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Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter

Psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter

Título: Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter

Elaboración , 2018 , 9 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit nicht-suizidalen selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter. Beide Störungsbilder sollen in den folgenden Kapiteln zwei und drei kurz dargestellt werden, wobei auf das erstgenannte Störungsbild etwas ausführlicher eingegangen wird.

Daran anschließend liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den Möglichkeiten und den Grenzen im pädagogischen Handlungsfeld. Dieser Schwerpunkt wurde im Hinblick auf die zukünftige Tätigkeit als Lehrkraft gewählt. Die Konfrontation mit der Thematik psychischer Gesundheit von Schülern*innen und den damit verbundenen Aufgaben für eine Lehrkraft, sollte nicht erst bei einem akuten Fall in der späteren Berufspraxis erfolgen. Aus diesem Grund werden die Möglichkeiten und Grenzen genauer dargestellt. Als siebtes Kapitel folgt eine Reflexion des Lernprozesses, die gelöst von den vorherigen Kapiteln zu betrachten ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 NICHT-SUIZIDALES SELBSTVERLETZENDES VERHALTEN

3 SUIZIDALITÄT

4 MÖGLICHKEITEN IM PÄDAGOGISCHEN HANDLUNGSFELD

5 GRENZEN IM PÄDAGOGISCHEN HANDLUNGSFELD

6 FAZIT

7 REFLEXION DES LERNPROZESSES

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, angehenden Lehrkräften einen fundierten Überblick über die Störungsbilder des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens sowie der Suizidalität im Kindes- und Jugendalter zu geben. Dabei wird insbesondere untersucht, welche präventiven und intervenierenden Möglichkeiten im pädagogischen Handlungsfeld bestehen und wo die deutlichen Grenzen der professionellen Verantwortung einer Lehrkraft gegenüber einer therapeutischen Behandlung liegen.

  • Definition und Merkmale des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens.
  • Theoretische Grundlagen und Konstrukte der Suizidalität.
  • Pädagogische Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in der Schule.
  • Schulische Verantwortlichkeiten und die Notwendigkeit multiprofessioneller Zusammenarbeit.
  • Abgrenzung der Rolle der Lehrkraft von therapeutischen Aufgaben.

Auszug aus dem Buch

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten

Das folgende Kapitel gibt einen kurzen Überblick über das Störungsbild des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens. Das Störungsbild des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens beschreibt die bewusste, freiwillige und direkte Zerstörung des eigenen Körpergewebes. Dies geschieht zunächst ohne eine suizidale Absicht. Im Gegensatz zur Schädigung des Körpergewebes durch Piercings oder Tattoos ist das nicht-suizidale selbstverletzende Verhalten sozial nicht akzeptiert (vgl. Plener, 2015, S. 6). Ein weiteres Merkmal selbstverletzenden Verhaltens ist, dass die Verletzung ohne die Absicht erfolgt eine Krankenrolle einzunehmen (vgl. Castello, 2013, S. 127).

Die American Psychiatric Association hat im Jahr 2013 Kriterien festgelegt, die zur Diagnose von nichtsuizidalen Selbstverletzungen herangezogen werden. Darunter fällt zunächst, dass das selbstverletzende Verhalten an mindestens fünf Tagen innerhalb eines Jahres auftritt und damit vom Betroffenen wiederholt wird. Wie schon benannt, fehlt bei diesem Verhalten die suizidale Intention und der*die Betroffene geht selbst von kleineren körperlichen Schäden aus. Verletzungen werden an der Körperoberfläche verübt und sind nicht sozial oder kulturell akzeptiert (vgl. Plener, 2015, S. 7 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Thematik für den Schulalltag und begründet die Notwendigkeit, sich bereits in der Ausbildung mit psychischen Erkrankungen auseinanderzusetzen.

2 NICHT-SUIZIDALES SELBSTVERLETZENDES VERHALTEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert diagnostische Kriterien und beschreibt die Entstehungsmechanismen sowie die soziale Dimension des Verhaltens.

3 SUIZIDALITÄT: Hier werden die verschiedenen Stufen der Suizidalität, von Suizidgedanken bis hin zum Suizidversuch, begrifflich geklärt und statistische Hintergründe kurz skizziert.

4 MÖGLICHKEITEN IM PÄDAGOGISCHEN HANDLUNGSFELD: Das Kapitel behandelt präventive Ansätze für Schulen und Möglichkeiten der Unterstützung durch speziell geschulte Ansprechpartner im Kollegium.

5 GRENZEN IM PÄDAGOGISCHEN HANDLUNGSFELD: Hier wird verdeutlicht, warum Lehrkräfte keine Therapeuten sind und warum bei akuten Krisen die Einbindung externer Spezialisten zwingend erforderlich ist.

6 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Schulen sich der Konfrontation mit psychischen Störungen stellen müssen, ohne dabei die professionellen Grenzen der pädagogischen Rolle zu überschreiten.

7 REFLEXION DES LERNPROZESSES: Die Autoren reflektieren ihren eigenen Erkenntnisgewinn aus der Seminararbeit und die Bedeutung der erarbeiteten Inhalte für ihre zukünftige Rolle als Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität, Pädagogisches Handlungsfeld, Prävention, Intervention, Schule, Lehrkräfte, Adoleszenz, psychische Erkrankungen, Suizidprävention, Schulprotokoll, Krisenintervention, Ressourcenstärkung, professionelle Distanz, Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den psychischen Störungsbildern des nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens sowie der Suizidalität und deren Bedeutung im pädagogischen Kontext an weiterführenden Schulen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die theoretische Definition der Störungsbilder, die präventiven Möglichkeiten innerhalb der Schule und die notwendige fachliche Abgrenzung pädagogischen Handelns von therapeutischen Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, angehenden Lehrkräften die Sicherheit im Umgang mit betroffenen Schülern*innen zu vermitteln und Strategien für eine angemessene schulische Unterstützung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die Analyse aktueller psychologischer und pädagogischer Fachliteratur, ergänzt durch die Reflexion von Fallbeispielen aus dem Seminar.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Merkmale der Störungen, schulische Interventionskonzepte wie die Benennung von Ansprechpartnern im Kollegium und definiert gleichzeitig die Grenzen der Lehrertätigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zu den Kernbegriffen gehören nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität, präventives Handeln in der Schule und die notwendige professionelle Abgrenzung zur Therapie.

Warum ist eine spezielle Schulung des Kollegiums für das Thema so wichtig?

Da Lehrkräfte oft als erste auf Auffälligkeiten reagieren, ist eine strukturierte Vorgehensweise durch weitergebildete Kollegen essenziell, um Betroffene professionell zu beraten und an Fachstellen weiterzuleiten.

Was bedeutet "Grenzen im pädagogischen Handlungsfeld" in diesem Kontext?

Es wird betont, dass Lehrer*innen keine Therapeuten sind und weder Diagnosen stellen noch Behandlungen durchführen können oder dürfen; ihre Rolle ist die Unterstützung und Vermittlung an Experten.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter
Subtítulo
Psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
9
No. de catálogo
V906185
ISBN (Ebook)
9783346231932
ISBN (Libro)
9783346231949
Idioma
Alemán
Etiqueta
nicht-suizidales verhalten suizidalität kindes- jugendalter psychische gesundheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906185
Leer eBook
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