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Mitarbeiterportale als Instrument des Wissensmanagements

Title: Mitarbeiterportale als Instrument des Wissensmanagements

Term Paper , 2017 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Lampe (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Demografischer Wandel, daraus resultierender Fachkräftemangel und Globalisierung sind ausschlaggebende Veränderungen, die dazu führen, dass viele Unternehmen neben Arbeit, Boden und Kapital einen weiteren Produktionsfaktor als existenziellen Wettbewerbsfaktor betrachten: Unternehmen stehen vor der Herausforderung eigenes und öffentliches Know-how sowie das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter effizient zu managen. Die Menge verfügbarer Daten und Informationen steigt enorm ran. Laut einer Prognose von IDC wird die jährlich generierte digitale Datenmenge in 2025 auf 163 Zettabyte anstiegen, wohingegen es 2016 noch 16,1 Zettabyte waren.1 Diese Informationsflut spiegelt sich bereits heute in Unternehmen wider, die Informationen in verschiedensten Formen vorliegen haben. Trotz dieser Tatsache fühlen sich die Mitarbeiter schlecht informiert, da es an Transparenz zum vorhandenen Wissen mangelt. Nach North kann “[b]ereits die bessere Nutzung des in Organisationen an vielen Stellen vorhandenen Wissens […] zu sehr bedeutenden Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen führen.“2 Vor diesem Hintergrund bezieht sich der Umfang der vorliegenden Arbeit auf die Technologie der Intranet basierten Mitarbeiterportale.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

1.1. Aufbau und Ziele der Arbeit

2. Grundlagen Wissensmanagement

2.1. Daten, Informationen, Wissen

2.2. Wissensarten

2.2.1. Implizites Wissen

2.2.2. Explizites Wissen

2.3. Definition und Ziele von Wissensmanagement

2.4. Kernprozesse des Wissensmanagements

2.4.1. Wissensidentifikation

2.4.2. Wissensbewahrung

2.4.3. Wissensnutzung

2.4.4. Wissens(ver)teilung

2.4.5. Wissensentwicklung

2.4.6. Wissenserwerb

3. Grundlagen Mitarbeiterportale

3.1. Abgrenzung und Definition Portal

3.2. Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals

3.3. Darstellungs- und Bereitstellungsformen für Inhalte

3.4. Rollen

4. Einsatz von Mitarbeiterportalen als Instrument des Wissensmanagements in Unternehmen

4.1. Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals als Instrument des Wissensmanagements

4.2. Instrumente für ein wissensbasiertes Mitarbeiterportal

4.2.1. Instrumente zum Kernprozess Wissensidentifikation

4.2.2. Instrumente zum Kernprozess Wissensbewahrung

4.2.3. Instrumente zum Kernprozess Wissensnutzung

4.2.4. Instrumente zum Kernprozess Wissens(ver)teilung

4.2.5. Instrumente zum Kernprozess Wissensentwicklung

4.2.6. Instrumente zum Kernprozess Wissenserwerb

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Mitarbeiterportale als geeignetes Instrument zur Unterstützung des Wissensmanagements in Unternehmen dienen können. Dabei werden die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements mit den funktionalen Möglichkeiten moderner Portallösungen verknüpft, um aufzuzeigen, wie technologische Ansätze die Kernprozesse der Wissensarbeit effizienter gestalten können.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Wissensarten
  • Die sechs Kernprozesse des Wissensmanagements nach Probst, Raub und Romhardt
  • Anforderungen, Definition und Rollenkonzepte von Mitarbeiterportalen
  • Integration von Wissensmanagement-Instrumenten in Unternehmensportale
  • Einsatzpotenziale zur Optimierung von Informationsflüssen und Zusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2. Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals

Die Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals liegen sowohl in organisatorischen, als auch technologischen Aspekten.

Heterogene Unternehmensinfrastrukturen weisen eine hohe Komplexität auf, bei denen Mitarbeiter schnell den Überblick verlieren können. Viele verschiedene Anwendungen mit jeweils unterschiedlichen Zugangsdaten sind über verschiedenste Wege im Unternehmen zugänglich. Integrationsmöglichkeiten als wesentliche Funktion eines Mitarbeiterportals ermöglichen einen zentralen Zugriff auf externe-, und Unternehmensanwendungen und reduzieren so die Komplexität für die Portalanwender. Single Sign On bietet in diesem Zusammenhang einen erheblichen Produktivitätsgewinn, da Portalanwender sich nur noch einmal am System authentifizieren müssen und so Zugang zu allen im Portal integrierten Anwendungen und Prozessen erhalten (Vgl. hierzu Kapitel 3.1).

