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Pendeln. Auswirkungen auf die Lebensqualität

Título: Pendeln. Auswirkungen auf die Lebensqualität

Trabajo de Seminario , 2017 , 37 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nils Deißler (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Pendeln ist ein allgegenwärtiges Thema mit immer mehr zunehmender Bedeutung für nahezu alle Arbeitnehmer in Deutschland. Vor allem die Arbeitnehmer, die nicht gerade in einem Ballungszentrum wohnen sondern pro Tag mehrere Stunden mit Pendeln verbringen, sind hiervon betroffen.

Per Definition ist ein Pendler eine Person, die einen wiederkehrenden Wechsel zwischen Wohnort und Arbeitsort vornimmt und dabei eine Gemeindegrenze überschreitet. Die Zahl der Pendler in Deutschland nimmt seit Jahren stetig zu.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn wertete im Zeitraum von 2000 bis 2015 das Pendlerverhalten aller sozialversicherten Beschäftigten mit einem klaren Ergebnis aus: knapp 2/3 (60%) aller sozialversicherten Beschäftigen pendeln zu ihrem Arbeitsplatz – dies stellt einen Rekordwert in Deutschland dar.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung und forschungsleitende Fragestellungen

2. Konzeptionelle Anknüpfungspunkte

3. Methodik

3.1 Datenerhebung

3.2 Datenauswertung

4. Ergebnisse

5. Diskussion

5.1 Methodische Diskussion

5.2 Inhaltliche Diskussion

6. Handlungsempfehlung

7. Reflexion

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

9.1 Interviewleitfaden

9.2 Transkripte

9.3 Rohtabelle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Auswirkungen des täglichen Pendelns auf die Lebensqualität von Arbeitnehmern. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie Pendler diese Auswirkungen in ihrem täglichen Leben wahrnehmen und ob die Wahl des Verkehrsmittels einen direkten Einfluss auf die empfundene Lebensqualität ausübt.

  • Analyse der psychischen und physischen Belastungen durch Pendelzeiten
  • Einfluss der Pendelsituation auf die Work-Life-Balance
  • Konfliktpotenzial zwischen beruflicher Mobilität und privater Beziehungsführung
  • Effektive Nutzung der Pendelzeit als Bewältigungsstrategie
  • Qualitative Untersuchung mittels Leitfadeninterviews

Auszug aus dem Buch

Work-Life-Balance der Betroffenen

Die Befunde zeigen, dass das Thema Work-Life-Balance durch das Pendeln stark beeinflusst wird, aber auch das Geschlecht der Interviewpartner eine Rolle spielt. So geben die männlichen Befragten an, dass sie trotz des Pendelns eine angemessene Work-Life-Balance haben. Für sie ist das Pendeln zwar teilweise störend aber nicht wirklich belastend. Dazu äußerten sich die männlichen Befragten wie folgt:

„[…] ich bin meist eigentlich immer so gegen 17:30 Uhr daheim und dann hat man eigentlich viel Zeit sag ich mal ins Fitnessstudio zu gehen, gehe aber auch drei Mal die Woche ins Training (Fußball). Das ist eigentlich alles gegeben und ich bin da eigentlich nicht eingeschränkt durch das Pendeln.“ (Befragter A, 62 – 65)

„Ich denke eine halbe Stunde pro Fahrt ist definitiv noch im Rahmen, da verliert man dann nicht so viel Zeit. […] Ich sag mal so, wenn ich es wollte könnte ich mir jeden Tag Zeit für meine Freunde nehmen so ist es nicht (lacht). Ich will aber auch Zeit mit meiner Familie verbringen, für meine Freunde würde ich mir dann vielleicht so eine Stunde noch nehmen oder dann eben am Wochenende etwas Größeres unternehmen.“ (Befragter D, 50 – 51 & 59 – 62)

