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Inwiefern können Kleinkinder im Kinderschutz durch Gespräche beteiligt werden?

Título: Inwiefern können Kleinkinder im Kinderschutz durch Gespräche beteiligt werden?

Tesis (Bachelor) , 2017 , 44 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Stefanie Liebetrau (Autor)

Trabajo social
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Getreu dem Motto "Kinderschutz geht alle an", erfreut sich auch der fachliche Diskurs zunehmenden Wachstums rund um Fragen zum Thema Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung. Bei akutem Handlungsbedarf im Kinderschutz bleibt in der Praxis jedoch oftmals nicht genügend Zeit für umfangreiches Überprüfen. Wie können Kleinkinder dennoch am Überprüfungs- und Hilfeprozess beteiligt werden? Wie können überhaupt Gespräche mit Kleinkindern geführt werden? Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über Möglichkeiten der Miteinbeziehung von Kindern innerhalb des Kinderschutzes. Ziel der Arbeit ist es, Fachkräfte zu motivieren, Kinder auch in schwierigen Situationen zu beteiligen.

Dazu werden zunächst grundlegende Begrifflichkeiten wie Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung geklärt. Schließlich folgt eine theoretische Auseinandersetzung mit der kindlichen Entwicklung und dem Wandel des Bildes vom Kind. Außerdem ist zu klären, welche Entwicklungsgrundlagen für eine Beteiligung durch Gespräche bei Kindern ausschlaggebend sind. Dabei möchte ich besonders Aspekte der Sprachentwicklung aufgreifen, auf entwicklungspsychologische Perspektiven eingehen und das Bild vom Kind im Wandel umreißen.

Besonderes Augenmerk wird auf die Ausarbeitung von Beteiligungsformen innerhalb eines Kinderschutzverfahrens und auf methodische Erkenntnisse der Gesprächsführung mit Kindern gelegt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der kindlichen Entwicklung

2.1. Sprachentwicklung beim Kind

2.2. Entwicklungspsychologische Aspekte im Kleinkindalter

2.3. Das Bild vom Kind im Wandel

3. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen

3.1. Partizipation von Kindern

3.2. Gesprächsführung

3.3. Gesprächstechniken

3.4. Übungen

4. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen im Kinderschutz

4.1. Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz

4.2. Beteiligung im Kinderschutz

4.3. fachlicher Diskurs

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und methodischen Voraussetzungen, Kleinkinder im Kinderschutz aktiv durch zielgerichtete Gespräche an sie betreffenden Verfahren zu beteiligen, um so deren Perspektive in den Hilfeprozess zu integrieren.

  • Grundlagen der kindlichen Entwicklung mit Fokus auf Sprache und Kognition
  • Bedeutung der Partizipation im Kinderschutz
  • Methodik und Rahmenbedingungen für eine professionelle Gesprächsführung mit Kleinkindern
  • Analyse von Hindernissen und Chancen im fachlichen Diskurs

Auszug aus dem Buch

3.2. Gesprächsführung

Eine Methode, der im vorherigen Abschnitt beschriebenen Beteiligungsformen, kann das Gespräch mit Kindern sein. In diesem Abschnitt möchte ich der Frage nachgehen, wie genau fachlich angemessene Gespräche mit Kindern geführt werden können. So wie auch in Gesprächen mit anderen Erwachsenen folgt die Gesprächsführung mit Kindern bestimmten Regeln. Allerdings sind dabei bestimmte Aspekte besonders zu berücksichtigen. Auf diese Aspekte werde ich im Folgenden genauer eingehen.

