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Das Arbeitgeberimage und Möglichkeiten von Employer Branding im Sächsischen Staatsministerium der Justiz

Título: Das Arbeitgeberimage und Möglichkeiten von Employer Branding im Sächsischen Staatsministerium der Justiz

Trabajo Escrito , 2015 , 26 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Marco Nitschke (Autor)

Gestión de recursos humanos - Marca Empleadora
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Arbeitgeberimage des öffentlichen Sektors sowie Möglichkeiten der Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgeber durch Maßnahmen im Rahmen des Employer Branding.

Da die Bezeichnung "Öffentlicher Dienst" ein allumfassendes Schlagwort darstellt, soll exemplarisch eine Organisationseinheit, das Sächsische Staatsministerium der Justiz, aus dem Bereich des Öffentlichen Dienstes untersucht werden. Auch das Justizministerium hat mit einem steigenden Fach- und Führungskräftemangel zu kämpfen. So werden ab dem Jahre 2024 bis zum Jahre 2031 fast die Hälfte aller Richter und Staatsanwälte aus dem Dienst austreten.

Die sächsische Justiz verliert somit innerhalb von sieben Jahren die Hälfte seiner Führungskräfte samt dem angesammelten "Know-How". Dies ist, selbst wenn diese Fachkräfte adäquat durch neue Kräfte ersetzt werden könnten, für jede Organisation eine Herausforderung. Doch eine noch größere Herausforderung wird es sein, innerhalb dieser kurzen Zeit eine solche Anzahl an Fachkräften für sich zu gewinnen.

Eine derartige Aufgabe kann nur gemeistert werden, wenn das Unternehmen auf dem Markt der Arbeitgeber gut aufgestellt ist und die Arbeitnehmer dies auch so wahrnehmen. Das Sächsische Staatsministerium der Justiz benötigt daher ein positives und interessantes Arbeitgeberimage sowie ein Konzept zur Verbesserung der Wahrnehmung der eigenen Arbeitgebermarke.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begriffserklärung

1. Arbeitgeberimage

1.1 Definition und Bedeutung

1.2 Funktion

2. Employer Branding

2.1 Definition und Bedeutung

2.2 Funktion

III. Das Arbeitgeberimage am Beispiel des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz

1. Branchenimage

2. Standortimage

3. Unternehmensimage

4. Produkt- und Markenimage

5. Zusammenfassung

IV. Möglichkeiten des Employer Branding

1. Vorgehensweise/ Strategie

2. Maßnahmen des externen Employer Branding

V. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Hausarbeit untersucht die aktuelle Attraktivität des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz als Arbeitgeber unter Berücksichtigung des zunehmenden Fachkräftemangels. Ziel ist es, das bestehende Arbeitgeberimage zu analysieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Employer-Branding-Strategie die Arbeitgebermarke gestärkt und die Attraktivität für Fach- und Führungskräfte erhöht werden kann.

  • Analyse des Arbeitgeberimages im öffentlichen Dienst am konkreten Beispiel der Justiz
  • Untersuchung von Einflussfaktoren wie Branchen-, Standort- und Unternehmensimage
  • Evaluation der aktuellen Herausforderungen durch den demografischen Wandel
  • Konzeptionelle Ansätze zur Etablierung einer Employer-Branding-Strategie
  • Identifikation konkreter Maßnahmen des externen Employer Branding für das Justizministerium

Auszug aus dem Buch

1. Branchenimage

Bei dem Branchenimage handelt es sich um die Abbildung sämtlicher Vorstellungen über einen bestimmten Wirtschaftszweig. Daraus ergibt sich also, dass allein die Branche, in der sich ein Unternehmen befindet, sich auf das Arbeitgeberimage auswirkt. Dem Unternehmen muss daher bewusst sein, dass bereits die Zugehörigkeit zu einer Branche einen Einfluss auf die Bewertung der Qualitäten des Unternehmens als Arbeitgeber bei potentiellen Arbeitnehmern hat. Schätzt ein potentieller Arbeitnehmer eine Branche aus persönlichen Gründen als nicht sehr attraktiv ein, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auch das Image des Unternehmens als nicht positiv bewertet. Das Branchenimage kann somit je nach Attraktivität der Branche das Arbeitgeberimage durch positive bzw. negative Aspekte beeinflussen.

Gründe für die Ablehnung einer gesamten Branche können ethische-moralische Aspekte, eine schlechte Perspektive bzw. mangelnde Wirtschaftsaussichten sowie Bürokratie sein. Grundsätzlich haben daher die Branchen Wehrtechnik, Genussmittel und seit der Bankenkrise im Jahre 2008 auch der Finanzsektor aus moralischen Gründen ein eher schlechtes Image. Ein gutes Branchenimage dagegen haben Bereiche des täglichen Lifestyles, wie zum Beispiel die Automobilbranche. Daher verwundert es nicht, dass bei einer Befragung zu den angesehensten Images in Deutschland mit Porsche, BMW und Audi drei Autobauer die ersten drei Plätze einnehmen. Dieses Ranking zeigt, dass das Branchenimage in starkem Maß auch das Markenimage oder das Produktimage für eine konkrete Ware beeinflusst.