Im Gegensatz dazu gaben die drei weiblichen Interviewpartnerinnen an, dass Sie durch das Pendeln eher wenig Zeit für Freizeitaktivitäten mit Freunden oder den Besuch des Fitnessstudios haben. Im Gegensatz zu ihrem geschlechtlichen Pendant sehen Frauen pendeln als extrem belastend an. So machte Befrage C folgende Aussage: „Also die Zeit ist schon sehr sehr knapp. […] Also ich kann sagen ich habe wenig Freizeit unter der Woche. […] Nicht so gut, mehr geschlaucht und gestresst als erholt.“ (Befragte C, 45, 47 – 48, 50)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung und forschungsleitende Fragestellungen: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Pendelns in Deutschland ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung auf die Lebensqualität.

2. Konzeptionelle Anknüpfungspunkte: Hier werden theoretische Grundlagen dargelegt, insbesondere das Allostase-Modell nach Peter Sterling, um den Zusammenhang zwischen Stressoren und Belastungen durch Pendeln zu erklären.

3. Methodik: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, welches auf qualitativen Leitfadeninterviews und der Auswertung nach dem Ansatz der Grounded Theory basiert.

4. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier strukturiert dargestellt und in die Kategorien psychische/physische Belastung, Abhängigkeit und Work-Life-Balance unterteilt.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, sowohl methodisch hinsichtlich der Gütekriterien als auch inhaltlich im Kontext der Ausgangshypothesen.

6. Handlungsempfehlung: Auf Basis der Forschungsergebnisse werden konkrete Tipps gegeben, wie Pendler ihre Zeit produktiver und entspannter gestalten können.

7. Reflexion: Der Autor reflektiert den Forschungsprozess, die aufgetretenen Herausforderungen bei der Interviewführung und Kodierung sowie den persönlichen Erkenntnisgewinn.

Schlüsselwörter

Pendeln, Lebensqualität, Work-Life-Balance, Stress, Qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Grounded Theory, Allostase-Modell, Arbeitsweg, Zeitmanagement, Psychische Belastung, Physische Belastung, Mobilität, Berufsbegleitendes Studium, Sozialwissenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des täglichen Pendelns auf die Lebensqualität von Berufstätigen unter Berücksichtigung von Stressfaktoren und individuellen Bewältigungsstrategien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychischen und physischen Belastung, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance) sowie der Abhängigkeit der Pendler von sozialen Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Pendler die Belastungen ihres Arbeitsweges wahrnehmen und welche Faktoren (wie Verkehrsmittel oder Geschlecht) die empfundene Lebensqualität beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Studie. Daten wurden mittels halbstandardisierter Leitfadeninterviews erhoben und anschließend nach dem methodischen Ansatz der Grounded Theory kodiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Datenerhebung, der Auswertung der Interviews in Form von Ergebniskategorien sowie einer kritischen Diskussion der Resultate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pendeln, Lebensqualität, Stress, Work-Life-Balance, qualitative Forschung und Allostase-Modell.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Ergebnissen?

Die Studie deutet darauf hin, dass die wahrgenommene Belastung durch Pendeln geschlechtsspezifische Unterschiede aufweisen kann, wobei die befragten Frauen das Pendeln teilweise als belastender empfanden als die Männer.

Wie nutzen erfolgreiche Pendler ihre Zeit?

Die Arbeit empfiehlt, die Pendelzeit aktiv zu gestalten, etwa durch Weiterbildung, Lektüre von Fachliteratur oder produktive Aufgabenplanung, um den negativen Aspekt des Zeitverlusts zu kompensieren.

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Detalles

Título
Pendeln. Auswirkungen auf die Lebensqualität
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Curso
Qualitative Forschung
Calificación
2,0
Autor
Nils Deißler (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
37
No. de catálogo
V426410
ISBN (Ebook)
9783668711495
ISBN (Libro)
9783668711501
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pendeln Auswirkungen Lebensqualität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Deißler (Autor), 2017, Pendeln. Auswirkungen auf die Lebensqualität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426410
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