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„Het transurbane stadsgewest“ - Siedlungsstruktur im Stadt-Umland-Kontext Amsterdams, aufgezeigt an Vinex-Gebieten

Titre: „Het transurbane stadsgewest“ - Siedlungsstruktur im Stadt-Umland-Kontext Amsterdams, aufgezeigt an Vinex-Gebieten

Mémoire de Maîtrise , 2005 , 174 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Yvonne Metzger (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie régionale
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Résumé Extrait Résumé des informations

„The city is becoming an unstable system through the process of globalization (…). What used to be an infrastructure plus buildings in a network of roads in a landscape is becoming an urban cloud – not just because of the sprawls around cities, but also in the sense that wherever you use your cell phone, you’re in a city.” Arjen Mulder

Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit den in der Vierde Nota over de Ruimtelijke Ordening Extra (VINEX, Aktualisierung des Vierten Raumordnungsprogramms) eingeführten Vinex-Gebieten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Fragestellungen im Bereich der aktuellen Entwicklung der Siedlungsstruktur, zum einen mit Blick auf die Bedeutung der Vinex-Gebiete und zum anderen unter Berücksichtigung der Modelle zur Entwicklung der Stadt. Die Leitfragen der Arbeit verdeutlichen die zweifache Perspektive (Raumordnungsprogramm, Stadtentwicklungsmodelle) auf die Siedlungsstruktur und betonen dabei das Hauptelement der Betrachtung, die Vinex-Gebiete:
- Welche Rolle spielen die Vinex-Gebiete IJburg und Floriande in der Siedlungsstruktur der Stadtregion Amsterdam?
- Werden die Vinex-Gebiete IJburg und Floriande den Auflagen in VINEX gerecht?
- Welche städtischen bzw. stadtregionalen Entwicklungsmodelle werden durch die Vinex-Gebiete unterstützt?

Nach der Einleitung befasst sich das zweite Kapitel mit drei aktuellen Modellen zur Entwicklung der städtischen Siedlungsstruktur. Die Modelle bilden den ersten Teil des theoretischen Rahmens der Arbeit.
Kapitel III führt in die eigentliche Thematik der Vinex-Gebiete ein. In Kapitel IV wird auf die Untersuchungsregion eingegangen. Schließlich werden in Kapitel V als Fallbeispiele die beiden Vinex-Gebiete IJburg und Floriande betrachtet. In Kapitel VI wird die Umsetzung der beiden Vinex-Fallbeispiele verglichen und mithilfe von Sekundärliteratur diskutiert. Im abschließenden Teil der Arbeit wird das gesamte Erscheinungsbild der Siedlungsstruktur im Amsterdamer Umland interpretiert und bewertet. Die Schlussfolgerungen betreffen zum einen die Lage der Vinex-Gebiete in der Siedlungsstruktur der Stadtregion, insbesondere mit Blick auf das Kriterium der Funktionsmischung und das Ziel einer verminderten Automobilität. Zum anderen wird der theoretische Rahmen geschlossen, indem die gesamte Untersuchungsregion, insbesondere die beiden Vinex-Gebiete, mit Blick auf die in Kapitel II erläuterten Modelle bewertet wird. Am Ende erfolgt ein Ausblick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

1.1 Hinleitung zum Thema

1.2 Forschungsstand und Literatur

1.3 Zielsetzung und Fragestellungen

1.4 Methodik und Aufbau der Arbeit

II Modelle zur Entwicklung der städtischen Siedlungsstruktur in den Niederlanden, unter Einbeziehung deutscher Theorien