Viele unterschiedliche Anwendungen bedeuten gleichzeitig viele mögliche Orte, an denen Informationen liegen können. Eine Studie im Auftrag des Frauenhofer Instituts ergab, dass knapp 40% der befragten Teilnehmer mehr als eine halbe Stunde am Tag mit der Suche nach Dokumenten und Informationen verbringen. 10,4% verbringen täglich sogar mehr als eine Stunde mit Suchvorgängen. Mitarbeiterportale können hier durch eine zentrale Suche sowie eine Navigation Abhilfe schaffen und tragen so erheblich zu einer Produktivitätssteigerung bei. Mit Hilfe von Suchmaschinen können Datenbanken, Web, Fileserver oder Email Dienste durchsucht werden und in einheitlichen Suchergebnislisten dargestellt werden. Zusätzlich stellt die Portalnavigation Informationen in strukturierter Form bereit. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn Mitarbeiter noch nicht mit den im Unternehmen verwendeten Terminologien vertraut sind oder kein Wissen über den Suchbegriff und den zugeordneten Bereich im Mitarbeiterportal haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Diese Einleitung beleuchtet den wachsenden Druck auf Unternehmen durch Fachkräftemangel und globale Datenflut und führt das Mitarbeiterportal als potenziellen Lösungsansatz ein.

2. Grundlagen Wissensmanagement: Hier werden zentrale Begriffe definiert, Wissensarten unterschieden und die sechs Kernprozesse des Wissensmanagements als theoretisches Fundament der Arbeit dargestellt.

3. Grundlagen Mitarbeiterportale: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Mitarbeiterportals, erörtert die Gründe für dessen Einsatz und beschreibt die Rollen innerhalb solcher Systeme.

4. Einsatz von Mitarbeiterportalen als Instrument des Wissensmanagements in Unternehmen: Der Hauptteil verknüpft die Wissensmanagement-Kernprozesse mit konkreten Instrumenten im Portal und evaluiert deren Beitrag zur Effizienzsteigerung.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit bestätigt die Eignung des Mitarbeiterportals als Basis für das Wissensmanagement, betont jedoch die Notwendigkeit ergänzender kultureller und organisatorischer Voraussetzungen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Mitarbeiterportal, Intranet, Kernprozesse, Informationsmanagement, Wissensidentifikation, Wissensbewahrung, Wissensnutzung, Wissensverteilung, Wissensentwicklung, Wissenserwerb, Digitalisierung, Kollaboration, Unternehmensführung, Produktivitätssteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Mitarbeiterportalen als technologische Plattform, um die Herausforderungen des Wissensmanagements in modernen Unternehmen zu bewältigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Wissensmanagement, Portaltechnologien, Unternehmensorganisation sowie die effiziente Gestaltung von Arbeitsprozessen im digitalen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, ob Mitarbeiterportale als geeignete Instrumente zur Unterstützung der Kernprozesse des Wissensmanagements fungieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, um Wissensmanagement-Konzepte mit praktischen Portal-Funktionalitäten zu vergleichen und theoretisch abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie spezifische Portal-Komponenten und Werkzeuge gezielt die sechs Kernprozesse (Identifikation, Bewahrung, Nutzung, Verteilung, Entwicklung, Erwerb) des Wissensmanagements unterstützen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Wissensprozesse, Mitarbeiterportal, Intranet, technologische Integration und organisatorische Wissenskultur.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Wissensbewahrung in Portalen?

Die Arbeit zeigt, dass Portale durch die Integration von Content-Management-Systemen (CMS) und Dokumenten-Management-Systemen (DMS) eine strukturierte Speicherung und laufende Aktualisierung von Wissen ermöglichen.

Warum spielt die Personalisierung eine so große Rolle?

Die Personalisierung im Mitarbeiterportal verhindert eine „Informationslawine“ für den Anwender, indem sie nur für die jeweilige Tätigkeit relevante Inhalte und Informationen zielgruppenspezifisch bereitstellt.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Erfolg der Portale?

Das Fazit betont, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen; für einen echten Mehrwert sind die Bereitschaft der Mitarbeiter zum Wissensaustausch und ein partizipativer Einführungsprozess unerlässlich.

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Details

Title
Mitarbeiterportale als Instrument des Wissensmanagements
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
Anna-Lena Lampe (Author)
Publication Year
2017
Pages
27
Catalog Number
V429461
ISBN (eBook)
9783668741706
ISBN (Book)
9783668741713
Language
German
Tags
Wissensmanagement Mitarbeiterportale Wissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Lena Lampe (Author), 2017, Mitarbeiterportale als Instrument des Wissensmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429461
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