Diese Arbeit beinhaltet einen Trainingsplanung für das Ausdauertraining für eine beliebige Person. Dabei wurde der Hollmann- und Venrath-Test durchgeführt. Dieser Fahrradergometertest wurde ausgewählt, da er durch seine längere Belastungsdauer von drei Minuten eher Stady-State-Bedingungen auf den einzelnen Belastungsstufen
ermöglicht als der WHO-Test und weil die Testperson aufgrund ihrer aktuellen und früheren sportlichen Aktivitäten als genügend trainiert dafür eingestuft wurde. Es wurde bei ihr eine Belastbarkeit von mindestens 150 Watt angenommen.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung der Wahl des Hollmann-Venrath-Tests
1.2.2 Testverlauf
1.2.3 Bewertung des Testergebnisses
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
3.3.1 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Trainingsumfang
3.3.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.3.3 Begründung zur Belastungsprogression
3.3.4 Begründung zu den Angesteuerten Trainingsbereichen
3.3.5 Begründung der ausgewählten Ausdauergeräte bzw. Bewegungsformen
4 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI CHRONISCH OBSTRUKTIVEN ATEMWEGSERKRANKUNGEN (COPD)
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt auf die Erstellung und fundierte Begründung eines strukturierten Ausdauertrainings-Mesozyklus ab, um die Leistungsfähigkeit einer Testperson unter Berücksichtigung individueller Motive, wie der Körperfettreduktion und der Vorbereitung auf einen Greifenseelauf, systematisch zu steigern.
- Erstellung einer fundierten sportwissenschaftlichen Diagnose
- Ableitung realistischer Trainingsziele und Prognosen
- Planung eines 7-wöchigen Mesozyklus mit progressiver Belastungssteigerung
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsmethoden und Belastungsparameter
- Analyse des Nutzens von Ausdauertraining bei COPD-Patienten
Auszug aus dem Buch
3.3.1 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Trainingsumfang
Um eine progressive Belastungssteigerung zu generieren, wurde das Training mit einem wöchentlichen Trainingsumfang von 2,5 Stunden begonnen und danach, mit Ausnahme von Woche 4, wöchentlich bis zu einem Maximum von 3,5 Stunden gesteigert. Woche 4 wurde der Umfang auf 2,5 Stunden reduziert um den Organismus zu entlasten. Dieser befindet sich zwischen der 3. und 4. Trainingswoche in einem geschwächten Zustand, da er Anpassungen an den beanspruchten Funktionssystemen, wie das zentrale und vegetative Nervensystem, das kardiopulmonale System, das Immunsystem, den Stoffwechsel, das Hormonsystem u.a., bewältigt. Somit haben wir einen Belastungs-Entlastungsrythmus von 3:1 (Neumann, Pfützner & Berbalk, 2013, Kap. 3).
Die größte Steigerung des Umfangs gab es nach der 1. Woche, da ein Trainingstag mehr eingeführt wurde. Dies wurde, wie auch die wöchentliche Steigerung des Umfangs, aufgrund des Prinzips der progressiven Belastungssteigerung gemacht, welches besagt, dass Trainingsreize welche über einen längeren Zeitraum gleichbleiben, die Wirksamkeit in Bezug auf die Leistungssteigerung verlieren und daher die Belastung systematisch gesteigert bzw. angepasst werden muss (Eisenhut & Zintl, 2014, S. 18). In diesem Sinne wurde der diesem Trainingsprinzip zugehörige Grundsatz Häufigkeit vor Umfang vor Intensität (Biedert, Meyer & Jungi, 1997, S. 953) eingehalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der biometrischen Daten, sportlichen Historie und Durchführung eines Fahrradergometertests zur Bestimmung des aktuellen Leistungsstatus.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Ableitung realistischer Trainingsziele aus den Motiven der Testperson sowie Festlegung der Zielparameter für den Makrozyklus.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Konzeptionelle Grob- und Detailplanung des Trainings unter Berücksichtigung von Trainingsmethodik und wissenschaftlicher Belastungsprogression.
4 LITERATURRECHERCHE: EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI CHRONISCH OBSTRUKTIVEN ATEMWEGSERKRANKUNGEN (COPD): Wissenschaftliche Untersuchung des Einflusses von kombiniertem Kraft- und Ausdauertraining auf klinische Parameter bei COPD-Patienten.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, Hollmann-Venrath-Test, Mesozyklus, Grundlagenausdauer, Körperfettreduktion, Trainingssteuerung, Belastungsprogression, Herzfrequenz, COPD, Intervallmethode, Fitnessökonomie, Bewegungsformen, Sportwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine Testperson aus dem Bereich der Fitnessökonomie, basierend auf einer sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostik.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Leistungsdiagnostik mittels Fahrradergometrie, die zielorientierte Trainingsplanung im Mesozyklus und die Auswertung wissenschaftlicher Studien zu den gesundheitlichen Effekten von Ausdauertraining.
Was ist das primäre Ziel der Trainingsplanung?
Das primäre Ziel besteht darin, die Grundlagenausdauer zu stabilisieren und die Leistungsfähigkeit der Probandin so zu steigern, dass sie ihre persönlichen Ziele wie Körperfettreduktion und die Teilnahme am Greifenseelauf erreicht.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Leistungsdiagnostik verwendet?
Es wird der Hollmann- und Venrath-Test als Fahrradergometertest eingesetzt, da dieser besser als der WHO-Test für die Belastungssteuerung geeignet ist.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung, die detaillierte Trainingsplanung für einen 7-wöchigen Mesozyklus und eine Literaturrecherche zu Ausdauertraining bei COPD.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Grundlagenausdauer und Trainingssteuerung.
Warum wurde die variable Dauermethode erst ab der 4. Woche eingeführt?
Die variable Dauermethode wurde gewählt, um die Probandin schrittweise an höhere Intensitäten zu gewöhnen und neben dem oxidativen auch den glykolytischen Stoffwechsel anzusprechen.
Welche Bedeutung hat die Literaturrecherche für COPD-Patienten?
Die Recherche belegt, dass intensives Ausdauertraining bedeutende Langzeitverbesserungen bei verschiedenen klinischen Parametern bei COPD-Patienten bewirken kann.
- Citation du texte
- Silvia Ganthaler (Auteur), 2017, Die Erstellung eines Trainingsplans für das Ausdauertraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426586