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Die Umsetzung der inklusiven Pädagogik und die Übertragbarkeit auf andere Schulen. Das Konzept der "Inklusiven Universitätsschule Köln" als Vorbild?

Titre: Die Umsetzung der inklusiven Pädagogik und die Übertragbarkeit auf andere Schulen. Das Konzept der "Inklusiven Universitätsschule Köln" als Vorbild?

Epreuve d'examen , 2016 , 71 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Etienne Zander (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Ist die Inklusive Universitätsschule ein Wegweiser für die deutsche Schulentwicklung? Die Inklusive Universitätsschule Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Anforderungen an eine inklusive Schule in vollem Umfang gerecht zu werden. Sie möchte so ein Vorbild für die Umsetzung der politischen Entscheidung zu Inklusion sein. Ihr Konzept soll als Vorlage für die Entwicklung anderer Schulen dienen, außerdem Heterogenität und Diversität als allgemein akzeptierte Grundlage der Schulpraxis verstehen.

Ist ein Schulkonzept in der Lage, die Herausforderungen und dem umfangreichen Anspruch der inklusiven Pädagogik gerecht zu werden? Auf Grundlage der aktuellen Diskussion beschreibt die Arbeit exemplarische Inhalte des Schulkonzepts der IUS und analysiert die Frage der Übertragbarkeit auf bereits bestehende Schulsysteme.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politische und gesetzliche Grundlage

2.1. Die Salamanca-Erklärung

2.2. Die UN-Behindertenrechtskonvention

2.3. Von der Integration zur Inklusion

2.3.1. Definitionsversuch von Inklusion

2.3.2. Integrative Pädagogik und inklusive Pädagogik

3. Die PISA Studien (2003-2013)

3.1. Heterogenität und gutes Abschneiden bei PISA

3.2. Ein Rückschluss aus der PISA-Studie

4. Das finnische Bildungssystem

4.1. Gliederung des finnischen Bildungssystems

4.2. Der Ressourcenfaktor im Bildungssystem

5. Ansätze Inklusiver Schulentwicklung

5.1. Standards für die Umsetzung einer Inklusiven Schule

5.2. Der Index für Inklusion

5.3. Inklusion als Schulprofil

5.4. Eigene Qualitätsmerkmale für ein Inklusives Schulkonzept

6. Das Konzept der „Inklusiven Universitätsschule Köln“ (IUS)

6.1. Basisinformationen zur „Inklusiven Universitätsschule Köln“

6.2. Die Inklusive Universitätsschule Köln, eine Schulneugründung

6.3. Zehn Leitlinien als Eckpunkte inklusiver Pädagogik

6.3.1. Leitlinie 1: Umfassende Inklusion

6.3.2. Leitlinie 3: Partizipation durch Demokratie und offene Schule

6.3.3. Leitlinie 4: Ein inklusives und kompetenz-orientiertes Unterrichts- und Lernmodell in der Home-Base

6.3.4. Leitlinie 9: Schule Raum Architektur und Barrierefreiheit

6.4. Leitlinien als Qualitätsmerkmale inklusiver Pädagogik?

7. Kritik am Inklusionsentwurf

8. Das Konzept der IUS vor dem Hintergrund der Diskussion

8.1. Übertragbarkeit auf andere Schulen

9. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der „Inklusiven Universitätsschule Köln“ (IUS) auf seine Eignung zur Umsetzung inklusiver Pädagogik und analysiert, inwieweit dieses Modell als Vorbild für die Schulentwicklung anderer Schulen in Deutschland dienen kann.

  • Politische und gesetzliche Rahmenbedingungen der Inklusion
  • Vergleichende Analyse des deutschen und finnischen Bildungssystems
  • Methodische Ansätze zur inklusiven Schulentwicklung (u.a. Index für Inklusion)
  • Detaillierte Prüfung des IUS-Konzepts anhand von zehn Leitlinien
  • Kritische Reflexion der Übertragbarkeit inklusiver Schulkonzepte

Auszug aus dem Buch

6.3.1. Leitlinie 1: Umfassende Inklusion

Leitlinie 1 fordert einen professionellen Umgang mit Heterogenität, der diese als Chance sieht und auf eine Separierung nach der Grundschule verzichtet (Reich, 2014).

Die IUS strebt eine SchülerInnenschaft an, die dem sie umgebenen Stadtteil (Köln Ehrenfeld) in Bezug auf:

- Anteil von Menschen mit Behinderung,

- Mädchen- zu-Jungen-Verhältnis 1:1,

- soziale Herkunft,

- kulturelle Herkunft,

- Anteile von Menschen mit Migrationshintergrund sowie

- Kinder aus mehrsprachigen Haushalten

entspricht und somit das angestrebte Maß an Heterogenität erreicht. Die Aufnahme der SuS wird in Kooperation mit dem Department für Heilpädagogik der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln gesteuert. Die gängigen Testverfahren zur sonderpädagogischen Förderung (Ausbildungsordnung Sonderpädagogische Förderung) sollen später durch bessere diagnostische Verfahren abgelöst werden. Wie diese Diagnose-Verfahren im Einzelnen aussehen, ist an dieser Stelle nicht genauer beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die UN-Behindertenrechtskonvention als Grundlage dar und führt die „Inklusive Universitätsschule Köln“ (IUS) als Modellprojekt für inklusive Schulentwicklung ein.

