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Blended Learning. Lerntheoretische Grundlagen und praktische Umsetzung des Instruktions- und Kontextdesigns im Vergleich

Titre: Blended Learning. Lerntheoretische Grundlagen und praktische Umsetzung des Instruktions- und Kontextdesigns im Vergleich

Thèse de Bachelor , 2017 , 51 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Hettler (Auteur)

Pédagogie - Général
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Da Lernprozesse von vielen kognitiven sowie nicht-kognitiven Persönlichkeitseigenschaften bedingt werden, richtet die Didaktik ihren Fokus verstärkt auf Differenzierungs- und Individualisierungsaspekte. Durch ein differenziertes Unterrichtsangebot können die zu vermittelnden Inhalte, die Lernstile sowie die Aufgabenstellung bestmöglich individuell auf die einzelnen Lernenden abgestimmt werden. Als ausgesprochen vorteilhaft für die Individualisierung der Lehr-Lernprozesse erweisen sich E-Learning Plattformen, da hierbei die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden, indem der Lernende sein Lerntempo, die Auswahl der Lernmaterialien sowie seine Lernstile und Präferenzen selbst anpassen bzw. auswählen kann. Ein weiterer Vorteil manifestiert sich darin, dass die Lehrenden durch E-Learning in die Lage versetzt werden, außerhalb der Präsenzphase mit den Lernenden individuell zu kommunizieren. Allerdings kristallisierte sich mit der Zeit heraus, dass computerunterstütztes Lernen alleine oftmals nicht ausreicht, um den nötigen Lernerfolg der Lernenden zu erzielen. Diesem Umstand wurde durch die Kombination von E-Learning und Präsenzlernen Rechnung getragen. Das Resultat dieser Vereinigung ist der Gegenstand vorliegender Untersuchung: das Blended Learning.

Begünstigt durch den technologischen Fortschritt und die damit verbundene Preisreduzierung technischer Endgeräte, die beständige Verbesserung der Internet-Infrastruktur sowie die Veränderung des Kommunikationsverhaltens und die verbesserte Verfügbarkeit relevanter Informationen, trat das Blended Learning, wie jüngste Untersuchungen aufzeigen, einen weltweiten Siegeszug im Bereich der höheren Bildung an. Blended Learning findet seinen Einfluss in einem breiten Spektrum der höheren Bildung, da es einen effizienten Ansatz darstellt, in welchem der traditionell definierte Förderungsprozess mit Technologie unterfüttert und ergänzt wird. Doch auch das Blended Learning selbst ist kein homogenes, statisches Lehr-Lernmodell sondern unterliegt im Lauf der Zeit zum Teil einschneidenden Veränderungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Traditionelle Lehr-Lernformen

3 E-Learning

3.1 Begriffliche Eingrenzung

3.2 Typologie

3.2.1 Funktionen

3.2.2 Lernformen

3.2.3 Komponenten computergestützter Lernumwelten

3.3 Lerntheoretische Grundlagen

3.3.1 Behaviorismus

3.3.2 Kognitivismus

3.3.3 Konstruktivismus

4 Blended Learning

4.1 Begriffliche Eingrenzung

4.2 Blended Learning Szenarien

5 Allgemeine didaktische Modelle

5.1 Klassifikation von Blended Learning Ansätzen

5.2 Charakterisierung von Instruktions- und Kontextdesign

5.3 Modelle des Instruktionsdesigns

5.3.1 Programmierte Unterweisung

5.3.2 Instruktionstheorie

5.3.3 Elaborationstheorie der Instruktion

5.3.4 Component Display Theory

5.3.5 Instructional Transaction Theory

5.4 Modelle des Kontextdesignss

5.4.1 Cognitive Apprenticeship

5.4.2 Goal-Based Scenarios

6 Vergleich der allgemeinen didaktischen Modelle

6.1 Allgemeiner Modellvergleich

6.2 Modellvergleich im Hinblick auf Blended Learning

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Blended Learning unter Berücksichtigung von Instruktions- und Kontextdesignmodellen. Ziel ist es, die Weiterentwicklung dieses Lehr-Lernmodells nachzuzeichnen, indem traditionelle und E-Learning-Komponenten analysiert sowie verschiedene didaktische Ansätze vergleichend gegenübergestellt werden.

  • Grundlagen des E-Learnings und seiner Typologien
  • Lerntheoretische Einordnung (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Analyse und Klassifizierung von Instruktionsdesignmodellen
  • Einsatzmöglichkeiten von Kontextdesignmodellen im Blended Learning
  • Vergleichende Untersuchung der didaktischen Modelle für Blended-Learning-Szenarien

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Behaviorismus

Der Behaviorismus ist ein amerikanischer Forschungsansatz der Psychologie, welcher 1913 durch J.B. Watson begründet wurde. Die Vorläufer des Behaviorismus sind der amerikanische Funktionalismus sowie die russische Reflexologie. Bei diesen beiden Ansätzen werden Tierversuche im Hinblick auf elementare Verhaltensweisen durchgeführt, da deren Regeln und Normen ebenso für menschliche Verhaltensweisen gelten sollen. Ebenso geht es beim Behaviorismus um die Vorhersage sowie Kontrolle von Verhalten (vgl. Barkey, 2007a, S. 99). Als wichtigste Vertreter des Behaviorismus sind Pawlow, Thorndike und Skinner zu nennen (vgl. Dittler, 2002, S. 28).