Zunächst sollte der Fachkraft bewusst sein, dass solch eine komplexe Gesprächssituation neu und ungewohnt für das Kind sein kann. Dem Kind sind u.U. Situationen, in denen es die volle Aufmerksamkeit und das Interesse eines Erwachsenen an sich und seinen Erzählungen erhält, unbekannt. Es ist wichtig, dass sich die interviewende Fachkraft mit ihren eigenen Vorstellungen zurücknimmt, genau das kann für ein Kind eine völlig neue Erfahrung sein. Daher ist es umso bedeutender, dass zu Beginn des Gespräches das Vorgehen und die jeweiligen Rollenerwartungen kindgerecht erklärt werden. Um dem Kind mehr Sicherheit zu geben, kann es einen vertrauten Gegenstand in das Gespräch mitbringen (z.B. ein Kuscheltier).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, begründet die Relevanz einer besseren Beteiligung von Kleinkindern im Kinderschutz und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2. Grundlagen der kindlichen Entwicklung: Das Kapitel beleuchtet Sprachentwicklung und entwicklungspsychologische Aspekte bei Kindern unter sechs Jahren sowie den Wandel des Bildes vom Kind.

3. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen: Es werden Formen der Partizipation erläutert sowie spezifische Regeln und Techniken für eine gelingende Gesprächsführung in der Praxis vorgestellt.

4. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen im Kinderschutz: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der Kinderschutzpraxis, analysiert den Gefährdungsbegriff und diskutiert fachliche Argumente für und gegen eine aktive Beteiligung.

5. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage positiv und betont die Notwendigkeit von fachlicher Kompetenz sowie einer Haltung, die Kinder als aktive Akteure ernst nimmt.

Schlüsselwörter

Kleinkind, Kinderschutz, Partizipation, Gesprächsführung, Kindeswohlgefährdung, Sprachentwicklung, Entwicklungspsychologie, Kinderechte, Hilfeprozess, Fachkraft, Gesprächstechniken, Soziale Arbeit, Kommunikation, Beratung, Beteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, inwiefern Kleinkinder trotz ihres jungen Alters aktiv in Kinderschutzverfahren durch Gespräche einbezogen und beteiligt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind kindliche Entwicklung, Partizipation als Menschenrecht, methodische Gesprächsführung und die rechtlichen sowie fachlichen Rahmenbedingungen im Kinderschutz.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass eine Partizipation von Kleinkindern möglich ist und Fachkräften einen Überblick über notwendige Kompetenzen und methodische Ansätze zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit entwicklungspsychologischer Fachliteratur, pädagogischen Diskursen sowie Studien zur Partizipation in der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Basis zur kindlichen Entwicklung und Partizipation, gefolgt von einer praktischen Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Bereich Kinderschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Partizipation, Kinderschutz, Gesprächsführung, Kindeswohlgefährdung und Sozialarbeit.

Welche Rolle spielt das "Bild vom Kind" für die Partizipation?

Das Bild vom Kind beeinflusst maßgeblich, ob Fachkräfte Kinder als aktive Akteure ihrer Lebensgestaltung wahrnehmen oder sie lediglich als zu schützende Objekte betrachten.

Warum ist das Thema der "Suggestibilität" wichtig für Gespräche mit Kindern?

Die Autorin diskutiert die Suggestibilität, da Fachkräfte oft unsicher sind, ob Kinder wahrheitsgemäße Angaben machen oder durch Erwachsene leicht beeinflussbar sind.

Welche Bedeutung hat die "Metakommunikation" in der Gesprächsführung?

Metakommunikation – das Sprechen über die Kommunikation selbst – hilft, dem Kind Ziele und Absichten des Gesprächs zu verdeutlichen und Vertrauen aufzubauen.

Final del extracto de 44 páginas  - subir

Detalles

Título
Inwiefern können Kleinkinder im Kinderschutz durch Gespräche beteiligt werden?
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Calificación
1,7
Autor
Stefanie Liebetrau (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
44
No. de catálogo
V460956
ISBN (Ebook)
9783668905351
ISBN (Libro)
9783668905368
Idioma
Alemán
Etiqueta
kleinkinder kinderschutz gespräche kindeswohlgefährdung kindesentwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Liebetrau (Autor), 2017, Inwiefern können Kleinkinder im Kinderschutz durch Gespräche beteiligt werden?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460956
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