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Vermeers Versuch einer Intertheorie der Translation

Titre: Vermeers Versuch einer Intertheorie der Translation

Dossier / Travail , 2018 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kevin Bongard (Auteur)

Interprétation / Traduction
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Wenn man sich mit der Translation beschäftigt, stößt man auf zahlreiche Übersetzungstheorien verschiedenster Art. Kaum eine von ihnen ist jedoch mit Hans J. Vermeers (Versuch einer) Intertheorie der Translation vergleichbar. Äußerst selten, wenn überhaupt, ist eine Übersetzungstheorie ähnlich komplex gewesen wie die des Mitbegründers der bekannten Skopostheorie. Aus diesem Grund war es eine ungewohnte und besondere Herausforderung, sich vollständig auf diese einzelne Theorie und das entsprechende von Vermeer verfasste Werk zu fokussieren.

In der vorliegenden Seminararbeit soll Vermeers Intertheorie vorgestellt werden, wobei diese so umfangreich und komplex ist, dass es sich schwierig darstellt, sie auf den wenigen Seiten kurz und prägnant mit ihren wichtigsten Aspekten zusammenzufassen und verständlich zu machen. Eine ausführlichere Beschäftigung mit der Theorie und Vermeers einzigartigem dazugehörigem Werk würde den Rahmen dieser Arbeit zweifellos sprengen. Im Laufe des Seminars wurden die Kapitel des Werks nach und nach vorgestellt und Zusammenhänge und Hintergründe dadurch klarer, zumal abschließend noch einmal auf die wichtigsten Fragen und Unklarheiten eingegangen werden konnte.

Mit dieser essayistischen Hausarbeit soll herausgefunden werden, welche innovativen Ansichten Hans J. Vermeer in die Übersetzungswissenschaft einbrachte und was seine Intertheorie, also die „interdisziplinäre Interaktionentheorie“, genau besagt. Es soll zumindest klargemacht werden, welche Kernbegriffe er verwendete, wie er sie verwendete und welche sonstigen Elemente sein Werk so einzigartig, besonders und komplex werden ließen. Zudem soll vereinzelt wie gesagt eine persönliche Bewertung einfließen, die sich unter anderem damit beschäftigt, ob die Theorie zu komplex im Vergleich zu ‚üblichen‘ Translationstheorien ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vermeers Intertheorie

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit setzt sich mit Hans J. Vermeers komplexem Werk "Versuch einer Intertheorie der Translation" auseinander. Ziel ist es, die zentralen Begriffe und innovativen Ansätze der Intertheorie zu erläutern, ihre Einordnung in die Übersetzungswissenschaft zu prüfen und ihre Relevanz für Translatoren zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition der Intertheorie als interdisziplinäre Interaktionentheorie
  • Die Rolle der Holistik und systemtheoretische Bezüge
  • Bedeutung der Memetik und der Begriff des "Textems"
  • Der Translator als Mittler und die Bedeutung der Momentanität
  • Kritische Reflexion über Komplexität und Anwendbarkeit der Theorie

Auszug aus dem Buch

2. Vermeers Intertheorie

Bekannt ist der Übersetzungstheoretiker Hans J. Vermeer wohl in erster Linie für die sogenannte Skopostheorie, die er zusammen mit Katharina Reiß ausarbeitete. Die Intertheorie verfolgt aber keinesfalls ein gänzlich anderes Konzept, vielmehr ist sie mit der Skopostheorie insofern verwandt, als sie eine Weiterentwicklung dieser darstellt (Siever 2015: 213). Auf die Inhalte der Skopostheorie an sich soll in dieser Seminararbeit nicht genauer eingegangen werden, der Fokus soll im Folgenden voll und ganz auf der Intertheorie liegen.

