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Förderung der Medienkompetenz anhand des Einsatzes historischer Fotografien als Quelle

Erprobt in der Unterrichtsreihe "Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Deutschen Kaiserreich" in einer 9. Klasse am Gymnasium

Título: Förderung der Medienkompetenz anhand des Einsatzes historischer Fotografien als Quelle

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2006 , 52 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Julika Stark (Autor)

Didáctica - Historia
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In unserer Gegenwart kommt Fotografien eine große Bedeutung zu und ihr Einfluss in der Schule steigt. In fast jedem Schulfach können Fotografien eingesetzt werden; meist geschieht dies, um den Schülern Inhalte, Aspekte und Themen visuell zu verdeutlichen. Vor allem im Geschichtsunterricht können Fotografien genutzt werden, um Schülern die „Welt von damals“ bildlich zu veranschaulichen und so ihre Vorstellungskraft zu stärken. Gerade der Geschichtsunterricht muss die Chance nutzen, Fotografien über ihren Anschaulichkeitswert hinaus einzusetzen, denn Fotografien verbildlichen nicht nur, sondern sie liefern uns handfeste Informationen über historische Ereignisse, Wertvorstellungen, Lebenssituationen und –zustände und vieles mehr. Wenn Schüler im Geschichtsunterricht lernen, Fotografien kritisch-reflektiert als Quellen zu nutzen, dient ihnen das dazu, ihre generelle Kompetenz im Umgang mit Fotografien zu schulen.
Dies kann nur dadurch geschehen, dass sie Fotografien als Quellen begreifen und auch so zu behandeln wissen. Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten zu untersuchen, inwieweit es möglich ist, die generelle Kompetenz der Schüler hinsichtlich des Mediums Fotografie zu fördern, indem sie im Unterricht gezielt als Quelle und Informationsmedium eingesetzt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Unterrichtsvoraussetzungen

2.1 Allgemeine Voraussetzungen

2.2 Spezielle Voraussetzungen

3. Planung der Unterrichtsreihe

3.1 Sachstrukturanalyse

3.1.1 Medienkompetenz und Schule

3.1.2 Fotografien im Geschichtsunterricht

3.1.2.1 Bedeutung für Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht

3.1.2.2 Einsatzmöglichkeiten im Geschichtsunterricht

3.1.3 Quellenarbeit mit Fotografien

3.1.4 Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Kaiserreich

3.2 Rahmenplanbezug

3.3 Reihenlernziele

3.4 Reduktion und didaktisch- methodische Vorüberlegungen

3.5 Überblick über die Reihe

4. Durchführung und Analyse der Unterrichtsreihe

4.1 Evaluationsinstrumente zur Analyse

4.2 Analyseansatz und Stundenauswahl

4.3 Die zweite Stunde: Fotografien als Zeitdokument nutzen. Veränderung von Leben und Arbeit durch die Technisierung –eine schöne neue Welt?

4.4 Die fünfte Stunde: Fotografien – Abbildungen der Realität? Das Proletariat – Leben am Existenzminimum

4.5 Die achte Stunde: Quellenwert von Fotografien. Die Landarbeiter – Das schöne Leben auf dem Land?

5. Gesamtreflexion und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der gezielte Einsatz historischer Fotografien im Geschichtsunterricht dazu beitragen kann, die Medienkompetenz von Schülern zu fördern, um sie zu einem kritischen Umgang mit diesem Medium zu befähigen.

  • Förderung der Medienkompetenz durch Analyse historischer Fotografien
  • Thematisierung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im deutschen Kaiserreich
  • Methoden der Quellenkritik und Bildinterpretation
  • Untersuchung des Verhältnisses von historischer Realität und medialer Darstellung
  • Einsatz handlungsorientierter Verfahren im Geschichtsunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1.2.1 Bedeutung für Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht

Fotografien bestimmen heute unseren Alltag mit. In Zeitungen werden Nachrichten durch Fotografien visualisiert, in nahezu jeder Wohnung hängen Familienfotos, in Alben werden die wichtigsten Etappen im Leben der Familienmitglieder festgehalten, um nur einige Aspekte der Verbreitung zu nennen. „Wir leben in einem ‚visuellen Zeitalter’, in dem überall auf der ganzen Welt die gleichen Bilder konsumiert werden können.“ Der Einfluss von Bildern auf die Gesellschaft ist nicht neu und der Übergang vom Bild zur Fotografie kein plötzlicher. Bereits in der Antike wurden Herrscherportraits auf Münzen verbreitet, Holzschnitt-Drucke berichteten über Zeitereignisse der Reformation und im 19. Jahrhundert wurden Bilderserien von Ereignissen veröffentlicht. Doch erst durch die Entwicklung der Fotografie wurden Bilder zu einem Massenphänomen. „Mit der Fotografie wurde das Bild endgültig massenhaft, in Produktion, Reproduktion und Konsum.“

