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ADHS in der Sonderpädagogik. Problematiken und Förderungen in der Schulpraxis

Título: ADHS in der Sonderpädagogik. Problematiken und Förderungen in der Schulpraxis

Trabajo Escrito , 2019 , 28 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Krell (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Resumen Extracto de texto Detalles

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Thema ADHS, da die Autorin Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung studiert. Im Laufe der Arbeit wird zunächst ein Überblick geschaffen, was ADHS überhaupt ist, welche Symptome und welche Komorbiditäten es gibt und welche Ursachen ADHS haben kann. Anschließend beschäftigt sich die Arbeit mit der Entwicklung von ADHS und damit, welche Problematiken in der Schule entstehen können. Danach werden einige Maßnahmen und Interventionsmöglichkeiten, die man in der Schulpraxis anwenden kann, erläutert und teilweise auch vergleichen.

Die Autorin hat schon einige Male mit Kindern gearbeitet. Trotz einiger Erfahrungen musste sie feststellen, dass es noch sehr viel mehr zu lernen gibt und auch jede Situation mit jedem Schüler sehr individuell und jedes Mal anders sein kann. Deshalb beschloss sie, sich mit dem Thema ADHS in der Schulpraxis etwas ausführlicher zu beschäftigen, damit der Fundus an Möglichkeiten und Maßnahmen, wie man eine Situation oder einen Konflikt mit einem ADHS-Betroffenen möglichst stressfrei für alle Beteiligten lösen kann, erweitert werden kann. Einen großen Pool an Möglichkeiten zu haben, mit denen man einen Konflikt lösen kann, wie man den Schülern Struktur geben kann und wie man Schwierigkeiten vorbeugen kann, ist nicht nur für das Lehrpersonal von sehr großer Bedeutung, sondern betrifft vor Allem die Schüler. Diese können enorm davon profitieren, wenn eine Lehrkraft weiß, was man tun kann um ihnen ein effektiveres Lernen und eine Beteiligung am Unterricht zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. ADHS Symptome und Subtypen

1.1. Unaufmerksamkeit

1.2. Hyperaktivität

1.3. Impulsivität

1.4. Subtypen der ADHS

2. Diagnose

3. Komorbide Störungen

4. Häufigkeit der ADHS

4.1. KiGGS-Studie

4.2. Geschlechterunterschiede

5. Ursachen von ADHS

5.1. Biopsychosoziales Modell

5.2. Genetik

5.3. Psychosoziale Faktoren

5.4. Umwelteinflüsse

5.5. Risiko- und Schutzfaktoren

6. Entwicklung

6.1. Kleinkind- und Vorschulalter

6.2. Grundschulalter

6.3. Pubertät

7. Problematik in der Schule

7.1. Verhaltenskriterien des ICD-10 und des DSM-5 in Bezug auf die Schulpraxis

7.1.1. Verhaltenssymptome zur Unaufmerksamkeit

7.1.2. Verhaltenssymptome zur Hyperaktivität und zur Impulsivität

7.2. Arbeitsgedächtnis, Selbstregulation und Exekutive Funktionen

7.3. „Hitliste“ schwieriger Unterrichtssituationen- eine Statistik

7.4. Stärken

8. Fallbeispiel Timo, 10 Jahre alt

8.1. Familiäre Situation

8.2. Schulische Situation

8.3. Soziale und Emotionale Situation

8.4. Kommentar

9. Intervention und Förderung in Schule und Unterricht

9.1. 9 Praktische Tipps (Lauth 2014)

9.2. Präventive Unterrichtsmethoden bei der ADHS (Frölich, D.,B. 2014)

9.3. Maßnahmenkatalog (Hoberg 2018)

9.3.1. Grundlegende Maßnahmen

9.3.2. Spezifische Maßnahmen

9.4. Wenn-Dann-Pläne (Gawrilow 2013;2016)

10. Vergleich und Schnittstellen der vorgestellten Maß- nahmen

11. Anwendung in der Sonderpädagogik

12. Welche Maßnahmen waren bei Timo aus dem Fallbeispiel besonders erfolgreich?

13. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Herausforderungen im schulischen Alltag, die durch ADHS entstehen, durch gezielte pädagogische Maßnahmen und Interventionen stressfrei und effektiv bewältigt werden können, um betroffenen Schülern eine erfolgreiche Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen.

