesprochene Kommunikation, Echolalie und Mutismus als therapeutische Elemente betrachtet werden.

2.7. Kommunikation: Dieses Kapitel betont den dialogischen Charakter der Musiktherapie und die Wichtigkeit einer neutralen, akzeptierenden Grundhaltung des Therapeuten, um Vertrauen aufzubauen.

3. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht den Erfolg und die ganzheitliche Bedeutung des Orff-Ansatzes, der über das Musizieren hinaus die gesamte Persönlichkeitsentwicklung fördert.

Schlüsselwörter

Orff’sche Musiktherapie, Gertrud Orff, Musikpädagogik, Multisensorik, Wahrnehmung, Provokation, Therapieraum, nonverbale Kommunikation, therapeutische Beziehung, Inklusion, Instrumentarium, Persönlichkeitsentwicklung, elementare Musik, Kindertherapie, Rehabilitation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die Schlüsselbegriffe der Orff’schen Musiktherapie und erläutert, wie diese Methode bei der Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen eingesetzt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen Wahrnehmung, den gezielten Einsatz von Provokation, die Gestaltung von Raum und Zeit, nonverbale Kommunikation sowie das Verständnis für Objekte und Instrumente im therapeutischen Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Behandelnden eine wissenschaftlich fundierte Terminologie und praktische Ansätze bereitzustellen, um therapeutische Prozesse bei Kindern besser zu verstehen und zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Werke von Gertrud Orff und ergänzenden pädagogischen Fachquellen, die in eine praxisorientierte Systematik überführt werden.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die spezifischen Begriffe wie Wahrnehmung, Provokation, Gestalt, Objekt, Raum-Zeit-Strukturen und Kommunikation detailliert definiert und in ihren therapeutischen Kontext gesetzt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie multisensorische Wahrnehmung, Resonanz, emotionale Entwicklung und die ganzheitliche Einbettung des Orff-Schulwerks in therapeutische Sitzungen.

Wie definiert Orff das Verhältnis von Angst und Sicherheit in der Therapie?

Orff beschreibt, dass Therapie ein Zusammenspiel aus Angst vor dem Neuen und der Schaffung von Angstfreiheit ist, wobei der Therapeut durch Zurücknahme und Raumgewährung Vertrauen aufbaut.

Welche Rolle spielt der Therapeut in der Orff’schen Musiktherapie?

Der Therapeut agiert als „Werkzeug“ und „Achse des Geschehens“, der sich von eigenen Erwartungen frei machen muss, um das Kind auf dessen Rezeptionsebene abzuholen und dessen individuelle Entwicklung zu unterstützen.

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Detalles

Título
Schlüsselbegriffe der Orff'schen Musiktherapie
Universidad
TU Dortmund  (Institut für Musik und Musikwissenschaft)
Curso
Bildung und Wissen
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
15
No. de catálogo
V414333
ISBN (Ebook)
9783668653153
ISBN (Libro)
9783668653160
Idioma
Alemán
Etiqueta
Karl Orff Orff musikalische Früherziehung Instrumentalunterricht Gesang Wahrnehmung Kommunikation Provokation Gestalt Musik Musikerziehung Sprache Instrumentarium Förderung Kind Kinder musikalisch Pädagogik pädagogisch Schulwerk Empirie Therapie Bewegungserziehung elementare Musikerziehung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Schlüsselbegriffe der Orff'schen Musiktherapie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414333
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