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Übersetzung und Interpretation einer lateinischen Königsurkunde

Title: Übersetzung und Interpretation einer lateinischen Königsurkunde

Term Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Andrea Franz (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Summary Excerpt Details

Heinrich schenkt dem von ihm gegründeten Bistum Bamberg den Ort Abbach Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit. Heinrich durch vorausbestimmte göttliche Milde König. Folglich werden wir durch heilsamste Vorhaben des heiligen Ausdruckes gelehrt und ermahnt, dass wir in der Kardinalsversammlung danach streben einen ewigen, unbegrenzten Platz im Himmel zu erreichen indem wir weltliche Güter zurücklassen und irdische Bequemlichkeiten hinten anstellen.

Deswegen sind wir, die wir den von Gott bestimmten Herren nicht das stumme Zuhören gewähren und die wir uns widmen den Ratschlägen zu gehorchen fortgefahren den gewissen Ort Bamberg genannt aus dem Erbe unseres Vaters in Platz und Würde des Bistums zu erhöhen und durch römischen Ursprung und durch den Rat des ehrwürdigen Bischof Heinrich von Würzburg und zum Allgemeinwohl nicht nur aller unserer treuen Erzbischöfe, sondern vielmehr unserer Bischöfe und Äbte und durch Rat und Beschluss, sowohl der Führer als auch der Gefährten zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria und der heiligen Apostel Petrus und Paulus als auch des Martyriums des Kilian und des Georios festigten und bekräftigten wir, damit darin sowohl uns und unseren Vorfahren feierlich gedacht werde, als auch für alle Katholiken die heilsame Hastie geweiht werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

01. Kopie der lateinischen Herrscherurkunde Heinrichs II. aus der MGH-Edition

02. Die lateinische Herrscherurkunde: Heinrich schenkt dem von ihm gegründeten Bisthum Bamberg den Ort Abbach

02.01. Übersetzung der lateinischen Herrscherurkunde

02.02. Nachweis der Formularbestandteile einer mittelalterliche Herrscherurkunde

02.03. Erklärung der in der Urkunde genannten Personen und Orte

03. Der Ort Abbach

03.01. Abbach als Geburtsort Heinrich II.

04. Zusammenfassung

05. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse einer spezifischen Schenkungsurkunde König Heinrichs II. aus dem Jahr 1007, durch welche der Ort Abbach an das von ihm gegründete Bistum Bamberg übertragen wurde, um die historischen Hintergründe und die diplomatische Struktur des Dokuments zu untersuchen.

  • Diplomatische Untersuchung und Übersetzung der Schenkungsurkunde Heinrichs II.
  • Analyse der Formularbestandteile einer mittelalterlichen Herrscherurkunde.
  • Biografische und historische Einordnung der in der Urkunde genannten Akteure.
  • Topografische und historische Bedeutung des Ortes Abbach im Kontext der Bistumsgründung.
  • Erörterung der Debatte um Abbach als potenziellen Geburtsort Heinrichs II.

Auszug aus dem Buch

02.01. Übersetzung der lateinischen Herrscherurkunde

Heinrich schenkt dem von ihm gegründeten Bistum Bamberg den Ort Abbach

Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit.

Heinrich durch vorausbestimmte göttliche Milde König.

Folglich werden wir durch heilsamste Vorhaben des heiligen Ausdruckes gelehrt und ermahnt, dass wir in der Kardinalsversammlung danach streben einen ewigen, unbegrenzten Platz im Himmel zu erreichen indem wir weltliche Güter zurücklassen und irdische Bequemlichkeiten hinten anstellen.