Vermeer verwendet in seinem Werk zur Intertheorie unzählige komplexe Fachbegriffe, die er zum Teil selbst einführt, meist aber von anderen Wissenschaftlern übernimmt oder leicht abwandelt. Auf einige der Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete geht er besonders oft sein, beispielsweise Alfred N. Whitehead, Richard Dawkins oder Niklas Luhmann. Schon ein Blick ins Inhaltsverzeichnis vermittelt dem erstmaligen Leser einen Eindruck, welche anfangs noch verwirrend erscheinenden Begriffe und Konzepte ihn im Laufe des Werkes erwarten werden. Holistik, Passung, Perzeption/Apperzeption oder auch Textem sind nur wenige Beispiele; zahlreiche weitere vielen eher unbekannte Begriffe wie Memetik folgen dann später bei genauerer Beschäftigung mit dem Werk.

Zu Beginn soll der Titel des Werkes einmal genauer erläutert werden. Vermeer entschied sich für den Versuch einer Intertheorie der Translation. Dem Leser stellen sich nun zwei Fragen: Warum wird lediglich von einem „Versuch“ gesprochen? Und was ist eine Intertheorie? Bezüglich der ersten Frage muss die in der Einleitung angesprochene Komplexität der Theorie noch einmal betont werden. Durch diese unterscheidet sich die Intertheorie von anderen Übersetzungstheorien; sie umfasst zahlreiche verschiedene Themengebiete, die man in den sonstigen bekannten Übersetzungstheorien vergeblich sucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Aufgabenstellung ein, den komplexen Ansatz von Hans J. Vermeer innerhalb eines essayistischen Rahmens zu beleuchten und zentrale Kernbegriffe zu identifizieren.

2. Vermeers Intertheorie: Der Hauptteil analysiert die zentralen Konzepte der Intertheorie, darunter Holistik, Memetik, Momentanität und Passung, und untersucht deren Bedeutung für das translatorische Handeln.

3. Schluss: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über die Relevanz der Intertheorie, betont die notwendige Offenheit für komplexe theoretische Ansätze in der Übersetzungswissenschaft und unterstreicht die Verantwortung der Translatoren.

Schlüsselwörter

Hans J. Vermeer, Intertheorie, Translation, Skopostheorie, Holistik, Interaktion, Kommunikation, Memetik, Textem, Momentanität, Passung, Systemtheorie, Übersetzungswissenschaft, Komplexität, translatorisches Handeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Werk "Versuch einer Intertheorie der Translation" von Hans J. Vermeer und versucht, dessen komplexe interdisziplinäre Ansätze für Interessierte verständlich zusammenzufassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Themen wie Systemtheorie, Memetik, Holistik, Kommunikation und die spezifische Rolle der Translation als interaktives Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die innovativen Ansichten Vermeers darzustellen und zu klären, welche Kernbegriffe sein Werk prägen und warum es als "Intertheorie" bezeichnet wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine essayistische Seminararbeit, die sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der Primärliteratur von Vermeer sowie ergänzender wissenschaftlicher Sekundärliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Begrifflichkeiten wie die "Momentanität", die "Holistik", das "Textem" und der "Interaktionsbegriff" im Kontext der Übersetzung analysiert und kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören unter anderem Intertheorie, Translation, Holistik, Memetik, Skopos und translatorisches Handeln.

Warum bezeichnet Vermeer seine Theorie nur als "Versuch"?

Vermeer wählt diese Bezeichnung aufgrund der enormen Komplexität und des ständigen Wandels wissenschaftlicher Erkenntnisse, was den Anspruch auf eine abschließende, allumfassende Theorie unmöglich macht.

Wie unterscheidet sich Vermeers Interaktionsbegriff von dem Luhmanns?

Während Luhmann die Interaktion als Unterkategorie der Kommunikation betrachtet, ordnet Vermeer die Kommunikation der Interaktion unter und misst dem Begriff eine größere Bedeutung bei.

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Résumé des informations

Titre
Vermeers Versuch einer Intertheorie der Translation
Université
Johannes Gutenberg University Mainz
Note
1,3
Auteur
Kevin Bongard (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
19
N° de catalogue
V439166
ISBN (ebook)
9783668788404
ISBN (Livre)
9783668788411
Langue
allemand
mots-clé
vermeers versuch intertheorie translation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kevin Bongard (Auteur), 2018, Vermeers Versuch einer Intertheorie der Translation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439166
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Extrait de  19  pages
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