2. Politische und gesetzliche Grundlage: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, von der Salamanca-Erklärung bis hin zur UN-Konvention, und definiert den Übergang von Integration zu Inklusion.

3. Die PISA Studien (2003-2013): Die Ergebnisse der PISA-Studien werden hinsichtlich ihrer Relevanz für inklusive Pädagogik und dem Zusammenhang zwischen Heterogenität und Schulleistung diskutiert.

4. Das finnische Bildungssystem: Hier wird das finnische Modell als Beispiel für ein wenig separierendes Schulsystem mit Fokus auf Ressourcen und präventive Förderung analysiert.

5. Ansätze Inklusiver Schulentwicklung: Das Kapitel vergleicht verschiedene Konzepte wie den „Index für Inklusion“ und definiert Merkmale inklusiver Schulentwicklung.

6. Das Konzept der „Inklusiven Universitätsschule Köln“ (IUS): Dieser Hauptteil beschreibt detailliert die Gründung der IUS, ihre Leitlinien und deren praktische Umsetzung im Schulalltag.

7. Kritik am Inklusionsentwurf: Es werden kritische Stimmen aus der Erziehungswissenschaft aufgenommen, die das Spannungsfeld zwischen Inklusion und gesellschaftlichem Leistungsprinzip hinterfragen.

8. Das Konzept der IUS vor dem Hintergrund der Diskussion: Hier findet die Zusammenführung der kritischen Diskussion mit dem IUS-Modell statt, um die praktische Umsetzbarkeit zu bewerten.

9. Schlussfolgerung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial der IUS als Wegweiser für ein inklusives Schulsystem.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusive Universitätsschule Köln, IUS, Inklusive Pädagogik, Schulentwicklung, Heterogenität, UN-Behindertenrechtskonvention, PISA-Studie, Index für Inklusion, Schulneugründung, Partizipation, Sonderpädagogik, Diversität, Schulkultur, Bildungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Inklusiven Universitätsschule Köln (IUS) und prüft, ob und wie dieses Modell als Vorbild für die inklusive Schulentwicklung in Deutschland dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Inklusion, den Vergleich internationaler Schulsysteme, die Qualitätsmerkmale inklusiver Schulen und die spezifische Ausgestaltung des IUS-Modells.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis des IUS-Konzepts zu bewerten, inwiefern eine Übertragbarkeit auf andere, bereits bestehende Schulen möglich ist und wo die Grenzen dieses Transferprozesses liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte, rechtlicher Dokumente und internationaler Studien, um das Schulmodell der IUS kritisch zu beleuchten und mit Anforderungen inklusiver Pädagogik abzugleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze (wie der Index für Inklusion) als auch die zehn spezifischen Leitlinien der IUS sowie die damit verbundenen Herausforderungen in der Schulpraxis detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Inklusive Pädagogik, IUS, Heterogenität, Schulentwicklung und UN-Behindertenrechtskonvention.

Wie bewertet der Autor die Übertragbarkeit des IUS-Modells?

Der Autor betont, dass die Übertragbarkeit aufgrund der Gründungsphase und der besonderen Rahmenbedingungen der IUS eine Herausforderung darstellt und nicht eins zu eins auf jede bestehende Regelschule anwendbar ist.

Welche Rolle spielt die „Home-Base“ im IUS-Konzept?

Die „Home-Base“ fungiert als Lernumgebung innerhalb von Clustern, in denen jahrgangsübergreifend und durch multiprofessionelle Teams eine differenzierte Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden soll.

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Résumé des informations

Titre
Die Umsetzung der inklusiven Pädagogik und die Übertragbarkeit auf andere Schulen. Das Konzept der "Inklusiven Universitätsschule Köln" als Vorbild?
Université
Sport Academy Cologne  (Erziehungswissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Etienne Zander (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
71
N° de catalogue
V489121
ISBN (ebook)
9783668972247
ISBN (Livre)
9783668972254
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Schule inklusive Pädagogik Konzept Köln Vorbild Eignung Integration UN Behindertenrechtskonvention PISA Schulentwicklung Kritik Inklusionsentwurf Barrierefrei kompetenzorientert Index für Inklusion Qualitätsmerkmale Schulkonzept Gesamtschule Bildungsstandarts integrative Pädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Etienne Zander (Auteur), 2016, Die Umsetzung der inklusiven Pädagogik und die Übertragbarkeit auf andere Schulen. Das Konzept der "Inklusiven Universitätsschule Köln" als Vorbild?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489121
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Extrait de  71  pages
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