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Frauen in der Arbeitswelt: Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie Aufstiegschancen

Title: Frauen in der Arbeitswelt: Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie Aufstiegschancen

Term Paper , 2002 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Josephine Herold (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Die Arbeit "Frauen in der Arbeitswelt: Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie Aufstiegschancen" greift die Thematik geschlechtsspezifischer Bildungs- und Berufswege auf und geht der Frage nach, inwieweit eine tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen in der Arbeitwelt besteht. Ausgehend von der schulischen Position wird die Ausbildungssituation und Studienwahl dargestellt, um anschließend die beruflichen Erwerbs- und Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen nachzuzeichnen und Gründe für die weibliche Benachteiligung sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Josephine Herold, M.A. Erziehungswissenschaften und Soziologie, ist als freie Dozentin und Autorin tätig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schülerinnen im allgemeinen Schulsystem - Bildungsbeteiligung und Schulabschlüsse

3 Berufs- und Studienwahl junger Frauen

3.1 Berufliche Ausbildung

3.2 Studienwahl

4 Übergang in das Beschäftigungssystem

4.1 Erwerbstätigkeit von Frauen

4.2 Gründe für die geschlechtspezifische Benachteiligung

5 Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen

5.1 Weibliche Führungskräfte in der Wirtschaft

5.2 Frauen in Wissenschaft und Forschung

6 Förderung der Gleichstellung von Frauen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen der Arbeitswelt im Hinblick auf die Erwerbssituation von Frauen und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt tatsächlich gleichberechtigt sind. Dabei wird der gesamte Weg von der schulischen Ausbildung über die Berufs- und Studienwahl bis hin zu den Aufstiegschancen im Berufsleben analysiert, um Barrieren und Benachteiligungen aufzuzeigen.

  • Bildungsbeteiligung von Mädchen und Frauen
  • Geschlechtsspezifische Berufs- und Studienwahl
  • Strukturelle Benachteiligung im Beschäftigungssystem
  • Aufstiegshürden in Wirtschaft und Wissenschaft
  • Ansätze und Förderprogramme zur Gleichstellung

Auszug aus dem Buch

3.1 Berufliche Ausbildung

Die "Berufsausbildung" gliedert sich in die Bereiche betriebliche Ausbildung mit Berufsschulunterricht - das sogenannte duale System - (Georg/Sattel 1997a, 11) und außerbetriebliche Ausbildung in beruflichen Vollzeitschulen (Georg/Sattel 1997a, 94).

Im dualen System ist der Anteil weiblicher Auszubildender in den letzten Jahren leicht gestiegen und beträgt 1999 in den alten Bundesländern 41,0 %, in den neuen Bundesländern 38,3 % (BMBF 2001b, 93f.). Mehr als die Hälfte (1999: 53,7 %) aller Ausbildungsverträge junger Frauen werden in nur zehn Ausbildungsberufen, vorwiegend im kaufmännischen Bereich und Dienstleistungsbereich, abgeschlossen, Rang eins belegt die Ausbildung zur Bürokauffrau (BMBF 2001b, 96). In männlich dominierten Berufen werden in den alten Bundesländern nur 9,1 % aller weiblichen Auszubildenden ausgebildet; in den neuen Bundesländern liegt der Anteil mit 18,7 % deutlich höher, die Ausbildung erfolgt hier vorwiegend im landwirtschaftlichen und gastronomischen Bereich (BMBF 2001b, 93f.).

Der Anteil nichtvermittelter Bewerberinnen für Ausbildungsplätze im dualen System ist von 52,2 % im Jahr 1999 auf 50,8 % im Jahr 2000 leicht gesunken (BMBF 2001b, 43). Mangels Ausbildungsplatz im dualen System weichen junge Frauen häufiger als junge Männer in schulische oder außerbetriebliche Berufsausbildung aus (Lemmermöhle 1999, 134). In Berufsfachschulen sind zwei von drei Auszubildenden weiblich, in den neuen Bundesländern liegt der Frauenanteil mit 74 % deutlich über dem Anteil in den alten Bundesländern (BMBF 2001b, 121).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die verfassungsrechtliche Gleichstellung von Mann und Frau ein und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar, die Strukturen der Arbeitswelt auf eine tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen zu prüfen.

