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Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem

Title: Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem

Term Paper , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Carolin Srocke (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Angesichts der aktuellen Situation im deutschen Gesundheitssystem, das derzeit von
Kostenexplosionen und Streichung von Leistungen betroffen ist, rückt die Forderung
nach Prävention und Gesundheitsförderung immer mehr in den Vordergrund.
Vermehrte präventive Maßnahmen könnten zu Kostenreduzierung im
Gesundheitswesen führen und beispielsweise chronische Erkrankungen reduzieren.
Weiterhin besteht großer Nutzen für jeden einzelnen Bürger um bis hin zum hohen
Alter gesund zu leben und zu bleiben.
Wegen all dieser Vorteile möchte ich mich in meiner Hausarbeit mit diesem Thema
auseinandersetzen. Dabei werde ich verdeutlichen, was Prävention und
Gesundheitsförderung eigentlich bedeuten und dabei auch auf einige Strukturen zur
Durchführung dieser eingehen. Außerdem möchte ich darstellen, wie Primärprävention
und Gesundheitsförderung derzeit in Deutschland betrieben werden und wie sie
eventuell in Zukunft gestaltet werden können. Weiterhin werde ich auf gesetzliche
Bestimmungen, wie auch gesundheitspolitische Interessen und die Rolle verschiedener
Akteure eingehen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Begriffsklärungen

2.1 Primärprävention

2.2 Gesundheitsförderung

2.3 Salutogenese

3 Wirkmechanismen der Primärprävention und Gesundheitsförderung

3.1 Zielgruppen

3.2 Interventionsformen

3.3 Instrumente, Akteure, Institutionen und Handlungsebenen

3.4 Handlungsfelder (Beispiel Arbeitswelt)

4 Aktueller Stand und Verwirklichung der Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem

4.1 Stellenwert der Prävention für Parteien in der deutschen Gesundheitspolitik

4.2 Beteiligung der Krankenkassen

4.3 Gesetzesentwurf: „Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention“

5 Ausblick

5.1 Rechtliche Entwicklung

5.2 Rolle der Gesundheits- und Krankenpflege

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung, Strukturen und die praktische Umsetzung von Primärprävention und Gesundheitsförderung innerhalb des deutschen Gesundheitssystems unter besonderer Berücksichtigung aktueller gesetzlicher Bestimmungen und Akteursrollen.

  • Definition und Abgrenzung grundlegender Präventionsbegriffe
  • Analyse der Wirkmechanismen und Zielgruppen in der Präventionsarbeit
  • Bewertung des Status quo der Präventionspolitik in Deutschland
  • Untersuchung der Rolle und Mitwirkung der Krankenkassen
  • Diskussion von Gesetzesentwürfen und zukünftigen Handlungsfeldern

Auszug aus dem Buch

3.1 Zielgruppen

Vor allem Gesundheitsförderung und Primärprävention richten sich an die Gesamtbevölkerung und deren verschiedenen Risikogruppen. So kann eine allgemeine Unterscheidung in Risikogruppen mit höherem Risiko und Risikogruppen mit niedrigerem Risiko in Bezug auf die Entstehung einer Krankheit vorgenommen werden. Dabei müssen auch Settings wie Alter, Geschlecht, Bevölkerungsschicht sowie soziale und regionale Begebenheiten dieser Gruppen beachtet werden. Primäre Prävention spricht von allen Formen der Prävention die größte Zahl von Menschen an, da alle Menschen aufgefordert werden, ihren Gesundheitszustand zu erhalten oder eine Verschlechterung dessen zu vermeiden. Das heißt, je früher Prävention im Krankheitsprozess greift, desto unspezifischer ist die Zielgruppe.3 Da es sich hier um eine so große Zielgruppe handelt, ist es schwer, diese an allen präventiven Maßnahmen Teil haben zu lassen, nicht immer sind genügend Zugangswege zu den Empfängern vorhanden, oder diese nehmen evtl. Angebote nur unzureichend wahr. Erfahrungen und Untersuchungen zeigen, dass so nicht alle für Primärprävention wichtigen Bevölkerungsgruppen erreicht werden, solange die Angebote sich z. B. nur auf allgemeine Informationen zur Krankheitsvorbeugung oder Gesundheitsförderung beschränken und man diese nutzen kann (aber nicht nutzen muss), d. h., wenn die Zielgruppe nur Angebote erhält (sog. Komm- Struktur). Eventuell könnten sog. Such Strukturen, das bedeutet das direkte Ansprechen von Personen, dieses Problem mindern.4