In der Geschichtswissenschaft kommt Fotografien hinsichtlich ihres Quellencharakters eine wachsende Bedeutung zu, vor allem in Bezug auf die Rezeption und Deutung der neueren Geschichte. Viele historische Spezialdisziplinen sind häufig auf die Interpretation der Überlieferung in Fotodokumenten angewiesen. In der historischen Kulturwissenschaft und Verhaltensforschung können über Fotografien nicht sprachliche Bereiche, wie Normen der Körpersprache, alltägliche Arbeitsverrichtungen oder die Handhabung von Werkzeugen, erkannt und interpretiert werden. Zudem können in Fotografien repräsentierte Bildvorstellungen über den mentalitätsgeschichtlichen Wandel innerhalb einer Gesellschaft Aufschluss geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Der Autor führt in die Bedeutung des Mediums Fotografie im Unterricht ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Förderung der Medienkompetenz durch den Einsatz historischer Fotografien.

2. Unterrichtsvoraussetzungen: Dieses Kapitel analysiert die allgemeine Klassenzusammensetzung sowie die speziellen Vorkenntnisse der Schüler im Umgang mit Bildquellen.

3. Planung der Unterrichtsreihe: Hier werden die theoretischen Grundlagen (Medienkompetenz, Quellenarbeit) mit den didaktischen Zielen und der strukturellen Planung der Unterrichtsreihe verknüpft.

4. Durchführung und Analyse der Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel dokumentiert und reflektiert die praktische Umsetzung in ausgewählten Unterrichtsstunden sowie die erzielten Lernerfolge.

5. Gesamtreflexion und Ausblick: Der Autor zieht ein Fazit über den Erfolg der Reihe, diskutiert aufgetretene Probleme und gibt Empfehlungen für den zukünftigen Einsatz von Fotografien als Quellen.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Geschichtsunterricht, Historische Fotografien, Kaiserreich, Quellenkritik, Bildinterpretation, Sozialgeschichte, Medienpädagogik, Lebensverhältnisse, Arbeitsbedingungen, Bildanalyse, Quellencharakter, Handlungsorientierung, Realitätsverfälschung, Geschichtsbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Einbindung historischer Fotografien im Geschichtsunterricht einer 9. Klasse, um die Medienkompetenz der Schüler nachhaltig zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben der theoretischen Fundierung der Medienkompetenz stehen die Analyse von Lebens- und Arbeitsverhältnissen im deutschen Kaiserreich sowie die methodische Erschließung von Fotografien als Quellen im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob der Einsatz von Fotografien als Quelle im Geschichtsunterricht die Fähigkeit der Schüler verbessern kann, sich kritisch mit dem Medium Fotografie auseinanderzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen stundenorientierten Analyseansatz, um anhand der Lerntagebücher der Schüler und der durchgeführten Unterrichtsreihe die Entwicklung der Medienkompetenz schrittweise aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Sachstrukturanalyse sowie die konkrete Durchführung und anschließende Evaluation ausgewählter Unterrichtsstunden zu verschiedenen gesellschaftlichen Schichten des Kaiserreichs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Quellenkritik, historische Fotografie, Kaiserreich und Bildanalyse charakterisieren.

Welche spezifische Rolle spielt die AOK-Wohnungsuntersuchung in dieser Arbeit?

Fotografien dieser Untersuchung dienen als zentrales Anschauungsmaterial, um die Lebensverhältnisse des Proletariats zu thematisieren und die Schüler gleichzeitig für die manipulationsanfällige Wirkung von Bildquellen zu sensibilisieren.

Warum wird das Stufenmodell zur Medienkompetenz angewendet?

Das Modell dient dazu, die Schüler schrittweise vom bloßen Betrachten einer Fotografie hin zur komplexen Interpretation und Quellenkritik zu führen, orientiert an ihrem jeweiligen Vorwissen.

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Detalles

Título
Förderung der Medienkompetenz anhand des Einsatzes historischer Fotografien als Quelle
Subtítulo
Erprobt in der Unterrichtsreihe "Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Deutschen Kaiserreich" in einer 9. Klasse am Gymnasium
Calificación
2
Autor
Julika Stark (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
52
No. de catálogo
V85965
ISBN (Ebook)
9783638900911
ISBN (Libro)
9783638902823
Idioma
Alemán
Etiqueta
Förderung Medienkompetenz Einsatzes Fotografien Quelle
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julika Stark (Autor), 2006, Förderung der Medienkompetenz anhand des Einsatzes historischer Fotografien als Quelle , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85965
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