Auf Grund der Aktualität der Thematik beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung. Im Rahmen der Arbeit soll folglich hinterfragt werden, inwieweit die Leitlinien und Grundgedanken der Gestaltpädagogik dazu beitragen können, Schülerinnen und Schüler in den Regelschulalltag zu inkludieren und außerdem die eigene Lehrerpersönlichkeit auszubilden.
Das erste Kapitel der Arbeit ist den grundlegenden Definitionen gewidmet und soll das Fundament schaffen. Hierzu wird zunächst eine grundlegende Definition von Gestaltpädagogik gegeben. Darauf folgt die begriffliche Definition von Inklusion und im Zuge dessen wird auch die UN-Behindertenrechtskonvention thematisiert, da diese als Grundsteinlegung für die Inklusionsentwicklungen betrachtetet werden kann. Im Anschluss daran soll auch eine knappe Definition von inklusiver Bildung gegeben werden, da diese einen Hauptaspekt der Arbeit bildet. Der definitorische Teil der Arbeit soll mit der Eingrenzung des Personenkreises von SuS mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung abschließen.
Hauptaugenmerk der Arbeit soll auf den beiden darauf folgenden Kapiteln der Arbeit liegen, die zum einen von der Lehrerpersönlichkeit in der Gestaltpädagogik, und zum anderen von der Anwendung gestaltpädagogischer Didaktik im inklusiven Unterricht handeln, um sich schließlich somit der Beantwortung der Ausgangsfragestellung nähern zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlegende Definitionen
- Gestaltpädagogik
- Inklusion
- Begriffsdefinition
- UN-Behindertenrechtskonvention
- Inklusive Bildung
- Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung
- Lehrerpersönlichkeit in der Gestaltpädagogik
- Gestaltpädagogik und Inklusion
- Gestaltpädagogische Didaktik im inklusiven Unterricht
- Gestaltpädagogische Didaktik
- Gestaltpädagogischer Unterricht
- Gestaltpädagogischer inklusiver Unterricht
- Überwindung von Stereotypen und Vorurteilen
- Gestaltpädagogischer Unterricht im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung im Kontext der Gestaltpädagogik. Sie untersucht, inwieweit die Prinzipien der Gestaltpädagogik dazu beitragen können, Schülerinnen und Schüler in den Regelschulalltag zu integrieren und die eigene Lehrerpersönlichkeit zu fördern.
- Grundlegende Definitionen von Gestaltpädagogik und Inklusion
- Die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention für die Inklusionsentwicklung
- Die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit in der Gestaltpädagogik
- Anwendung gestaltpädagogischer Didaktik im inklusiven Unterricht
- Überwindung von Stereotypen und Vorurteilen im Kontext der Inklusion
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Inklusion ein und stellt die Relevanz der Arbeit im Kontext der steigenden Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf an Regelschulen dar. Sie erläutert den Fokus der Arbeit auf die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung im Rahmen der Gestaltpädagogik.
- Grundlegende Definitionen: Dieses Kapitel definiert die Kernbegriffe der Arbeit, darunter Gestaltpädagogik, Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention und inklusive Bildung. Es beleuchtet die historischen Wurzeln der Gestaltpädagogik und stellt ihre grundlegenden Prinzipien dar, insbesondere den Fokus auf ganzheitliches Lernen und den Kontaktprozess.
- Lehrerpersönlichkeit in der Gestaltpädagogik: Dieses Kapitel fokussiert auf die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit im Rahmen der Gestaltpädagogik. Es diskutiert die Bedeutung von Empathie, Wertschätzung und der Fähigkeit zur Reflexion für eine inklusive Lernumgebung.
- Gestaltpädagogik und Inklusion: Dieses Kapitel untersucht die Anwendung gestaltpädagogischer Didaktik im inklusiven Unterricht. Es beleuchtet die spezifischen Prinzipien der gestaltpädagogischen Didaktik und ihre Relevanz für die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung. Darüber hinaus wird die Rolle der Gestaltpädagogik bei der Überwindung von Stereotypen und Vorurteilen im Kontext der Inklusion behandelt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Gestaltpädagogik, Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention, inklusive Bildung, Lehrerpersönlichkeit, gestaltpädagogische Didaktik und Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung. Sie beleuchtet die Bedeutung dieser Konzepte für die Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung und die Förderung der Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Gestaltpädagogik im inklusiven Unterricht?
Sie soll helfen, Schüler mit Beeinträchtigungen ganzheitlich zu integrieren und gleichzeitig die Lehrerpersönlichkeit durch Empathie und Reflexion zu stärken.
Welche Bedeutung hat die UN-Behindertenrechtskonvention für dieses Thema?
Die Konvention gilt als völkerrechtlicher Grundstein für die Entwicklung inklusiver Bildungssysteme weltweit und in Deutschland.
Wie definiert die Arbeit "inklusive Bildung"?
Inklusive Bildung bedeutet, dass alle Schüler, unabhängig von ihren körperlichen oder motorischen Beeinträchtigungen, gemeinsam an Regelschulen lernen.
Was sind die Kernmerkmale der gestaltpädagogischen Didaktik?
Dazu gehören der Fokus auf den Kontaktprozess, ganzheitliches Lernen und die Überwindung von Stereotypen und Vorurteilen im Klassenzimmer.
Warum ist die Lehrerpersönlichkeit in der Gestaltpädagogik so wichtig?
Weil die Haltung des Lehrers (Wertschätzung, Echtheit) maßgeblich darüber entscheidet, ob ein inklusiver Raum für alle Schüler entstehen kann.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Gestaltpädagogik und Lehrerpersönlichkeit im inklusiven Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/466428