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Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt

Titre: Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2011 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Appel (Auteur)

Economie politique - Economie de la santé
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Résumé Extrait Résumé des informations

In diesem Projektbericht geht es um die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Arbeitswelt. Wegen der begrenzten Seitenzahlen können wir leider nicht auf alle relevanten Bereiche ausführlich eingehen. Die geschlechtsspezifischen Gesundheitsaspekte von Männern und Frauen werden aus diesem Grund nicht beleuchtet.

Zuerst wird der Ist-Zustand in der geschlechtsspezifischen Arbeitswelt beschrieben. Dabei wird auf die unterschiedlichen Voraussetzungen, Qualifikationen und Möglichkeiten von Frauen und Männern eingegangen. Hier ist besonders interessant, welche Diskrepanz zwischen der Qualifikation weiblicher Arbeitnehmerinnen und ihrer Partizipation in Bezug auf Führungs- und Verantwortungsposten besteht und wie sich das Geschlecht auf das Einkommen auswirkt. Um eine Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen sind bestimmte betriebliche Rahmenbedingungen Voraussetzung. Wichtig ist zu erkennen, dass diese nicht nur den Frauen Vorteile bringen, sondern sich auch positiv auf die männlichen Angestellten auswirken, da diese von den meisten Maßnahmen (wie Recht auf Teilzeit, betriebliche Kinderbetreuungsangebote etc.) ebenfalls profitieren.

Die beiden momentan am häufigsten diskutierten Konzepte zur Erreichung der Gleichstellung von Frauen und Männern, Minderheiten und u. U. benachteiligten Personengruppen, sowie zur Gesunderhaltung der Ressource Arbeitskraft, sind das Betriebliche Gesundheitsmanagement und das Diversity-Konzept. Hier stellen wir die einzelnen Maßnahmen vor und prüfen sie auf ihre Wirksamkeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschlechtsspezifische Arbeitswelt

2.1 Entgeldungleichheit

2.2 Anteil von Frauen in Führungspositionen

3 Betriebliche Rahmenbedingungen

4 Konzepte

4.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.2 Diversity

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Der vorliegende Projektbericht untersucht die aktuelle Situation der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt und analysiert, welche betrieblichen Maßnahmen und Konzepte zur Förderung von Chancengleichheit effektiv eingesetzt werden können. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie strukturelle Ungleichheiten, wie etwa die Entgeldungleichheit oder der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen, durch gezielte Managementansätze abgebaut werden können.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt
  • Untersuchung von betrieblichen Rahmenbedingungen zur Förderung der Gleichstellung
  • Evaluierung von Konzepten wie dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Darstellung des Diversity-Ansatzes als Instrument zur Organisationsentwicklung
  • Diskussion über die Wirksamkeit von Vereinbarkeitsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Entgeldungleichheit

Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation durchschnittlich 23% weniger als Männer. In der Privatwirtschaft ist die Differenz besonders hoch: Männer verdienen im Schnitt 19,50 Euro, Frauen 15,08 Euro pro Stunde (BMFSFJ 2008). Gründe dafür sind unter anderem:

Frauen sind weniger in Gewerkschaften organisiert: 67,6% aller Gewerkschaftsmitglieder sind Männer (4.185.203 Mio), der Frauenanteil beträgt 32,4% (2.008.049 Mio). Das hat zur Folge, dass Frauen bei Tarifverhandlungen schlechter vertreten werden und so seltener hohe Abschlüsse für ihre Branchen verzeichnen können. Auffällig ist, dass die Anzahl gewerkschaftlich organisierter Frauen im Metallbereich, dem traditionell eher weniger Frauen angehören, bei frauendominierten Bereich der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sind lediglich 182.329 Frauen in Gewerkschaft vertreten (DGB 2010).