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Einführende Darstellung der Problematik von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und der Relevanz präventiver Ansätze.

2 Begriffsklärungen: Definition der zentralen Konzepte Primärprävention, Gesundheitsförderung und Salutogenese.

3 Wirkmechanismen der Primärprävention und Gesundheitsförderung: Erläuterung der Zielgruppenansprache, Interventionsformen sowie der beteiligten Akteure und Handlungsfelder.

4 Aktueller Stand und Verwirklichung der Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem: Analyse der parteipolitischen Positionen, der Rolle der Krankenkassen und der Debatte um das Präventionsgesetz.

5 Ausblick: Diskussion der rechtlichen Entwicklung und der wachsenden Bedeutung der Krankenpflege für präventive Aufgaben.

6 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Notwendigkeit einer stärkeren Integration der Prävention als vierte Säule des Gesundheitssystems.

Schlüsselwörter

Primärprävention, Gesundheitsförderung, Salutogenese, deutsche Gesundheitspolitik, Krankenkassen, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Lebensweltansatz, Gesundheitsgesetz, Präventionsgesetz, Patientenberatung, Setting-Ansatz, Gesundheitswesen, Risikogruppen, Krankenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den Strukturen der Primärprävention sowie der Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem vor dem Hintergrund steigender Kosten und dem Bedarf an wirksamer Krankheitsvermeidung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen, die Wirkmechanismen, die politische Verankerung, die Rolle der Krankenkassen sowie die zukünftige Bedeutung der Krankenpflege in diesem Bereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Primärprävention derzeit in Deutschland umgesetzt wird und welche Herausforderungen sowie zukünftigen Potenziale bei der Gestaltung dieser Maßnahmen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, gesundheitspolitischen Berichten und gesetzlichen Regelungen basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil beleuchtet?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Zielgruppenansprache, Interventionsstrategien, die Beteiligung der Krankenkassen sowie die politische Debatte rund um den Gesetzesentwurf zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Primärprävention, Gesundheitsförderung, Krankenkassenleistungen, Setting-Ansatz und Präventionspolitik definieren.

Warum wird die Rolle der Krankenpflege als zentral angesehen?

Durch die Neuregelung der Ausbildung mit Fokus auf Beratung und Anleitung wird die Pflege zunehmend als aktiver Akteur in der Gesundheitsförderung und nicht mehr nur als kurative Instanz betrachtet.

Welche Kritikpunkte äußert die Autorin hinsichtlich der Krankenkassen?

Kritisiert werden unter anderem die mangelnde Kooperation unter den Kassen, das unzureichende Erreichen der Zielgruppen durch formale Dokumentationskriterien und der Kostendruck, der Präventionsmaßnahmen einschränkt.

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Details

Title
Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem
College
University of Applied Sciences Hanover
Course
Strukturen und Funktionsweisen des Deutschen Gesundheitssystems und der Gesundheitspolitik
Grade
1,8
Author
Carolin Srocke (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V88199
ISBN (eBook)
9783638017473
Language
German
Tags
Primärprävention Gesundheitsförderung Gesundheitssystem Strukturen Funktionsweisen Deutschen Gesundheitssystems Gesundheitspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Srocke (Author), 2006, Primärprävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitssystem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88199
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