Ziel dieser Arbeit ist es näher zu bringen, was gutes Employer Branding ausmacht und dieses mit dem Beispielunternehmen, welches sich auf Sportevents spezialisiert hat, anzuwenden, um einen Transfer herzustellen. Die Ergebnisse werden dem Beispielunternehmen offen für eine weitere Verbesserung der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Der Aufbau kann der Gliederung entnommen werden. Es werden einige Einschübe in Unterkapiteln gemacht, um das Thema "Employer Branding" für den Leser verständlicher zu machen.
Jeder kennt sie. Ziel vieler Arbeitnehmer ist es eines Tages einmal für sie zu arbeiten. Die Rede ist von Big Player wie Adidas, CocaCola und Red Bull. Alle diese Arbeitgeber haben eines gemeinsam: Sie repräsentieren eine starke Marke, bei der viele Arbeitnehmer gerne unterkommen würden. Doch nicht nur globale Großkonzerne wirken nach außen wie ein Unternehmen, bei dem man gerne beschäftigt sein möchte. Die Rede ist von Arbeitgebern, welche ein strukturiertes und aufgeräumtes Bild nach außen präsentieren und bei dem man sich in seiner Arbeit selbst verwirklichen kann. Im Optimalfall erhält man eine faire Bezahlung, man geht den Bereichen in seiner Arbeit nach, in denen man sich auskennt, sich wohlfühlt und sein Wissen am besten einsetzen kann. Ein wichtiger Bestandteil des Personalmanagements ist das Employer Branding, es geht darum eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, bei der Arbeitnehmer sich wohl fühlen.
Inhaltsverzeichnis
1 Hinführung zum Thema
2 Ziel und Aufbau
3 Definition Employer Branding:
4 Beschaffung von Personal
5 Personalführung
6 Symbiose Employer Branding und Coorporate Identity:
7 Vorstellung Beispielunternehmen
8 Anwendung auf den Betrieb Beispielunternehmen (Transfer)
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Employer Branding als zentralem Bestandteil des Personalmanagements, um eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter langfristig an ein Unternehmen zu binden. Ziel ist es, theoretische Grundlagen des Employer Brandings, der Personalbeschaffung und der Personalführung auf ein konkretes Beispielunternehmen in der Sporteventbranche zu übertragen und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
- Grundlagen und Definition von Employer Branding und USP
- Strategische Personalbeschaffung und Marktsegmentierung
- Ziele und Instrumente der modernen Personalführung
- Verbindung zwischen Employer Branding und Corporate Identity
- Transfer der theoretischen Konzepte auf ein reales Praxisbeispiel
Auszug aus dem Buch
Definition Employer Branding:
Bruhn definiert Marken folgendermaßen: „Als Marke werden Leistungen bezeichnet, die neben einer unterscheidungsfähigen Markierung durch ein systematisches Absatzkonzept im Markt ein Qualitätsversprechen geben, das eine dauerhaft werthaltige, nutzenstiftende Wirkung erzielt und bei der relevanten Zielgruppe in der Erfüllung der Kundenerwartungen einen nachhaltigen Erfolg im Markt realisiert bzw. realisieren kann.“
Die Arbeitgebermarke stellt somit das Bild dar, das ein Arbeitgeber gezielt von sich kreiert und an potentielle Arbeitnehmer als Kunden richtet. Sie vermittelt diesen die Vorteilhaftigkeit der Arbeit beim Unternehmen. Dabei muss die Arbeitgebermarke vier wichtige Merkmale aufweisen:
- Deutliche Abgrenzung von den Wettbewerbern.
- Konsistente Kommunikation über alle Medien zur Unterstützung der Marke.
- Vermittlung attraktiver Inhalte aus Sicht der angestrebten Zielgruppen.
- Authentische Widergabe des Angebots des Unternehmens.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung starker Arbeitgebermarken für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern in globalen und kleineren Unternehmen.
2 Ziel und Aufbau: Hier wird die Zielsetzung der Arbeit definiert, die theoretischen Ansätze mit der Praxis eines Eventunternehmens zu verknüpfen.
3 Definition Employer Branding:: Es werden theoretische Definitionen von Marke und Employer Branding sowie deren Merkmale zur Identitätsbildung vorgestellt.
4 Beschaffung von Personal: Das Kapitel behandelt die strategische Bedeutung des USP bei der Personalgewinnung und die Schritte zur Segmentierung von Arbeitsmärkten.
5 Personalführung: Es werden Ziele, Instrumente der Personalentwicklung und der Stellenwert der Personalbindung zur Schaffung eines Wir-Gefühls analysiert.
6 Symbiose Employer Branding und Coorporate Identity:: Hier wird die Verbindung zwischen Unternehmensphilosophie, Markenidentität und dem Leitbild als Steuerungsinstrument aufgezeigt.
7 Vorstellung Beispielunternehmen: Das Kapitel beschreibt ein Sportevent-Unternehmen und dessen Rolle in der Branche.
8 Anwendung auf den Betrieb Beispielunternehmen (Transfer): Es erfolgt die praktische Anwendung der theoretischen Konzepte auf das Beispielunternehmen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität.
Schlüsselwörter
Employer Branding, Personalmanagement, Arbeitgebermarke, Personalbeschaffung, Personalführung, Corporate Identity, Mitarbeiterbindung, Unternehmensimage, Personalgewinnung, Personalplanung, Arbeitsmarkt, Unternehmenskultur, Eventmanagement, USP, Fachkräftesicherung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen des Employer Brandings und wie diese genutzt werden können, um Unternehmen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und Mitarbeiter zu binden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen Employer Branding, strategische Personalbeschaffung, moderne Personalführung und die Verknüpfung dieser Konzepte mit der Corporate Identity.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist ein theoretischer und praktischer Transfer, bei dem die Konzepte des Employer Brandings auf ein spezifisches Unternehmen aus der Sporteventbranche angewendet werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte sowie deren Transfer auf ein reales Praxisbeispiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Definitionen, strategische Ansätze zur Personalbeschaffung, Ziele der Personalführung sowie die Synergien zwischen Branding und Unternehmensidentität detailliert ausgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den prägenden Begriffen zählen Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalbindung, Personalbeschaffung und Unternehmenskultur.
Wie definiert das Unternehmen seine Arbeitgebermarke?
Das Unternehmen setzt auf eine Kombination aus fairem Lohn, attraktiven Aufgaben in der Sporteventbranche und einer starken Identifikation durch ein ausgeprägtes Wir-Gefühl.
Warum ist die Corporate Identity für das Employer Branding wichtig?
Eine stimmige Corporate Identity sorgt für ein geschlossenes Bild nach außen und innen, was die Glaubwürdigkeit als Arbeitgeber massiv stärkt.
- Arbeit zitieren
- Paul Dietrich (Autor:in), 2020, Employer Branding und Corporate Identity im Personalmanagement. Verbesserungsvorschläge für die Personalführung in der Sport- und Eventbranche anhand eines Beispielunternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584792