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Programmatische Orientierungen der Personallehre. Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik

Título: Programmatische Orientierungen der Personallehre. Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik

Trabajo Escrito , 2015 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Master of Arts Andreas Kühltau (Autor)

Pedagogía - General
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Die Personallehre beschäftigt sich mit den Elementen der Arbeit und des Personals in Organisationen. Daraus ergeben sich die Kernaufgaben der Bereitstellung und des zielorientierten Einsatzes von Personal.
Wie in anderen wissenschaftlichen Diskursen, gibt es auch innerhalb der Personallehre verschiedene Perspektiven, die vertreten werden. Die folgende Ausarbeitung setzt sich mit den programmatischen Orientierungen der Personallehre auseinander. Dabei werden die drei Orientierungen Personalökonomie, Personalmanagement und die Personalpolitik zunächst in ihren Grundzügen dargestellt. Im weiteren Verlauf werden diese Ansätze jeweils anhand eines theoretischen Zugangs verdeutlicht. Aus diesen Beispielen soll im Anschluss für jede Orientierung eine Fragestellung, die Bezug zur Personalentwicklung nimmt aufgestellt werden. Darüber hinaus sollen mögliche Zusammenhänge zwischen den Themenfeldern verdeutlicht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Programmatische Orientierungen der Personallehre

2.1 Definition Personalökonomie und ein theoretischer Zugang

2.2 Definition Personalmanagement und ein theoretischer Zugang

2.3 Definition Personalpolitik und ein theoretischer Zugang

3. Personalentwicklung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen programmatischen Orientierungen der Personallehre – Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik – und analysiert deren theoretische Fundamente. Ziel ist es, durch die Verknüpfung dieser Ansätze mit dem Themenfeld der Personalentwicklung aufzuzeigen, wie machtpolitische Instrumente und ökonomische Logiken in betrieblichen Auswahlprozessen wirken.

  • Vergleich der Disziplinen Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik
  • Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie auf arbeitsökonomische Fragestellungen
  • Diskussion des Harvard-Ansatzes zur strategischen Personalführung
  • Machttheoretische Analyse von Personalprozessen nach Foucault
  • Untersuchung von Assessment-Centern als Instrumente der Personalentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.3 Definition Personalpolitik und ein theoretischer Zugang

Die Personalpolitik thematisiert Interessen, Konflikte und Macht als theoretische Ideen innerhalb der Personallehre. Diese Ideen verfolgen den Zweck, nicht nur Entstehungen und Veränderungen, sondern auch das Fortbestehen von Personalpraktiken und -strategien zu beschreiben und zu erklären (vgl. Nienhüser 2004, S. 1671). In Bezug auf Jennings lässt sich Politik als „power in action“ bezeichnen (Jennings 1994, S. 6). Somit stellt Politik ein soziales Gefüge dar, indem unterschiedliche Akteure versuchen, ihre Interessen bezüglich Machtausweitung, -verteilung und -erhaltung durchzusetzen. Einhergehend mit der Anwendung von Macht entstehen gewisse Konflikte zwischen den partizipierenden Parteien, weil die Durchsetzung von Interessen mittels Macht auf Widerstand bei der anderen Partei stößt.

Folglich wird der theoretische Ansatz von Foucault näher beleuchtet. Im Fokus dieses Ansatzes steht der einleitend erwähnte Machtbegriff. Foucault definiert Macht als „[…] Verhältnisse zwischen ‚Partnern‘ …, ein Ensemble von Handlungen, die sich gegenseitig hervorrufen und beantworten (Foucault 1999, S. 188). Für die erfolgreiche Durchsetzung von Macht bedarf es Foucault zufolge bestimmter Kontrollmechanismen beziehungsweise Disziplinartechniken. Eine mögliche Form stellt der Panoptismus dar. Dieser Gedanke Foucaults ist angelehnt an eine Gefängnisform, genannt Panopticon. Im Beispiel des Panopticons können die Wärter die Insassen sehen, ohne selbst gesehen zu werden. Allein die ständige Möglichkeit, gesehen und gleichzeitig kontrolliert zu werden, führt dazu, dass die eigentliche Kontrolle nicht weiter notwendig ist (vgl. Nienhüser 2004, S. 1679).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Aufgaben der Personallehre ein und erläutert die Absicht, die drei Kernorientierungen Personalökonomie, -management und -politik kritisch zu beleuchten.

2. Programmatische Orientierungen der Personallehre: Es werden die drei zentralen Konzepte definiert und jeweils durch einen spezifischen theoretischen Zugang – Prinzipal-Agenten-Theorie, Harvard-Ansatz und Foucaults Machtbegriff – untermauert.

3. Personalentwicklung: Das Kapitel analysiert die Rolle von Assessment-Centern in der Praxis und hinterfragt die dabei entstehenden Machtdynamiken zwischen Arbeitgebern und Bewerbern.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Personalentwicklung häufig als machtpolitisches Instrument fungiert und eine objektive Leistungsmessung in Assessment-Verfahren kaum möglich ist.

Schlüsselwörter

Personallehre, Personalökonomie, Personalmanagement, Personalpolitik, Personalentwicklung, Prinzipal-Agenten-Theorie, Harvard-Ansatz, Macht, Foucault, Assessment-Center, Humankapital, Vertragsbahnung, Wettbewerbsvorteil, Interessenkonflikte, Laufbahnplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Personallehre durch die Betrachtung von drei Hauptorientierungen: Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Interessen, Konflikten und Machtverhältnissen in Organisationen im Kontext der Personalentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Perspektiven der Personallehre anhand von Theorieansätzen zu definieren und ihre Relevanz für die Personalentwicklung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und verknüpft diese mit Modellen wie der Prinzipal-Agenten-Theorie und den Machttheorien von Michel Foucault.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der drei Disziplinen und die praktische Anwendung dieser Konzepte auf das Instrument des Assessment-Centers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Personalpolitik, Macht, Prinzipal-Agenten-Theorie, Assessment-Center und Wettbewerbsvorteil.

Inwiefern beeinflusst die Prinzipal-Agenten-Theorie die Personalauswahl?

Sie thematisiert Informationsasymmetrien zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, was Unternehmen dazu veranlasst, Anreizsysteme oder spezielle Auswahlverfahren zu etablieren, um den eigenen Nutzen zu maximieren.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Assessment-Centern?

Der Autor steht den Verfahren kritisch gegenüber, da sie Machtstrukturen etablieren und eine „Objektivierung“ des Bewerbers simulieren, die tatsächliche Leistung jedoch oft nicht valide abbilden kann.

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Detalles

Título
Programmatische Orientierungen der Personallehre. Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Master of Arts Andreas Kühltau (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
10
No. de catálogo
V498333
ISBN (Ebook)
9783346017871
ISBN (Libro)
9783346017888
Idioma
Alemán
Etiqueta
personalökonomie personalmanagement personalpolitik personallehre programmatische orientierung personal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Arts Andreas Kühltau (Autor), 2015, Programmatische Orientierungen der Personallehre. Personalökonomie, Personalmanagement und Personalpolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498333
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