  • Grundlagen und Symptomatik von ADHS
  • Ursachen und Entwicklung des Störungsbildes
  • Herausforderungen und Stärken von ADHS-Schülern im Schulalltag
  • Praktische pädagogische Interventions- und Fördermaßnahmen
  • Analyse eines Fallbeispiels zur Wirksamkeit der Strategien

Auszug aus dem Buch

7.3. „Hitliste“ schwieriger Unterrichtssituationen- eine Statistik

Die oben genannten Schwierigkeiten und Defizite können sich somit in bestimmten Unterrichtssituationen zeigen und sich auf diese auswirken. Manche Situationen sind für die Kinder leichter zu händeln und manche sind sehr fordernd für sie, weshalb es dann zu Verhaltensauffälligkeiten kommen kann. In der abgebildeten Statistik (Lauth 2014, S.44) wurde notiert, in welchen Situationen ADHS-Schüler besonders auffällig und offensichtlich auch überfordert sind und in welchen sie kaum Schwierigkeiten zeigen. Für das Lehrpersonal ist es somit wichtig zu wissen, wann Zwischenfälle im Unterricht zu erwarten sind. Eine Situation, in der sich, laut der Statistik, viele Schüler mit ADHS auffällig verhalten, ist zum Beispiel, wenn der Schüler eine schwierige Aufgabe vorgelegt bekommt. Aufgrund der Defizite im Arbeitsgedächtnis (Updating und Shifting) und aufgrund seiner mangelnden Selbst regulationsfähigkeit und somit auch seiner intrinsischen Motivation, diese Aufgabe zu lösen, fällt es dem Schüler enorm schwer, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Er lässt sich eher ablenken, schweift ab oder ist sogar in seinem Denken blockiert. In der Statistik wird außerdem erwähnt, dass Schüler mit einer ADHS häufig Schwierigkeiten haben, wenn Freiarbeit stattfindet. Hier zeigen sich die Schüler überfordert und können in dem Setting, in dem ihnen nichts vorgegeben wird und in dem die Regelstruktur lockerer gehalten wird, nichts mit sich anfangen. In der Statistik wird im Gegenzug auch deutlich, dass in Situationen, die das Interesse des Schülers wecken und ihm großen Spaß machen, kaum Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Dies trifft ebenso zu, wenn eine Anleitung im Einzelkontakt stattfindet und somit ein Gespräch mit dem Lehrer möglich ist. Die Statistik gibt meiner Meinung nach, einen guten Überblick, welche Situationen besonders im Fokus des Lehrers stehen sollten

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch ihr Studium der Sonderpädagogik und ihr Ziel, den professionellen Handlungsspielraum im Umgang mit ADHS-Schülern zu erweitern.

1. ADHS Symptome und Subtypen: Definition der drei Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sowie deren Einteilung in spezifische Subtypen nach DSM-5 und ICD-10.

2. Diagnose: Überblick über die diagnostischen Verfahren und Systeme, wobei der Prozess als komplex und zeitaufwändig dargestellt wird.

3. Komorbide Störungen: Erläuterung häufiger Begleiterkrankungen wie oppositionelles Verhalten, Lernbeeinträchtigungen oder Angststörungen, die oft mit ADHS einhergehen.

4. Häufigkeit der ADHS: Darstellung von Prävalenzdaten anhand der KiGGS-Studie mit Fokus auf Geschlechterunterschiede und sozioökonomische Faktoren.

5. Ursachen von ADHS: Erklärung des multifaktoriellen biopsychosozialen Modells, das genetische, psychosoziale und umweltbedingte Faktoren einbezieht.

6. Entwicklung: Beschreibung der Verlaufsformen der Störung vom Kleinkindalter über die Grundschule bis zur Pubertät.

7. Problematik in der Schule: Analyse der spezifischen schulischen Schwierigkeiten, verknüpft mit Diagnosekriterien und Exekutivfunktionen, sowie einer Statistik schwieriger Situationen.