2 Schülerinnen im allgemeinen Schulsystem - Bildungsbeteiligung und Schulabschlüsse: Dieses Kapitel analysiert die positive Entwicklung der Bildungsbeteiligung von Mädchen und stellt fest, dass ein deutlicher Bildungsvorsprung weiblicher Jugendlicher existiert.

3 Berufs- und Studienwahl junger Frauen: Hier wird untersucht, wie sich der Bildungsvorsprung in der Wahl der beruflichen Ausbildung und des Studiums widerspiegelt und welche geschlechtsspezifischen Muster dabei auftreten.

4 Übergang in das Beschäftigungssystem: Das Kapitel befasst sich mit der Erwerbssituation von Frauen und den Gründen für die nach wie vor existierende Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt.

5 Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen: Dieser Abschnitt beleuchtet die Hürden beim beruflichen Aufstieg, insbesondere in Führungspositionen der Wirtschaft sowie in Wissenschaft und Forschung.

6 Förderung der Gleichstellung von Frauen: Das abschließende Kapitel diskutiert verschiedene Maßnahmen und Programme zur Förderung der Gleichstellung und betont die notwendige gesellschaftliche Loslösung von traditionellen Rollenbildern.

Schlüsselwörter

Frauenerwerbstätigkeit, Gleichberechtigung, duales System, geschlechtsspezifische Benachteiligung, Arbeitsmarkt, Bildungsbeteiligung, Teilzeitarbeit, Führungskräfte, Wissenschaft, Forschung, Chancengleichheit, Berufsausbildung, Rollenbilder, Weiterbildung, Karrierechancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Frauen in der Arbeitswelt, wobei der Fokus auf Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie deren Aufstiegsmöglichkeiten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die schulische Bildung, die Berufs- und Studienwahl, der Übergang in den Arbeitsmarkt sowie die Barrieren bei der Karriereentwicklung.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet, ob Frauen auf dem Arbeitsmarkt trotz gestiegener Qualifikationen tatsächlich gleichberechtigt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung von Bildungs- und Arbeitsmarktstatistiken sowie einer Literaturanalyse zum Thema Frauenförderung und Geschlechterverhältnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch: Er beginnt bei der schulischen Ausbildung, untersucht die Segregation auf dem Ausbildungs- und Studienmarkt, analysiert die Benachteiligungen im Beschäftigungssystem und bewertet die Aufstiegsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Chancengleichheit, geschlechtsspezifische Segregation, duales System, Teilzeitarbeit und traditionelle Rollenbilder.

Warum gibt es trotz höherer Bildungsabschlüsse von Frauen eine Benachteiligung im Berufsleben?

Die Autorin führt dies auf strukturelle Diskriminierung, gesellschaftliche Erwartungen an traditionelle Rollenbilder und das Arbeitgebervorurteil eines sogenannten "frauenspezifischen Mutterschaftsrisikos" zurück.

Welche Rolle spielt die Teilzeitarbeit für die Aufstiegschancen von Frauen?

Teilzeitarbeit wird häufig als Ausweg gewählt, gilt jedoch in der Wirtschaft oft als nahezu unvereinbar mit Führungspositionen, was den beruflichen Aufstieg für diese Gruppe massiv erschwert.

Wie unterscheidet sich die Situation in den neuen gegenüber den alten Bundesländern?

Die Arbeit weist auf Unterschiede hin, etwa bei der höheren Erwerbs- und Weiterbildungsbeteiligung ostdeutscher Frauen sowie bei den Quoten in wissenschaftlichen Führungspositionen.

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Details

Title
Frauen in der Arbeitswelt: Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie Aufstiegschancen
College
University of Hagen
Grade
1,3
Author
Josephine Herold (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V48780
ISBN (eBook)
9783638453783
ISBN (Book)
9783638802444
Language
German
Tags
Frauen Arbeitswelt Ausbildungs- Erwerbsstrukturen Aufstiegschancen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josephine Herold (Author), 2002, Frauen in der Arbeitswelt: Ausbildungs- und Erwerbsstrukturen sowie Aufstiegschancen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48780
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