2.1 Kompakte Stadt

2.2 Zwischenstadt und Tussenland

2.3 Regionale Netzwerkstadt

III Raumordnung in den Niederlanden seit den 60er Jahren

3.1 Dezentrale Konzentration: Wachstumskerne im Zweiten und Dritten Raumordnungsprogramm

3.2 Internationale Ausrichtung und Bündelung im Vierten Raumordnungsprogramm

3.3 Vinex-Gebiete im Vierten Raumordnungsprogramm Extra

3.3.1 Aktualisierung des Vierten Raumordnungsprogramms und neue Inhalte

3.3.2 Leitidee und Zielsetzung der Vinex-Gebiete

IV Die Region Amsterdam als Untersuchungsregion

4.1 Lage und historische Entwicklung der Stadt Amsterdam

4.2 Phasen der (Sub-)Urbanisierung in Amsterdam und der Region

4.2.1 Wachstumskerne in den 70er Jahren

4.2.2 Politik der Kompakten Stadt in den 80er Jahren

4.3 Regionalisierung und neue städtische Strukturen in den 90er Jahren

4.3.1 Einfluss der Bevölkerungsstrukturentwicklung auf die Wohnraumsituation

4.3.1.1 Entwicklung und Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur

4.3.1.2 Problematik der Wohnraumsituation

4.3.1.3 Regionalisierung des Wohnungsmarktes am Beispiel Haarlemmermeer

4.3.2 Einfluss der Wirtschaftsstruktur auf die Arbeitsplatzstandorte

4.3.2.1 Moderne Wirtschaftsstruktur im Raum Amsterdam

4.3.2.2 Regionalisierung des Arbeitsmarktes am Beispiel Haarlemmermeer

4.3.3 Regionale Verkehrsinfrastruktur

4.3.4 Schiphol: Städtische Entwicklung am Flughafen

4.3.5 Zuidas: Siedlungsachse und Verkehrsknotenpunkt

V Analyse von zwei Vinex-Gebieten in der Region Amsterdam

5.1 IJburg bei Amsterdam: Inseln im IJmeer

5.1.1 Lage, Entstehung und Bedeutung des Gebietes

5.1.2 Aktuelle Bevölkerungszusammensetzung

5.1.3 Stadtentwicklung in IJburg

5.1.3.1 Pläne, Leitideen und Konzepte

5.1.3.2 Wohnungsbau auf den Teilinseln

5.1.3.3 Versorgungseinrichtungen

5.1.3.4 Verkehrsinfrastruktur

5.2 Floriande bei Hoofddorp: Wohnraum im Haarlemmermeerpolder

5.2.1 Lage und räumlicher Entwurf des Gebietes

5.2.2 Aktuelle Bevölkerungszusammensetzung

5.2.3 Stadtentwicklung in Floriande

5.2.3.1 Wohnungsbau auf den Teilinseln

5.2.3.2 Versorgungseinrichtungen

5.2.3.3 Verkehrsinfrastruktur

VI Vergleich, Diskussion und kritische Beurteilung von IJburg und Floriande

6.1 Bevölkerungszusammensetzung und Haushalte

6.2 Wohnungsangebot und Wohnmilieu

6.3 Arbeitsplatzangebot

6.4 Versorgungseinrichtungen

6.5 Verkehrsinfrastruktur

6.6 Städtebauliche Identität durch räumliche Qualitätsaspekte und Urbanität?

VII Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Siedlungsentwicklung im Stadt-Umland-Kontext der Region Amsterdam. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen raumordnungspolitischer Strategien — insbesondere des Vinex-Programms — auf die Siedlungsstruktur zu analysieren und dabei die Passung zu aktuellen Modellen der Stadt- und Regionalentwicklung wie der "Kompakten Stadt" und der "Netzwerkstadt" kritisch zu hinterfragen.

  • Strukturen der Siedlungsentwicklung im Stadt-Umland-Bereich Amsterdams
  • Umsetzung und kritische Bewertung der Vinex-Gebiete am Beispiel von IJburg und Floriande
  • Wechselwirkungen zwischen dem Wohnungsmarkt und der Arbeitsplatzverteilung
  • Bedeutung von Verkehrsinfrastrukturprojekten für die regionale Vernetzung
  • Herausforderungen einer nachhaltigen Siedlungsflächenentwicklung unter dem Einfluss von Individualisierung und Globalisierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Hinleitung zum Thema

„The city is becoming an unstable system through the process of globalization (…). What used to be an infrastructure plus buildings in a network of roads in a landscape is becoming an urban cloud – not just because of the sprawls around cities, but also in the sense that wherever you use your cell phone, you’re in a city.”

Die räumliche Ausdehnung der Stadt und die Auslagerung von städtischen Funktionen bestimmt die neuere Entwicklung der Siedlungsstruktur. Siedlungsfragmente fügen sich zu neuen Kernen zusammen und überwinden die früher deutlichen Unterschiede zwischen Stadt und Land. Es erfolgt eine Transformation von ländlich geprägten Gebieten, die sich in Form einer zunehmenden Verstädterung bemerkbar macht. Der Terminus ‚transurban’ suggeriert eine Bewegung, die, mit Blick auf die Vorsilbe ‚trans’, über etwas hinaus oder hinüber geht. Das über etwas hinaus schreitende Subjekt ist urban, also städtisch bzw. im eigentlichen Sinne zur Stadt gehörend. Der Begriff bedeutet demnach, dass das Städtische die städtischen Grenzen überschreitet und dadurch eine Verwandlung des Umlandes hervorruft.

„Transurbanism is (…) urbanism plus transformation. Transformation is the multiplication of information. Transurbanism is a theory of cities as they are now, towards a design process in which the highly informed character of every built environment is used as a design resource by that environment itself.“

Der Begriff stadsgewest bezeichnet eine Region, die durch eine Anzahl zusammenarbeitender Gemeinden geformt wird. Es handelt sich um einen Komplex von nah beieinander liegenden Agglomerationen. Demzufolge kann das transurbane stadsgewest als eine Region verstanden werden, in der die Urbanität über die städtischen Grenzen hinaus fortschreitet und außerhalb des städtischen Kerns neue, d. h. den städtischen Lebensstilen entsprechende Siedlungselemente formt bzw. alte ländliche Siedlungselemente transformiert. Das transurbane stadsgewest ist eine Stadtregion, die durch die Umformung von ländlichen in urbane Siedlungselemente geprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der räumlichen Ausdehnung von Städten ein und definiert den theoretischen Kontext für die Untersuchung der Siedlungsstruktur im Amsterdamer Umland.

