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Die Theorie des Translation Quality Assessment von House und ihre Relevanz in der Systemisch-Funktionalen Grammatik Hallidays

Title: Die Theorie des Translation Quality Assessment von House und ihre Relevanz in der Systemisch-Funktionalen Grammatik Hallidays

Term Paper , 2010 , 13 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Yevgeniya Marmer (Author)

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Die englische Sprache gewann im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung und so werden die meisten wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen auf Englisch verfasst. Somit steigt auch die Not diese Publikationen zu übersetzen, um sie an alle Kulturen weiter vermitteln zu können. Daher ist es sehr wichtig für Übersetzer und Dolmetscher die Übersetzungsprobleme jeder Kultur zu kennen, damit die Arbeiten korrekt und verständlich an die jeweilige Sprachgemeinschaft überliefert werden können.

Um diesen Prozess zu erleichtern sind im Laufe des vorigen Jahrhunderts, vor allem in der zweiten Hälfte, viele Theorien von Sprach- und Übersetzungswissenschaftlern erstellt worden, wie z.B. die Theorie des Translation Quality Assessment von House, welche ich auf den folgenden Seiten im Detail behandeln werde.
Das erste Buch von Juliane House mit dem Titel „A Model for Translation Quality Assessment“ erschien im Jahr 1977 und stellte eine Theorie zur Wertung der Übersetzungsqualität vor. Ihr Hauptinteresse lag darin ein Modell für die Wertung der Übersetzungsqualität zu erarbeiten, das auf einigen sprachwissenschaftlichen Theorien, wie der Pragmatik, der Diskursanalyse, der Sprechakttheorie von Austen und Hallidays Systemisch-Funktionalen Grammatik basiert, um eine eigenständige Forschungsrichtung innerhalb der Übersetzungswissenschaft zu entwickeln.

Ich werde im Folgenden die Theorie des Translation Quality Assessment (TQA) von Juliane House und ihre Voraussetzungen in der Systemisch-Funktionalen Grammatik M.A.K. Hallidays (SFG) vorstellen und erläutern. Ich werde insbesondere darauf eingehen in welcher Weise House sich auf die Systemisch-Funktionale Grammatik bezieht und welche Elemente dieser Theorie sie für ihre Studien übernimmt. Außerdem werde ich auch erläutern wie House die Elemente aus der Systemisch-Funktionalen Grammatik in ihrer theoretischen Erfassung des Übersetzens einsetzt. Anschließend werde ich, nach einer vollständigen und detaillierten Diskussion und Analyse der Tatsachen ein zusammenfassendes Fazit präsentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Die Theorie des Translation Quality Assessment

2.1 Was ist eine Übersetzung?

2.2 Offene und verdeckte Übersetzung

2.3 Kultureller Filter

3 Die Systemisch-Funktionale Grammatik (SFG) von Halliday

3.1 System-Semantik: die drei Metafunktionen

3.2 Register: Analyse von Kontexten

4 Bezüge in der Theorie des Translation Quality Assessment auf die Systemisch-Funktionale Grammatik

4.1 Übernahme der Elemente aus der Theorie der SFG in die Theorie des TQA

4.2 Einsetzen der Theorie der SFG in die theoretische Erfassung des Übersetzens

5 Fazit

6 Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Modell der Translation Quality Assessment (TQA) von Juliane House und dessen theoretische Fundierung in der Systemisch-Funktionalen Grammatik (SFG) von M.A.K. Halliday, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie House die SFG zur systematischen Bewertung von Übersetzungsqualität einsetzt.

  • Grundlagen der Theorie des Translation Quality Assessment nach House
  • Differenzierung zwischen offener und verdeckter Übersetzung
  • Einführung in die Systemisch-Funktionale Grammatik und ihre Metafunktionen
  • Anwendung der Registeranalyse zur Kontextbestimmung
  • Verbindung von linguistischer Theorie und praktischer Übersetzungsbewertung

Auszug aus dem Buch

2.2 Offene und verdeckte Übersetzung

Bei dem Vergleich und der Auswertung des Zieltextes spielt eine zentrale Rolle die Grundunterscheidung zwischen zwei Typen der Übersetzung, die im Prozess der Rekontextualisierung entstehen und zwar eine offene und eine verdeckte Übersetzung (vgl. House 1977: Abstract).

Diese stellen unterschiedliche Ansprüche an eine Übersetzung, denn eine offene Übersetzung ist mit der Ausgangskultur verbunden und hat einen unabhängigen Status in der Gesellschaft der Ausgangssprache, während eine verdeckte Übersetzung keine der Bedingungen erfüllt (vgl. House 1977: Abstract).

