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Jugendliteratur im Unterricht. Lesemotivation steigern und Texterschließungskompetenzen vermitteln

Título: Jugendliteratur im Unterricht. Lesemotivation steigern und Texterschließungskompetenzen vermitteln

Trabajo , 2017 , 17 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jana Penelope Hartmann (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Literatura, Obras
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Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, inwiefern Jugendliteratur sich dafür eignet, sie in den Literaturunterricht einzubauen. Es muss die Frage gestellt werden, wie Jugendliche lesen, sich im Literaturunterricht verhalten und welche Anforderung an diesen gestellt werden. An diese Ergebnisse muss die Arbeit mit Jugendliteratur adaptiert werden. Welche Möglichkeiten gibt es, können Kompetenzansprüche erfüllt werden und resultieren Probleme daraus?

Im Rahmen des Deutschunterrichtes soll neben Grammatik- und Kommunikationskenntnissen den Schülern ebenfalls die Literatur zugänglich werden. Man spricht hierbei vom Literaturunterricht, in dessen Rahmen unterschiedliche literarische Werke an die Schüler herangetragen und gleichzeitig die Texterschließungs-kompetenzen, wie sie im Kerncurriculum definiert sind, vermittelt werden.

Das Leseverhalten von Jugendlichen unterscheidet sich maßgeblich von dem der Kindheit. Mit Eintritt ins Jugendalter erleben die meisten eine erste Lesekrise, das heißt das teilweise suchthafte Lesen von Geschichten in der Kindheit nimmt ab und es findet ein Motivationsrückgang statt. Besonders im Zeitraum der 7. bis 9. Klasse sinkt die Zahl der Leser, bei Jungen nochmals stärker als bei Mädchen. Hilfreich können hier die Sozialisationsinstanzen der Familie aber auch die Schule sein. Lesebiographien zeigen, dass vor allem Deutschlehrer stark in Erinnerungen geblieben sind, wenn es um Literatur im Jugendalter geht, was zeigt, welche wichtige Rolle der Schule und dem Literaturunterricht hinsichtlich der Lesegenese zufällt. Denn die literarische Sozialisation sieht die Jugendphase als entscheidend dafür an, ob jemand sich zum späteren Leser oder Nichtleser entwickelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leseverhalten bei Jugendlichen

3. Jugendliche und Literaturunterricht

3.1. Schul- und Privatlektüre

4. Jugendliteratur im Unterricht

4.1. Allgemeine Funktionen von Literatur

4.2. Ziele des Literaturunterrichts

4.3 Jugendliteratur als Unterrichtsgegenstand

4.3.1. Persönlichkeitsentwicklung durch Jugendliteratur

4.3.2 Probleme von Jugendliteratur im Unterrichts

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich Jugendliteratur als Medium im Literaturunterricht eignet, um die Lesemotivation von Schülern zu fördern, ohne dabei notwendige fachdidaktische Kompetenzanforderungen zu vernachlässigen. Es wird analysiert, wie ein ausgleichendes Verhältnis zwischen Leselust und der Vermittlung von literarischen Strategien geschaffen werden kann.

  • Analyse des Leseverhaltens von Jugendlichen
  • Die Rolle der Lehrkraft als Mentor und Literaturexperte
  • Persönlichkeitsentwicklung durch literarisches Lernen
  • Herausforderungen und Problematiken von Jugendliteratur im Unterricht
  • Strategien zur Förderung der Lesemotivation

Auszug aus dem Buch

4.3.1. Persönlichkeitsentwicklung durch Jugendliteratur

Mit Eintritt in die Jugendphase werden SuS vor zahlreiche neue Entwicklungsaufgaben gestellt, die zu bewältigen sind. Unter anderem geht es eben auch darum, die eigene Rolle zu finden und ein neues Selbstbild mit Werten und Normen zu bilden. Lesebiographien zeigen, dass viele das Lesen in der Jugendzeit eher als Last und uninteressant empfunden haben und beschreiben dies oft mit den Worten „Das echte Leben war interessanter“.

Dabei kann der richtige Umgang mit Literatur genau an dieser Stelle Hilfe leisten und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, eigene Probleme wiederzuerkennen oder stellvertretend zu erfahren. Dieser Vorgang kann unter unterschiedlichen Begriffen erfasst werden. Einige Literaturdidaktiker sprechen von „Sozialisation durch Lesen“ indem sogenannte „Gefühlsschablonen“ und „emotionale Schemata“ vermittelt werden, andere wiederrum greifen direkt auf das literarische Verstehen und Lernen zurück und ordnen diese Möglichkeit der Entwicklung von Empathie und Imagination zu.

Spinners Grundmotive zeigen, dass innerhalb der Literatur immer ähnliche Themen bearbeitet werden, die für die Menschen einer Kultur eine zentrale Rolle spielen und für die Entwicklung wichtig sind. Bereits in der Kinderliteratur werden diese behandelt und führen die Kinder somit in die Grundwerte und Normen einer Gesellschaft ein. Es werden so die „Gefühlsschablonen“ der „emotionalen Kultur“ der jeweiligen Gesellschaft vermittelt, d.h. den Kindern wird durch das Erzählen von Geschichten beigebracht, wie sie sich zu verhalten haben, welches Verhalten anerkannt und welches nicht akzeptiert ist. Wie diese „emotionalen Schemata“ aussehen, hängt von der jeweiligen Kultur ab und spiegelt sich unter anderem durch das Vokabular einer Sprache wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, das Spannungsfeld zwischen literarischer Kompetenzvermittlung und der Förderung der Lesemotivation bei Jugendlichen zu untersuchen.

