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Schach als verbindliches Unterrichtsfach an Grundschulen

Titre: Schach als verbindliches Unterrichtsfach an Grundschulen

Dossier / Travail , 2010 , 46 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Shirley Borrey (Auteur)

Pédagogie - Théorie de la science, Anthropologie
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Aufgabe dieser Arbeit ist es, eine Forschungsmethode der empirischen Bildungsforschung auf ein selbstgewähltes Forschungsgebiet anzuwenden und zu erläutern.

Nachdem die Hintergründe des Forschungsthemas dargelegt werden, befasst sich die Autorin mit der Methodik, also mit der Entwicklung der Forschungsfrage und der Hypo-thesen sowie der Auswahl der Methodik. Hier werden die qualitative Sozialforschung, die Grounded Theory und die Technik des Leitfadeninterviews aufgezeigt.
Die Anwendung der Grounded Theory erfolgt mit der Erhebung der Daten, die alsdann ausgewertet und dargestellt werden. Es soll gezeigt werden, wie die Autorin ihre Forschungsarbeit umzusetzen vermag. Die gewonnenen Erfahrungen werden reflektiert und mögliche Aussichten werden präsentiert.

Das hier gewählte Forschungsthema ist der verbindliche Schachunterricht an Grundschulen. Die Idee dazu entstand, als eine Grundschule in NRW 2008 den Schachunterricht innerhalb des Förderprogramms verbindlich für alle Schüler etablierte. 2007 wurde diese schachbegeisterte Schule auf eine Studie der Universität Trier aufmerksam, die sich mit den „positive Auswirkungen auf die (insbesondere kognitive) Entwicklung der Schülerinnen und Schüler der ersten vier Klassenstufen“ (Filipp & Spieles, 2007) befasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsthema

2. Methodik

2.1 Entwicklung der Forschungsfrage

2.2 Entwicklung der Hypothesen

2.3 Auswahl der Forschungsmethode

2.3.1 Qualitative Sozialforschung

2.3.2 Grounded Theory

2.3.3 Leitfadeninterview

3. Erhebung der Daten

3.1 Exploration

3.2 Interviews

4. Auswertung der Daten

5. Darstellung der Ergebnisse

6. Fazit und Ausblick

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Einstellung von Eltern gegenüber der Einführung von verbindlichem Schachunterricht an Grundschulen beeinflussen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie die Schule durch ihre Informationspolitik die Wahrnehmung dieses Projekts steuert und ob potenzielle Ängste der Eltern, etwa hinsichtlich Überforderung der Kinder, durch den spielerischen Ansatz des Schachunterrichts abgebaut werden können.

  • Einfluss der Elternperspektive auf neue Schulfächer
  • Qualitative Analyse mittels Grounded Theory
  • Bedeutung der Informationsvermittlung durch die Schulleitung
  • Wahrnehmung von Kompetenzförderung versus Leistungsdruck
  • Rolle der Offenheit und Lebenseinstellung der Eltern

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Grounded Theory

Die Grounded Theory ist im eigentlichen Sinne nicht als eine spezifische Forschungs methode, sondern eher als ein Forschungsstil zu verstehen. Sie wurde 1974 von Glaser und Strauss entwickelt und unter anderem von Strauss und Corbin 1996 verbessert. Mit der Grounded Theory werden Daten qualitativ erfasst und analysiert, mit dem Ziel, eine Theorie zu entwickeln und nicht eine bestehende Theorie zu verifizieren. „Am Anfang steht nicht eine Theorie, die anschließend bewiesen werden soll. Am Anfang steht vielmehr ein Untersuchungsbereich – was in diesem Bereich relevant ist, wird sich erst im Forschungsprozess herausstellen“ (Strauss & Corbin, 1996, S. 7-8).

Der Forscher/die Forscherin befasst sich mit einem Bereich von spezifischem Interesse, ohne in diesem Forschungsfeld theoretische Vorannahmen oder vorgefasste Ideen einzubringen. Das Forschungsfeld ist hier der Schachunterricht an Grundschulen. Für Eltern von Grundschulkindern ergibt sich hier ein spezifisches Interesse. Dieses Thema ist in Deutschland noch relativ neu und daher wenig erforscht. Empirisch belegte Theorien hierzu konnten trotz ausführlicher Recherchen nicht ausfindig gemacht werden.