8. Fallbeispiel Timo, 10 Jahre alt: Praxisnahe Darstellung eines Schülers, seiner familiären und schulischen Situation sowie der Entwicklung unter medikamentöser und pädagogischer Unterstützung.

9. Intervention und Förderung in Schule und Unterricht: Vorstellung verschiedener methodischer Ansätze, wie Lauths Tipps, präventive Methoden, Hobergs Maßnahmenkatalog und Gawrilows Wenn-Dann-Pläne.

10. Vergleich und Schnittstellen der vorgestellten Maß- nahmen: Systematischer Vergleich der verschiedenen Förderansätze und Identifikation von Konsenspunkten.

11. Anwendung in der Sonderpädagogik: Reflektion über die Übertragbarkeit der theoretischen Maßnahmen auf den sonderpädagogischen Kontext, insbesondere an E-Schulen.

12. Welche Maßnahmen waren bei Timo aus dem Fallbeispiel besonders erfolgreich?: Konkrete Anwendung und Evaluation der zuvor beschriebenen Strategien am Beispiel des Schülers Timo.

13. Reflexion: Zusammenfassende Betrachtung der Hausarbeit, der persönlichen Lernzuwächse und der Bedeutung der gewonnenen Erkenntnisse für die zukünftige Berufspraxis.

Schlüsselwörter

ADHS, Schulpraxis, Sonderpädagogik, Intervention, Förderung, Unterricht, Diagnostik, Verhaltensauffälligkeiten, Inklusion, Fallbeispiel, Strukturierung, Arbeitsgedächtnis, Exekutive Funktionen, Pädagogik, Lernstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kontext der Schulpraxis und untersucht, wie Lehrkräfte durch pädagogische Maßnahmen Kinder mit diesem Störungsbild effektiv unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben medizinischen und diagnostischen Grundlagen bildet die Anwendung konkreter Unterrichtsstrategien, die Rolle von Risikofaktoren und die sonderpädagogische Perspektive den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über ADHS zu geben und einen praktischen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der Lehrern hilft, den Schulalltag mit ADHS-Schülern stressfrei und erfolgreich zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, die mit der eigenen Praxiserfahrung der Autorin in einem sonderpädagogischen Kontext verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Symptome, Ursachen und die Entwicklung von ADHS erläutert, gefolgt von einer Analyse schulischer Herausforderungen und einer detaillierten Vorstellung sowie kritischen Würdigung verschiedener Interventionskonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind ADHS, Schulpraxis, Sonderpädagogik, Intervention, Förderung, Unterrichtsstrategien und Verhaltensmanagement.

Warum ist das Fallbeispiel Timo für die Arbeit so relevant?

Timo dient als praxisnahe Illustration, an der theoretische Ansätze (wie Lob, Bewegung oder Wenn-Dann-Pläne) auf ihre Alltagstauglichkeit und Wirksamkeit hin überprüft werden können.

Wie bewertet die Autorin die Methode der Wenn-Dann-Pläne?

Sie betrachtet diese als besonders effektive und einfach zu integrierende Einzelmaßnahme zur Förderung der Selbstkontrolle, die sich hervorragend zur Formulierung konkreter Verhaltensziele eignet.

Welche Rolle spielt die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler laut dieser Arbeit?

Die Autorin hebt hervor, dass eine positive Beziehung eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg aller pädagogischen Interventionen ist, insbesondere bei Kindern mit vorangegangenen Misserfolgserfahrungen.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
ADHS in der Sonderpädagogik. Problematiken und Förderungen in der Schulpraxis
Universidad
University of Education Ludwigsburg
Calificación
1,7
Autor
Krell (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
28
No. de catálogo
V588672
ISBN (Ebook)
9783346190260
ISBN (Libro)
9783346190277
Idioma
Alemán
Etiqueta
ADHS Schulpraxis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Krell (Autor), 2019, ADHS in der Sonderpädagogik. Problematiken und Förderungen in der Schulpraxis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/588672
Leer eBook
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