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Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms

Über die Beziehungspflege zu ehemaligen Mitarbeitern

Titre: Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms

Thèse de Bachelor , 2018 , 60 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Ebru Isik (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Das wesentliche Ziel der Untersuchung besteht darin, ein grundlegendes Verständnis zu Alumni-Netzwerken in Professional Service Firms (PSF) zu schaffen. Es sollen die damit verbundenen Ziele, Nutzen, Maßnahmen und Herausforderungen aufgezeigt werden. Zudem soll ein Beitrag zur Klärung der Frage geleistet werden, wie sich die Existenz von Alumni-Netzwerken erklären lässt.

Die Identifikation und die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber bleiben bei Alumni von PSFs häufig nach dem Ausscheiden vom Unternehmen bestehen. Daraus resultiert, dass Alumni der PSF in vielerlei Hinsicht Unterstützung zukommen lassen. Maßnahmen zur Beziehungspflege, die von PSFs im Rahmen von Alumni-Netzwerken eingesetzt werden, dienen zur Aufrechterhaltung beziehungsweise Erhöhung des Commitments. Folglich stiften Alumni längerfristig einen Nutzen für ihren ehemaligen Arbeitgeber.

Da Alumni-Netzwerke eine relativ junge Entwicklung in Unternehmen sind, wurde dieses Themenfeld in der Fachliteratur sowie in empirischen Forschungen bisher lediglich als Nischenthema behandelt. Aus diesem Grund wird der Forschungsgegenstand in der vorliegenden Arbeit aus verschiedenen Perspektiven untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Das neue Verständnis von Loyalität

1.2 Ziel der Arbeit und Abgrenzung des Themas

1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen

2. Begriffsbestimmung und theoretische Fundierung

2.1 Terminologische Grundlagen

2.2 Theoretische Ansätze zur Fundierung von Alumni-Netzwerken

2.2.1 Sozialkapitalkonzepte

2.2.1.1 Sozialkapital nach Pierre Bourdieu

2.2.1.2 Sozialkapital nach James S. Coleman

2.2.2 Sozialkapitalbildung durch Alumni-Netzwerke

3. Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms

3.1 Professional Service Firms

3.1.1 Charakteristika

3.1.2 Professionelle Pyramide und Mitarbeiterfluktuation

3.1.3 Bisherige Entwicklung und Status quo von Alumni-Netzwerken

3.2 Angestrebte Ziele und Nutzen

3.2.1 Bindung von Professionals

3.2.2 Gewinnung von Talenten

3.2.3 Akquise von neuen Klienten und Folgeaufträgen

3.2.4 Zugang zur Expertise

3.2.5 Würdigung der Ergebnisse aus der Sozialkapitalperspektive

3.3 Beziehungspflege und Nutzen für Alumni

3.3.1 Online-Plattformen

3.3.2 Events und Fachveranstaltungen

3.3.3 Karriereförderung und Weiterbildung

3.3.4 Newsletter und Publikationen

3.3.5 Würdigung der Ergebnisse aus der Sozialkapitalperspektive

3.4 Segmentierung der Alumni

3.4.1 Erkenntnisse aus empirischer Forschung

3.4.2 Praktische Implikationen

3.5 Herausforderungen

4. Fazit

4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

4.2 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Phänomen der Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms (PSFs) vor dem Hintergrund einer zunehmenden beruflichen Mobilität. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis über die Ziele, den Nutzen, die praktischen Instrumente zur Beziehungspflege sowie die Herausforderungen dieser Netzwerke zu entwickeln und deren Existenz theoretisch, insbesondere durch Sozialkapitalansätze, zu begründen.

  • Bedeutung der Mitarbeiterloyalität im Kontext von PSFs
  • Theoretische Fundierung von Netzwerken (Sozialkapital nach Bourdieu und Coleman)
  • Nutzenpotenziale von Alumni-Netzwerken für Unternehmen (Talent- und Klientenakquise)
  • Instrumente der Beziehungspflege und Segmentierung von Alumni

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Professionelle Pyramide und Mitarbeiterfluktuation

Die idealtypische Organisationsstruktur der meisten PSFs entspricht einer professionellen Pyramide. Wie in der Abbildung 1 dargestellt, existieren in der Regel drei Hierarchiestufen, wobei die jeweiligen Bezeichnungen je nach Unternehmen und Branche variieren können.

Während die Juniormitarbeiter operative Tätigkeiten in Projekten ausüben, sind die Projektleiter bzw. Manager für die Koordination der Projekte zuständig. Der Tätigkeitsbereich der Partner liegt im Marketing und in der Pflege von Klientenbeziehungen. Aus wirtschaftlichen Gründen werden die Projekte aus Mitarbeitern dieser drei Hierarchiestufen zusammengestellt. Hierbei werden verstärkt Juniormitarbeiter eingesetzt, da diese geringere Kosten verursachen.