Die Vorkenntnisse beschränken sich auf die Kenntnisse der Regeln des Schachspiels und die Informationen, welche die Schule an die Eltern ihrer Schüler weitergab. Hier wurden ausführlich die Ergebnisse der Schulschachstudie aus Trier thematisiert. Im Rahmen dieses Informationsabends wurde von den Zuhörern sowohl positives als auch negatives Feedback erbracht. Häufig wurden Bedenken geäußert, dass die Schachstunde den Kindern an einer anderen Stelle fehlen könnte, auch wenn dies nicht direkt der Fall ist, da der Schachunterricht, anders als an der Grundschule in Trier, im Rahmen der Förderstunden organisiert wird. Es wurde bei der Autorin der Anschein erweckt, dass die Eltern dem Projekt mit gemischten Gefühlen gegenüber stehen. Diesem Eindruck soll in dieser Arbeit auf neutrale Art auf den Grund gegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsgebiet des verbindlichen Schachunterrichts und legt die Zielsetzung der Arbeit dar, eine Methode der empirischen Bildungsforschung auf dieses Thema anzuwenden.

2. Methodik: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung der Forschungsfrage, die Aufstellung von Hypothesen und die Entscheidung für die Grounded Theory als geeigneten Forschungsstil.

3. Erhebung der Daten: Hier wird der Prozess der Datengewinnung beschrieben, der Explorationsfragebögen sowie fokussierte Leitfadeninterviews mit Elternteilen umfasst.

4. Auswertung der Daten: Es wird dargelegt, wie die Daten mittels offenem und selektivem Kodieren analysiert wurden, um Kernkategorien herauszuarbeiten.

5. Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse führen zur Überprüfung und Anpassung der initialen Hypothesen und beantworten die Forschungsfrage anhand der gewonnenen Erkenntnisse.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit reflektiert den Forschungsprozess, die Methodenanwendung und gibt einen Ausblick auf die Relevanz des Themas in anderen Regionen.

7. Anhang: Der Anhang beinhaltet ergänzende Dokumente, Interviewtranskripte und die verwendeten Analysedarstellungen.

Schlüsselwörter

Schachunterricht, Grundschule, empirische Bildungsforschung, Grounded Theory, Leitfadeninterview, Elternperspektive, Qualitative Sozialforschung, Schulschachstudie, Kompetenzentwicklung, Informationsverwertung, Spielcharakter, Offenheit, Bildungsmanagement, Lernförderung, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht aus einer bildungswissenschaftlichen Perspektive, wie Eltern auf die Einführung von Schach als verbindlichem Unterrichtsfach an einer Grundschule reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Akzeptanz des Schulfachs Schach, der Einfluss der schulischen Informationspolitik und die Frage, ob Eltern den Unterricht eher als Bereicherung oder als zusätzliche Belastung für ihre Kinder wahrnehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Faktoren zu identifizieren, die die Einstellung der Eltern zum Schachunterricht prägen, und eine Theorie zu entwickeln, die dieses Einstellungsphänomen erklärt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Grounded Theory, ein qualitatives Forschungsverfahren, das darauf abzielt, Theorien induktiv aus den erhobenen Daten zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der methodischen Vorbereitung, der Datenerhebung durch Fragebögen und Interviews sowie der schrittweisen Auswertung der qualitativen Daten durch Kodierparadigmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Schachunterricht, Grundschule, Elternperspektive, Grounded Theory und Qualitative Sozialforschung beschreiben.

Wie reagierten die Eltern auf die Entscheidung der Schule?

Die Reaktionen waren gemischt, reichten von Skepsis bis zu Begeisterung, wobei die überzeugende Präsentation durch die Schulleitung eine zentrale Rolle bei der Akzeptanz spielte.

Warum spielt die "Offenheit" der Eltern eine so große Rolle?

Die Auswertung zeigte, dass Eltern mit einem höheren Maß an Offenheit für neue Erfahrungen dem Projekt positiver gegenüberstehen, selbst wenn sie selbst keine Schachkenntnisse besitzen.

Welchen Einfluss haben die VERA-Vergleichsarbeiten?

Entgegen der Befürchtung mancher Eltern, dass Schach zusätzlichen Leistungsdruck erzeugt, wurde der Schachunterricht primär als Spielstunde wahrgenommen, die keinen negativen Einfluss auf den durch VERA-Tests entstehenden Druck hat.

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Résumé des informations

Titre
Schach als verbindliches Unterrichtsfach an Grundschulen
Université
University of Hagen
Cours
Empirische Bildungsforschung
Note
1,7
Auteur
Shirley Borrey (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
46
N° de catalogue
V430722
ISBN (ebook)
9783668740129
ISBN (Livre)
9783668740136
Langue
allemand
mots-clé
schach unterrichtsfach grundschulen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Shirley Borrey (Auteur), 2010, Schach als verbindliches Unterrichtsfach an Grundschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430722
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Extrait de  46  pages
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