2. Leseverhalten bei Jugendlichen: Dieses Kapitel erläutert die charakteristische Lesekrise während der Pubertät und die Abkehr vom kindlichen Leseverhalten sowie die Bedeutung der sozialen Umgebung.

3. Jugendliche und Literaturunterricht: Es wird die notwendige Anpassung des Unterrichts an die kognitive und emotionale Entwicklung der Schüler sowie die Rolle der Lehrkraft als Mentor thematisiert.

3.1. Schul- und Privatlektüre: Dieses Unterkapitel beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem als Genuss empfundenen privaten Lesen und dem als zwanghaft wahrgenommenen schulischen Umgang mit Literatur.

4. Jugendliteratur im Unterricht: Hier wird der theoretische Rahmen für den Einsatz von Jugendliteratur als Mittel zur Förderung der Lesemotivation und zum Kompetenzerwerb gesteckt.

4.1. Allgemeine Funktionen von Literatur: Es wird dargelegt, wie Literatur als Kulturgut zur Sozialisation und zum interkulturellen Lernen beiträgt.

4.2. Ziele des Literaturunterrichts: Dieses Kapitel verweist auf die Kompetenzanforderungen des Kerncurriculums und die damit verbundenen didaktischen Schwierigkeiten im Unterrichtsalltag.

4.3 Jugendliteratur als Unterrichtsgegenstand: Es wird untersucht, wie Jugendliteratur den Übergang zu komplexerer Literatur erleichtern kann, indem sie Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt der Schüler bietet.

4.3.1. Persönlichkeitsentwicklung durch Jugendliteratur: Dieses Unterkapitel fokussiert auf die Förderung von Empathie, Imagination und sozialer Interaktionskompetenz durch die Identifikation mit literarischen Protagonisten.

4.3.2 Probleme von Jugendliteratur im Unterrichts: Es werden Risiken diskutiert, wie etwa die Zweckentfremdung des Literaturunterrichts zu problemorientierten Therapiesitzungen oder die Vernachlässigung ästhetischer Dimensionen.

5. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung bekräftigt die Eignung von Jugendliteratur als Brücke zu anspruchsvolleren Werken bei gleichzeitiger Betonung der wichtigen Rolle der Lehrkraft.

Schlüsselwörter

Jugendliteratur, Literaturunterricht, Lesemotivation, Lesebiographie, Kompetenzförderung, Texterschließung, Literarisches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisation, Empathie, Identifikation, Leseerziehung, Grundmotive, Schul- und Privatlektüre, Lehrkraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie Jugendliteratur gezielt im Literaturunterricht der Mittelstufe eingesetzt werden kann, um eine Brücke zwischen der Förderung der Lesemotivation und der Vermittlung wissenschaftlich geforderter literarischer Kompetenzen zu schlagen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Analyse des jugendlichen Leseverhaltens, die Diskrepanz zwischen privater und schulischer Lektüre, die Funktionen von Literatur für die Sozialisation sowie die didaktischen Herausforderungen bei der Auswahl geeigneter Texte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Jugendliche motiviert werden können, sich mit Literatur auseinanderzusetzen, und wie eine Adaption an Jugendliteratur helfen kann, negative Leseerfahrungen zu revidieren und Kompetenzaufbau zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin stützt sich auf eine fachdidaktische Literaturanalyse, die zentrale Theorien zur Lesegenese (u.a. von Graf, Spinner und Paefgen) mit dem aktuellen Kerncurriculum und den Anforderungen an den Literaturunterricht verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse des Leseverhaltens in der Pubertät, die Rolle der Lehrkraft, die Funktionen und Ziele von Literatur im Unterricht sowie eine spezifische Untersuchung der Möglichkeiten und Gefahren beim Einsatz von Jugendliteratur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lesemotivation, Kompetenzförderung, Literarisches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisation und die Rolle der Lehrkraft als Mentor.

Warum wird das Lesen in der Schule oft als „zwanghaft“ empfunden?

Laut der Arbeit liegt dies oft an einer Diskrepanz zwischen dem privaten, „intimen“ Lesen als Genuss und der schulischen Forderung nach ständiger Interpretation und Benotung, was den natürlichen Zugang zum Werk erschweren kann.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft laut der Autorin?

Die Lehrkraft muss als Mentor fungieren, der nicht nur Stoff vermittelt, sondern sensibel auf die Bedürfnisse der Schüler eingeht und ein „Literaturexperte“ ist, der sowohl Wünsche der Lernenden als auch fachdidaktische Ansprüche abwägt.

Inwiefern kann Jugendliteratur die Persönlichkeitsentwicklung fördern?

Durch die Identifikation mit Protagonisten, die ähnliche Lebensprobleme haben wie die Jugendlichen selbst, können Leser ihre Empathiefähigkeit ausbauen, neue Perspektiven einnehmen und eine Selbsterkenntnis entwickeln, die über das reine Textverständnis hinausgeht.

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Detalles

Título
Jugendliteratur im Unterricht. Lesemotivation steigern und Texterschließungskompetenzen vermitteln
Universidad
University of Marburg
Calificación
2,3
Autor
Jana Penelope Hartmann (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
17
No. de catálogo
V537146
ISBN (Ebook)
9783346127419
ISBN (Libro)
9783346127426
Idioma
Alemán
Etiqueta
Litearaturdidaktik Jugendliteratur Kinder und Jugendliteratur Leseförderung Literaturunterricht Literarisches Lernen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Penelope Hartmann (Autor), 2017, Jugendliteratur im Unterricht. Lesemotivation steigern und Texterschließungskompetenzen vermitteln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537146
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