Bei einer offenen Übersetzung wird der Empfänger des Zieltextes nicht direkt adressiert und es wird somit auch kein „zweites Original“ erschaffen, da eine offene Übersetzung als solche erkennbar sein muss (vgl. House 1977: 189). Der Zieltext ist zwar eingebettet in einen neuen Kontext, behält aber die Eigenschaften des Ausgangstextes und signalisiert trotzdem, dass es von fremder Herkunft ist. Demnach ist die Arbeit des Übersetzers sichtbar, denn die Übersetzung ist sozusagen ein Fall von Erwähnung von Sprache und dadurch erlaubt man den Sprechern der Zielsprache die ursprüngliche Wirkung der Ausgangssprache zu beobachten und zu analysieren (vgl. House 1977: 191f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstract: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Übersetzungsforschung und skizziert die methodische Grundlage der Arbeit durch das Modell von Juliane House.

2 Die Theorie des Translation Quality Assessment: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Übersetzung und unterscheidet zwischen offenen und verdeckten Übersetzungsformen sowie der Rolle des kulturellen Filters.

3 Die Systemisch-Funktionale Grammatik (SFG) von Halliday: Hier werden die linguistischen Grundlagen der SFG, insbesondere die drei Metafunktionen der Sprache und die Registeranalyse, detailliert vorgestellt.

4 Bezüge in der Theorie des Translation Quality Assessment auf die Systemisch-Funktionale Grammatik: Dieser Abschnitt analysiert die Adaption von Hallidays Modell durch House und zeigt auf, wie Register-Elemente für den systematischen Vergleich von Ausgangs- und Zieltexten genutzt werden.

5 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Bedeutung des Modells für eine fundierte, theoriegeleitete Qualitätsbewertung in der Übersetzungswissenschaft.

Schlüsselwörter

Translation Quality Assessment, Juliane House, Systemisch-Funktionale Grammatik, M.A.K. Halliday, Übersetzungswissenschaft, Äquivalenz, Registeranalyse, Metafunktionen, offene Übersetzung, verdeckte Übersetzung, kultureller Filter, Textanalyse, Sprachwissenschaft, Diskursanalyse, Kommunikationssituation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Modells der Übersetzungsbewertung (Translation Quality Assessment) von Juliane House und deren Bezugnahme auf M.A.K. Hallidays Systemisch-Funktionale Grammatik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Definition von Übersetzungsqualität, die Unterscheidung verschiedener Übersetzungstypen und die linguistische Modellierung von Texten mittels Registeranalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die systematische Anwendung der SFG-Elemente innerhalb von Houses Modell nachzuzeichnen und zu erklären, wie diese bei der Bewertung der Äquivalenz zwischen Ausgangs- und Zieltexten helfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode verwendet, um die Theorien von House und Halliday durch Literaturarbeit zu vergleichen und deren methodische Integration darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Komponenten der SFG (Metafunktionen und Register) sowie der direkten Adaption dieser Konzepte für die Analyse und Bewertung von Übersetzungsprozessen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Translationswissenschaft, Systemisch-Funktionale Grammatik, Äquivalenzkriterien, Registeranalyse und TQA-Modell charakterisieren.

Was unterscheidet eine offene von einer verdeckten Übersetzung nach House?

Eine offene Übersetzung bleibt als solche erkennbar und ist mit der Ausgangskultur verbunden, während eine verdeckte Übersetzung so manipuliert wird, dass sie im neuen Kontext wie ein Original wirkt.

Welche Rolle spielt der „kulturelle Filter“ in diesem Modell?

Der kulturelle Filter ermöglicht es dem Übersetzer, bei einer verdeckten Übersetzung kulturelle Unterschiede zwischen Ausgangs- und Zielsprache bewusst zu berücksichtigen, um eine funktionale Äquivalenz zu erreichen.

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Details

Title
Die Theorie des Translation Quality Assessment von House und ihre Relevanz in der Systemisch-Funktionalen Grammatik Hallidays
College
University of Hildesheim
Course
Seminar zur Übersetzungswissenschaft
Grade
2,1
Author
Yevgeniya Marmer (Author)
Publication Year
2010
Pages
13
Catalog Number
V925367
ISBN (eBook)
9783346251336
Language
German
Tags
theorie translation quality assessment house relevanz systemisch-funktionalen grammatik hallidays
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yevgeniya Marmer (Author), 2010, Die Theorie des Translation Quality Assessment von House und ihre Relevanz in der Systemisch-Funktionalen Grammatik Hallidays, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925367
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