Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Einfluss verschiedener Arbeitszeitmodelle auf die Problematik der Work-Life-Balance der Generation Y mittels qualitativer Forschungsansätze. Dazu werden zunächst die zentralen Begriffe, also Arbeitszeitmodelle, Work-Life-Balance und Generation Y erläutert.
Im weiteren Verlauf werden im Rahmen der qualitativen Forschungsmethoden zwei narrative Interviews geführt, um das Thema der Seminararbeit näher zu beleuchten. Dazu werden zwei Personen der Generation Y ausgewählt, deren berufliche Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen organisiert sind. Sie werden zu Erfahrungen mit ihren Arbeitszeitmodellen und der damit verbunden Work-Life-Balance interviewt. Ziel dieser Befragungen ist es, das persönliche Empfinden der Befragten zur Work-Life-Balance zu untersuchen. Außerdem sollen anhand dieser Erfahrungen, allgemein gültige Aussagen zu priorisierten Arbeitsverhältnissen der Generation Y aufgestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Arbeitszeitmodelle, Work-Life-Balance und Generation Y
2.1 Arbeitszeitmodelle
2.2 Work-Life-Balance
2.3 Generation Y
3 Methodik
3.1 Grundlegendes und Induktion
3.2 Gütekriterien qualitativer Forschung
3.3 Form
3.4 Fragebogen
3.5 Setting
3.6 Interviewpartner
3.7 Durchführung der Interviews
3.8 Evaluation der Methode
4 Thematische Ergebnisse
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance der sogenannten Generation Y. Basierend auf narrativen Interviews mit zwei Probanden wird erforscht, wie sich die beruflichen Rahmenbedingungen und die Flexibilität der Arbeitsgestaltung auf das persönliche Empfinden der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auswirken.
- Analyse der Arbeitszeitmodelle Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit
- Definition und Herausforderungen der Work-Life-Balance
- Charakteristika und Wertvorstellungen der Generation Y
- Methodische Durchführung narrativer Interviews
- Vergleich von Arbeitsbelastung und Flexibilitätsansprüchen
Auszug aus dem Buch
3.1 Grundlegendes und Induktion
Die qualitative Forschung vertritt im Gegensatz zur quantitativen Forschung die Annahme, dass zu sozialen Phänomenen keine allgemein gültigen Erklärungen und Aussagen existieren. Denn diese Ereignisse entstehen aus dem menschlichen Denken und den individuellen gesellschaftlichen Überzeugungen, die soziale Phänomene in Form von Handlungen zur Folge haben. Das Gesamtbild dieser Handlungen wird auch als gesellschaftliche Konstruktion der Realität bezeichnet.
In dieser Arbeit wird induktiv gearbeitet, da im Bereich der qualitativen Forschungsmethoden in der Ergebnisdarstellung das Verfahren der Induktion angewandt wird. „Die Induktion schließt vom Besonderen auf das Allgemeine“ und lässt sich in drei Schritte unterteilen. Die Beobachtung, die Deutung und die Hypothesenbildung. Dabei werden durch die Interpretation von Einzelfällen allgemeine Hypothesen aufgestellt, die keine wahren, sondern lediglich wahrscheinliche Aussagen wiederspiegeln. Die induktive Vorgehensweise wird in dieser Arbeit daran deutlich, dass die Transkripte von zwei Interviews mit Personen der Generation Y zunächst interpretiert werden. Dadurch werden abschließend allgemeine Aussagen über den Einfluss von Arbeitszeitmodellen auf die Work-Life-Balance dieser Altersgruppe entwickelt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Generation Y auf dem Arbeitsmarkt und stellt das Ziel der Untersuchung vor, den Einfluss von Arbeitszeitmodellen auf die Work-Life-Balance zu beleuchten.
2 Arbeitszeitmodelle, Work-Life-Balance und Generation Y: Das Kapitel definiert die zentralen Begriffe, beschreibt die Mechanismen von Gleitzeit und Vertrauensarbeit und charakterisiert die spezifischen Erwartungen der Generation Y.
3 Methodik: Hier wird das qualitative Forschungsdesign dargelegt, insbesondere der induktive Ansatz, die Gütekriterien sowie die Durchführung der narrativen Interviews mit zwei Probanden.
4 Thematische Ergebnisse: Dieses Kapitel analysiert und vergleicht die Aussagen der Interviewpartner bezüglich ihrer Arbeitsbedingungen, der wahrgenommenen Belastung und ihrer individuellen Work-Life-Balance.
5 Fazit: Das Fazit führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass Flexibilität und Planbarkeit maßgebliche Faktoren für eine gelungene Work-Life-Balance bei der Generation Y darstellen.
Schlüsselwörter
Generation Y, Work-Life-Balance, Arbeitszeitmodelle, Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit, Qualitative Forschung, Narrative Interviews, Selbstverwirklichung, Flexibilität, Arbeitswelt, Wertewandel, Work-Life-Harmonie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Arbeitszeitmodelle die Work-Life-Balance von Angehörigen der Generation Y beeinflussen und welche individuellen Erfahrungen diese dabei machen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Bedeutung der Work-Life-Balance, die Funktionsweise von Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit sowie die spezifischen Werte und Erwartungen der Generation Y.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, das persönliche Empfinden der Befragten zur Work-Life-Balance unter verschiedenen Arbeitsbedingungen zu analysieren und allgemeingültige Aussagen über priorisierte Arbeitsverhältnisse abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es kommt die qualitative Forschungsmethode zum Einsatz, wobei durch narrative Interviews mit zwei Interviewpartnern induktive Erkenntnisse gewonnen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise sowie der Auswertung der geführten Interviews, wobei die Ergebnisse gegenübergestellt und interpretiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Generation Y, Work-Life-Balance, Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit und qualitative Forschung geprägt.
Wie unterscheidet sich das Modell der Vertrauensarbeitszeit in der Untersuchung?
Die Untersuchung zeigt, dass Vertrauensarbeitszeit zwar hohe Freiheitsgrade bietet, aber durch eine schlechtere Abschätzbarkeit der Arbeitszeit zu einer hohen Belastung führen kann.
Welchen Einfluss hat das Gleitzeitmodell auf die Befragten?
Das Gleitzeitmodell wird in der Arbeit als vorteilhaft für die Work-Life-Balance bewertet, da es eine eigenständige, flexiblere Einteilung der Freizeit ermöglicht.
- Citation du texte
- Elisa Birke (Auteur), 2018, Auswirkungen unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance der Generation Y, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463879