Die Grundposition des Behaviorismus ist, dass Lernen letztlich Verhaltensänderung durch Umweltkontrolle darstellt, welche durch Manipulation äußerer Reize hervorgerufen wird (vgl. Terhart, 2009, S. 31).

Das Gehirn wird als sogenannte Black Box verstanden, ein passives Behältnis, das zunächst gefüllt werden muss (vgl. Baumgartner & Payr, 1994, S. 101). Beim Behaviorismus wird die exekutive Funktion des Gehirns vernachlässigt (vgl. Gudjons & Traub, 2012, S. 224), da innerhalb des Lernparadigmas des Behaviorismus nur die Verhaltenssteuerung von Bedeutung ist (vgl. Baumgartner & Payr, 1994, S. 101) und somit Lernen als bewusstseinsunabhängige Reizassoziation (vgl. Göhlich & Zirfas, 2007, S. 20) auf molekularer Ebene (vgl. Barkey, 2007a, S. 99) angesehen wird. Lernen stellt eine Verknüpfung von Reizen und Reaktionen dar (vgl. Dittler, 2002, S. 28). Die auf den Reiz folgenden Reaktionen sind nicht erbbedingt (vgl. Barkey, 2007a, S. 99), sondern werden durch Konditionierung bestimmt. Diese konditionierte Reaktion wird durch Adaption erworben. (vgl. Baumgartner & Payr, 1994. S. 101).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema durch die Analyse der Notwendigkeit von Differenzierung und Individualisierung, die zur Entstehung von Blended Learning führte.

2 Traditionelle Lehr-Lernformen: Definition und Kategorisierung der traditionellen Unterrichtsformen, insbesondere des Frontalunterrichts als historische Basis.

3 E-Learning: Detaillierte Betrachtung des E-Learnings hinsichtlich seiner Typologien, Funktionen, Komponenten und der zugrunde liegenden lerntheoretischen Ansätze.

4 Blended Learning: Eingrenzung des Begriffs Blended Learning als Kombination aus Präsenzunterricht und E-Learning sowie Vorstellung gängiger Szenarien.

5 Allgemeine didaktische Modelle: Klassifikation didaktischer Modelle, unterteilt in Instruktions- und Kontextdesign, mit detaillierter Vorstellung zeitgenössischer Theorien.

6 Vergleich der allgemeinen didaktischen Modelle: Systematischer Vergleich der Modelle hinsichtlich ihrer theoretischen Basis und Anwendbarkeit auf Blended-Learning-Kontexte.

7 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Entwicklung von traditionellen Formen hin zu komplexen, medienbasierten Lernumgebungen und deren zukünftige Potenziale.

Schlüsselwörter

Blended Learning, E-Learning, Instruktionsdesign, Kontextdesign, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Frontalunterricht, Cognitive Apprenticeship, Goal-Based Scenarios, Lerntheorien, Wissensmanagement, Didaktik, Lernumgebungen, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Lehr-Lernmodell Blended Learning unter lerntheoretischen Gesichtspunkten und vergleicht dabei verschiedene didaktische Gestaltungsmodelle.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen die Geschichte und Definition von E-Learning, die Lerntheorien des Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie die Anwendung von Instruktions- und Kontextdesignmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Weiterentwicklung des Blended Learning Konzepts nachzuvollziehen und zu beurteilen, wie verschiedene didaktische Theorien dessen praktische Umsetzung leiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit folgt einer strukturierten theoretischen Aufarbeitung und literaturgestützten Analyse sowie einem vergleichenden Modellvergleich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Lerntheorien sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit spezifischen Instruktions- und Kontextdesignmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Blended Learning, E-Learning, Instruktionsdesign, Kontextdesign, Didaktik und Lerntheorien sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Instruktionsdesign und Kontextdesign?

Während Instruktionsdesign auf die strukturierte Vermittlung von Inhalten und die Lernzielorientierung fokussiert (oft behavioristisch/kognitiv geprägt), betont das Kontextdesign die Förderung selbstorganisierter Wissensstrukturen durch realitätsnahe Aufgabenstellungen (oft konstruktivistisch geprägt).

Welche Bedeutung kommt dem Ansatz des "Cognitive Apprenticeship" zu?

Dieser Ansatz dient als Modell des Kontextdesigns, um Expertenwissen durch angeleitetes Lernen in realitätsnahen Aktivitäten innerhalb einer Expertenkultur zu vermitteln, was für das Blended Learning besonders adaptiv ist.

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Résumé des informations

Titre
Blended Learning. Lerntheoretische Grundlagen und praktische Umsetzung des Instruktions- und Kontextdesigns im Vergleich
Université
University of Bamberg
Note
1,3
Auteur
Julia Hettler (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
51
N° de catalogue
V420524
ISBN (ebook)
9783668693968
ISBN (Livre)
9783668693975
Langue
allemand
mots-clé
Blended Learning E-Learning Lerntheorien Kontextdesign Strukturdesign
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Hettler (Auteur), 2017, Blended Learning. Lerntheoretische Grundlagen und praktische Umsetzung des Instruktions- und Kontextdesigns im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/420524
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Extrait de  51  pages
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