II Modelle zur Entwicklung der städtischen Siedlungsstruktur in den Niederlanden, unter Einbeziehung deutscher Theorien: Dieses Kapitel erläutert zentrale planerische Leitbilder wie die Kompakte Stadt und die Netzwerkstadt, die den niederländischen Raumplanungsdiskurs prägen.

III Raumordnung in den Niederlanden seit den 60er Jahren: Hier werden die historischen Phasen der niederländischen Raumplanung, von der Wachstumskernpolitik bis hin zur spezifischen Strategie der Vinex-Gebiete, nachgezeichnet.

IV Die Region Amsterdam als Untersuchungsregion: Das Kapitel analysiert die historische Entwicklung Amsterdams sowie die spezifischen Einflussfaktoren der Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Verkehrsstruktur, die als Rahmenbedingungen für die Fallstudien dienen.

V Analyse von zwei Vinex-Gebieten in der Region Amsterdam: Dieser Teil widmet sich der detaillierten Betrachtung und dem Status-quo der Fallbeispiele IJburg und Floriande anhand ihrer städtebaulichen Konzepte und Realisierungsdaten.

VI Vergleich, Diskussion und kritische Beurteilung von IJburg und Floriande: Die beiden Fallbeispiele werden hier vergleichend gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer Effektivität bei der Erfüllung nationaler Raumordnungsziele kritisch bewertet.

VII Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung interpretiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an eine nachhaltige Siedlungsentwicklung in der Amsterdamer Region.

Schlüsselwörter

Vinex-Gebiete, Siedlungsstruktur, Amsterdam, IJburg, Floriande, Raumordnung, Kompakte Stadt, Netzwerkstadt, Suburbanisierung, Stadtentwicklung, Wohnungsmarkt, Regionalisierung, Funktionsmischung, Infrastruktur, Verkehrsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die moderne Siedlungsentwicklung in den Niederlanden, insbesondere im Raum Amsterdam, und untersucht, wie raumordnungspolitische Vorgaben des Vinex-Programms auf lokaler Ebene umgesetzt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Themen Stadtplanung, Wohnungsbaupolitik, demographischer Wandel, regionale Wirtschaftsstrukturen sowie die Einflüsse von Verkehrsinfrastruktur auf die städtische Siedlungsform.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, ob und wie aktuelle Vinex-Gebiete den Anforderungen einer nachhaltigen, funktional gemischten Siedlungsentwicklung gerecht werden und wie sie sich in die übergeordneten Stadtmodelle der Region einfügen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, der Untersuchung aktueller raumordnungspolitischer Dokumente (Nota's) sowie eine Fallstudienanalyse der Gebiete IJburg und Floriande, ergänzt durch Daten des niederländischen Raumforschungsinstituts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Konzepte wie Kompakte Stadt und Netzwerkstadt), eine umfassende Analyse der Amsterdamer Untersuchungsregion (Demographie, Wirtschaft, Verkehr) und eine detaillierte Fallstudienanalyse der beiden Vinex-Gebiete.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Vinex-Gebiete, Siedlungsstruktur, Regionale Netzwerkstadt, Sub- und Urbanisierung, Funktionsmischung und der Stadt-Umland-Kontext von Amsterdam.

Wie unterscheidet sich die städtebauliche Entwicklung von IJburg im Vergleich zu Floriande?

Während IJburg als prestigeträchtiges Projekt mit einer höheren Dichte und städtischeren Ambitionen auf künstlichen Inseln realisiert wird, ist Floriande stärker durch eine typische suburbane Struktur mit einem hohen Anteil an Einfamilienhäusern und einer engeren Anbindung an das Zentrum von Hoofddorp geprägt.

Welche Rolle spielt die Verkehrsinfrastruktur für diese Neubaugebiete?

Die Anbindung an den ÖPNV (wie die Zuidtangent oder die IJtram) ist entscheidend, um die angestrebte Verminderung der Automobilität zu erreichen, wobei die Arbeit kritisch beleuchtet, inwieweit diese Ziele in der Realität durch das tatsächliche Mobilitätsverhalten der Bewohner gestützt werden.

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Résumé des informations

Titre
„Het transurbane stadsgewest“ - Siedlungsstruktur im Stadt-Umland-Kontext Amsterdams, aufgezeigt an Vinex-Gebieten
Université
University of Münster  (Zentrum für Niederlande-Studien)
Note
1,3
Auteur
Yvonne Metzger (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
174
N° de catalogue
V46781
ISBN (ebook)
9783638439015
ISBN (Livre)
9783638909426
Langue
allemand
mots-clé
Siedlungsstruktur Stadt-Umland-Kontext Amsterdams Vinex-Gebieten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yvonne Metzger (Auteur), 2005, „Het transurbane stadsgewest“ - Siedlungsstruktur im Stadt-Umland-Kontext Amsterdams, aufgezeigt an Vinex-Gebieten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46781
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Extrait de  174  pages
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