Im Zusammenhang mit der professionellen Pyramide steht zudem der in vielen PSFs praktizierte „Up-or-Out“ Ansatz. Dieser sieht vor, dass sich Professionals ständig verbessern und Karrieresprünge machen. Bei nicht Erreichung der notwendigen Entwicklungsschritte müssen sie das Unternehmen wieder verlassen. Dabei schaffen in der Regel nur wenige Professionals den Aufstieg in die nächste Hierarchiestufe. Darüber hinaus entscheiden sich viele Professionals bewusst für einen Ausstieg. So wird in der Literatur die hohe berufliche Mobilitätsbereitschaft der Professionals hervorgehoben, zu Mitbewerbern, Kundenunternehmen oder potenziellen Kunden zu wechseln. Die enge Zusammenarbeit mit Klienten eröffnet den Professionals die Chance, Kontakte zu knüpfen und dadurch ihre Karriere in einem Kundenunternehmen fortzusetzen. Zudem werden Professionals häufig aufgrund ihres Know-hows und Kundenbeziehungen von Mitbewerbern abgeworben. Weiters haben sie die Möglichkeit, sich innerhalb einer kurzen Zeit wertvolles Fachwissen anzueignen, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Aus diesen Gründen gelten PSFs insbesondere für Hochschulabsolventen als attraktive Arbeitgeber und dienen als Sprungbrett für eine weitere Karriere. Letztlich führen das „Up-or-Out“ Prinzip sowie das Image der PSFs als Karrieresprungbrett zu einer vergleichsweise hohen Fluktuation in der Branche.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Wandel in der Arbeitnehmerloyalität und die wachsende Bedeutung von Alumni-Netzwerken als Beziehungsmanagement-Instrument, beginnend bei Ansätzen aus der Hochschullandschaft.

2. Begriffsbestimmung und theoretische Fundierung: Dieses Kapitel definiert Alumni-Netzwerke in Unternehmen und stellt mit den Ansätzen von Pierre Bourdieu und James S. Coleman eine theoretische Basis über das Konzept des Sozialkapitals her.

3. Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms: Hier werden die spezifischen Charakteristika von PSFs und die Ziele sowie Nutzen von Alumni-Netzwerken wie Talentbindung, Akquise und Wissenszugang ausführlich analysiert und praktisch begründet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse hinsichtlich der theoretischen Begründung, Ziele, Instrumente und Segmentierungskriterien zusammen und diskutiert Limitationen sowie Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Alumni-Netzwerke, Professional Service Firms, Sozialkapital, Talent-Relationship-Management, Mitarbeiterfluktuation, Up-or-Out, Wissensmanagement, Kundenakquise, Employer Branding, Beziehungspflege, organisationale Identifikation, Commitment, Personalgewinnung, berufliche Mobilität, Netzwerktheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das strategische Management von Alumni-Netzwerken in Professional Service Firms, also wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die theoretische Begründung durch Sozialkapitaltheorien, das Nutzenpotenzial für Unternehmen und die praktische Gestaltung der Beziehungspflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, ein grundlegendes Verständnis für die Existenz und Funktionsweise von Alumni-Netzwerken in PSFs zu schaffen und zu erklären, warum und wie Unternehmen diese Netzwerke zur langfristigen Bindung von ehemaligen Mitarbeitern nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung erfolgt mittels einer fundierten Literaturanalyse, die auf wissenschaftlichen Artikeln, Monographien, Forschungsberichten und Unternehmensinformationen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Branchenstruktur von PSFs, Ziele wie Talentakquise und Wissenszugang, konkrete Instrumente der Pflege sowie Kriterien zur Segmentierung der Alumni.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alumni-Netzwerke, Sozialkapital, Mitarbeiterfluktuation, Talent-Relationship-Management und organisationale Bindung.

Warum spielt die "Up-or-Out"-Kultur eine Rolle bei Alumni-Netzwerken?

Die hohe Fluktuation durch das "Up-or-Out"-Prinzip macht Ehemalige zu einer unvermeidbaren und wertvollen Talentquelle für Unternehmen, da sie die Unternehmenskultur bereits kennen.

Inwiefern unterscheiden sich "weak ties" und "strong ties" für Alumni-Netzwerke?

Schwache Bindungen (weak ties) sind laut Granovetter besonders hilfreich für den Fluss von neuen Informationen und Zugang zu externem Wissen, während starke Bindungen (strong ties) vor allem der gegenseitigen Unterstützung dienen.

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Résumé des informations

Titre
Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms
Sous-titre
Über die Beziehungspflege zu ehemaligen Mitarbeitern
Université
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Cours
Personal und Organisation
Note
1,0
Auteur
Ebru Isik (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
60
N° de catalogue
V442408
ISBN (ebook)
9783668849358
ISBN (Livre)
9783668849365
Langue
allemand
mots-clé
Talent Management Employer Branding HR-Marketing Talent Relationship Management Corporate Branding Sozialkapital Social Networks Personalbeschaffung Alumni-Management Marketing
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ebru Isik (Auteur), 2018, Alumni-Netzwerke in Professional Service Firms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442408
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Extrait de  60  pages
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