Deswegen sind wir, die wir den von Gott bestimmten Herren nicht das stumme Zuhören gewähren und die wir uns widmen den Ratschlägen zu gehorchen fortgefahren den gewissen Ort Bamberg genannt aus dem Erbe unseres Vaters in Platz und Würde des Bistums zu erhöhen und durch römischen Ursprung und durch den Rat des ehrwürdigen Bischof Heinrich von Würzburg und zum Allgemeinwohl nicht nur aller unserer treuen Erzbischöfe, sondern vielmehr unserer Bischöfe und Äbte und durch Rat und Beschluss, sowohl der Führer als auch der Gefährten zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria und der heiligen Apostel Petrus und Paulus als auch des Martyriums des Kilian und des Georios festigten und bekräftigten wir, damit darin sowohl uns und unseren Vorfahren feierlich gedacht werde, als auch für alle Katholiken die heilsame Hastie geweiht werde.

Zusammenfassung der Kapitel

01. Kopie der lateinischen Herrscherurkunde Heinrichs II. aus der MGH-Edition: Dieses Kapitel liefert den originalen Quellenbeleg der Urkunde aus der MGH-Edition.

02. Die lateinische Herrscherurkunde: Heinrich schenkt dem von ihm gegründeten Bisthum Bamberg den Ort Abbach: Das Kapitel bietet die Übersetzung und die Analyse der formalen Bestandteile der Urkunde sowie eine historische Einordnung der genannten Personen und Orte.

03. Der Ort Abbach: Hier wird die historische Bedeutung des Ortes Abbach beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf die umstrittene Hypothese, dass es sich um den Geburtsort Heinrichs II. handelt.

04. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Schenkungsurkunde und die Bedeutung der Beziehung zwischen Heinrich II. und dem Ort Abbach zusammen.

05. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und die wissenschaftliche Literatur zur Bearbeitung des Themas auf.

Schlüsselwörter

Heinrich II., Bistum Bamberg, Schenkungsurkunde, Abbach, Diplomatik, Mittelalterliche Geschichte, Urkundenlehre, Reichskirche, Frankfurter Synode, Königsland, Bistumsgründung, Mittelalter, Formularbestandteile, Bayern, Kaisergeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert eine Schenkungsurkunde von König Heinrich II. aus dem Jahr 1007, mit der er den Ort Abbach an das Bistum Bamberg übertrug.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die diplomatische Analyse des Urkundenformulars, die historische Kontextualisierung der Schenkung und die biografische Bedeutung des Ortes Abbach für den Kaiser.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den historischen Hintergrund der Bistumsgründung Bambergs durch die Analyse einer exemplarischen Schenkungsurkunde sowie die Rolle des Ortes Abbach zu durchleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-diplomatische Analyse durchgeführt, ergänzt durch die Auswertung zeitgenössischer Quellen und historischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Übersetzung der Urkunde, den Nachweis ihrer Bestandteile, die biografische Vorstellung der involvierten Persönlichkeiten sowie die topografische und historische Untersuchung von Abbach.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Heinrich II., Bistum Bamberg, Schenkungsurkunde, Abbach, Diplomatik und Mittelalterliche Geschichte charakterisiert.

In welchem Zusammenhang steht die Frankfurter Synode mit der Urkunde?

Die Urkunde wurde am 1. November 1007 ausgestellt, dem Tag, an dem auf der Frankfurter Synode die offizielle Gründung des Bistums Bamberg durch Heinrich II. beschlossen wurde.

Warum ist die Frage nach Abbach als Geburtsort Heinrichs II. in der Forschung umstritten?

Obwohl es Hinweise in verschiedenen Schriften gibt, ist die Angabe, dass Abbach der Geburtsort des Kaisers sei, historisch nicht zweifelsfrei belegt, da in der Literatur auch Hildesheim als Geburtsort genannt wird.

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Details

Title
Übersetzung und Interpretation einer lateinischen Königsurkunde
College
University of Bamberg  (Institut für Geschichte)
Course
Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte
Grade
2,7
Author
Andrea Franz (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V55216
ISBN (eBook)
9783638502290
ISBN (Book)
9783640603510
Language
German
Tags
Interpretation Königsurkunde Einführung Studium Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Franz (Author), 2003, Übersetzung und Interpretation einer lateinischen Königsurkunde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55216
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