Frauen sind bei Gehaltsverhandlungen erfolgloser als Männer: Obwohl in den letzten fünf Jahren fast ebenso viele Frauen wie Männer nach einer Gehaltserhöhung fragten, waren die Männer erfolgreicher. Gründe dafür sind u.a., dass Frauen seltener gleichzeitig befördert werden und ihr Gehalt erhöht wird, die Zeitabstände zwischen der Gehaltserhöhung und der Beförderung deutlich höher sind und Frauen oft nicht mit der gleiche Härte verhandeln wie Männer.

Frauen arbeiten öfter im Niedriglohnsektor: Frauen machen mehr als zwei Drittel aller Niedriglohnempfänger_innen aus. Oft handelt es sich bei diesen prekären Arbeitsverhältnissen um Minijobs in Branchen wie dem Einzelhandel oder der Gastronomie. Tarifverträge gelten in diesen Bereichen oft nicht oder finden auf die Arbeitsverhältnisse keine Anwendung. Häufig sind diese Tätigkeiten auch nicht sozialversicherungsabgabepflichtig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Projektberichts zur Untersuchung der geschlechtsspezifischen Gleichstellung in der Arbeitswelt und definiert den inhaltlichen Rahmen.

2 Geschlechtsspezifische Arbeitswelt: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Ist-Situation, wobei insbesondere die Entgeldungleichheit und die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen kritisch analysiert werden.

3 Betriebliche Rahmenbedingungen: Hier werden die notwendigen Voraussetzungen und Instrumente in Unternehmen beschrieben, um eine gesundheitsfördernde und gleichstellungsorientierte Arbeitsumgebung zu schaffen.

4 Konzepte: Dieses Kapitel stellt moderne Managementansätze wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement und Diversity-Konzepte vor, um Gleichstellung und Unternehmenserfolg zu verknüpfen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass trotz Fortschritten noch ein weiter Weg zur tatsächlichen Gleichstellung besteht, der aktives Handeln erfordert.

Schlüsselwörter

Gleichstellung, Arbeitswelt, Entgeldungleichheit, Führungspositionen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Diversity, Geschlechtergerechtigkeit, Prekäre Beschäftigung, Work-Life-Balance, Unternehmenskultur, Gender, Chancengleichheit, Fachkräftemangel, Tarifverhandlungen, Demografischer Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Bericht beschäftigt sich mit der aktuellen Situation der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in der deutschen Arbeitswelt und untersucht die zugrunde liegenden strukturellen Barrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Lohnlücke (Gender Pay Gap), die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen sowie betriebliche Strategien wie das Gesundheitsmanagement und Diversity-Konzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum Gleichstellung bisher nicht realisiert wurde und welche betrieblichen Maßnahmen dazu beitragen können, Ungleichheiten abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Bericht stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten und Berichte zur aktuellen arbeitsmarktpolitischen Lage.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die geschlechtsspezifischen Arbeitsbedingungen, die Gründe für Entgeldunterschiede und verschiedene Managementkonzepte zur Förderung der Chancengleichheit detailliert betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gleichstellung, Entgeldungleichheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Diversity und Führungspositionen.

Warum ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement für die Gleichstellung relevant?

Es dient dazu, Arbeitsstrukturen geschlechtsdifferenziert zu erfassen und gesundheitliche Risiken für Männer und Frauen gezielt durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.

Welche Rolle spielt das "Diversity-Konzept" bei der Gleichstellung?

Diversity setzt auf die Nutzung der Vielfalt der Beschäftigten, um bisher benachteiligte Gruppen besser zu integrieren und durch eine moderne Personalstrategie wirtschaftliche Vorteile zu generieren.

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Résumé des informations

Titre
Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt
Université
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Cours
Gesellschaft Ökonomie & Sozialstaat
Note
1,0
Auteur
Katharina Appel (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V439442
ISBN (ebook)
9783668791541
ISBN (Livre)
9783668791558
Langue
allemand
mots-clé
BGM Gleichstellung Gesellschaft Ökonomie & Sozialstaat
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Appel (Auteur), 2011, Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439442
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Extrait de  16  pages
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