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz kann, trotz seiner durch die Gewaltenteilung zugebilligten judikativen Sonderstellung, als Arbeitgeber der Branche des Öffentlichen Dienstes zugeordnet werden. Der Öffentliche Dienst stellt mit rund 4,5 Millionen Beschäftigten in Deutschland mit Abstand die größte Branche dar. Es kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass die Branche somit einen hohen Bekanntheitsgrad unter potentiellen Arbeitnehmern besitzt. Jedoch leidet das Branchenimage des öffentlichen Sektors unter der weitverbreiteten Meinung, dass die Branche unflexibel, stark hierarchisch und bürokratisch ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den allgemeinen „War of Talents“ und überträgt die Problematik des Fachkräftemangels auf den öffentlichen Sektor und das Sächsische Staatsministerium der Justiz.

II. Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begrifflichkeiten Arbeitgeberimage und Employer Branding und grenzt diese voneinander ab, um die theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.

III. Das Arbeitgeberimage am Beispiel des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Einflussfaktoren Branchen-, Standort-, Unternehmens- sowie Produkt- und Markenimage spezifisch für das Justizministerium.

IV. Möglichkeiten des Employer Branding: Dieses Kapitel stellt die notwendige Vorgehensweise und Strategie zur Implementierung von Employer Branding sowie konkrete externe Maßnahmen dar.

V. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass das Justizministerium als attraktiver Arbeitgeber positioniert werden kann, sofern eine langfristige, strategische Employer-Branding-Strategie umgesetzt wird.

Schlüsselwörter

Arbeitgeberimage, Employer Branding, Fachkräftemangel, Sächsisches Staatsministerium der Justiz, Öffentlicher Dienst, Personalmarketing, Arbeitgebermarke, War of Talents, Standortimage, Branchenimage, Unternehmensimage, Personalgewinnung, Personalbindung, Strategieentwicklung, Arbeitsmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften für das Sächsische Staatsministerium der Justiz und untersucht, wie ein positives Arbeitgeberimage durch Employer Branding gezielt aufgebaut werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Arbeitgeberimage des öffentlichen Dienstes, die theoretischen Grundlagen des Employer Branding sowie deren konkrete Anwendungsmöglichkeiten in einer Behörde.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Identifikation der aktuellen Stärken und Schwächen in der Außendarstellung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und die Ableitung einer Strategie zur Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse und Literaturstudie durchgeführt, die aktuelle theoretische Konzepte des Employer Branding auf ein praktisches Fallbeispiel (Justizministerium) anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und eine empirisch-analytische Betrachtung der vier wichtigsten Image-Faktoren sowie die Ableitung einer Employer-Branding-Strategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Arbeitgeberimage, Employer Branding, öffentlicher Dienst und Fachkräftemangel.

Warum ist der Standort Dresden für das Justizministerium als Arbeitgeber relevant?

Dresden bietet als Landeshauptstadt eine hohe Lebensqualität, günstige Lebenshaltungskosten und eine starke Infrastruktur, was das Standortimage und somit die Attraktivität für potentielle Bewerber positiv beeinflusst.

Welche Rolle spielt die „Rechtsstaatlichkeit“ für das Produktimage des Ministeriums?

Das Produkt „Rechtsstaatlichkeit“ ist für Außenstehende oft abstrakt und schwer greifbar. Die Arbeit zeigt auf, dass eine transparentere Kommunikation dazu beitragen könnte, dieses Image bei Bewerbern positiv zu besetzen.

Warum besitzt das Sächsische Staatsministerium der Justiz derzeit keine Employer-Branding-Strategie?

Laut der Untersuchung fehlt es bisher an einer langfristigen strategischen Ausrichtung, da im operativen Geschäft oft der Fokus auf kurzfristigen Lösungen liegt und die Bedeutung einer systematischen Markenführung als Arbeitgeber noch nicht vollumfänglich erkannt wurde.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Arbeitgeberimage und Möglichkeiten von Employer Branding im Sächsischen Staatsministerium der Justiz
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
1,7
Autor
Marco Nitschke (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
26
No. de catálogo
V495439
ISBN (Ebook)
9783346003072
ISBN (Libro)
9783346003089
Idioma
Alemán
Etiqueta
Arbeitgeberimage Employer Branding Branding Strategie Branchenimage Standortimage Unternehmensimage Produkt- und Markenimage War of Talents
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco Nitschke (Autor), 2015, Das Arbeitgeberimage und Möglichkeiten von Employer Branding im Sächsischen Staatsministerium der Justiz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495439
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