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Ohne Hauptschulabschluss in den dualen Ausbildungsberuf

Herausforderungen, Unterstützung und Perspektiven für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss in Deutschland

Titel: Ohne Hauptschulabschluss in den dualen Ausbildungsberuf

Hausarbeit , 2020 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Hannah Marquardt (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird untersucht, welchen Herausforderungen, Unterstützungsmöglichkeiten und Perspektiven Jugendliche ohne Hauptschulabschluss gegenüberstehen. Dafür werden zunächst allgemeine Zahlen und Fakten aufgezeigt, die das Auftreten der Zielgruppe in Deutschland repräsentieren. Daraufhin werden die verschiedenen Berufsperspektiven anhand der Sektoren der Berufsbildung dargestellt. Anschließend werden Gründe für den Schulabbruch herausgearbeitet und danach Ungleichheiten sowie Vorurteile von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss herausgestellt. Nachkommend werden die Einmündungsquoten in die duale Berufsausbildung betrachtet und analysiert.

Sie machen die Minderheit der deutschen Schulabgänger aus und werden aufgrund dessen oft nicht beachtet. Dennoch gibt es sie. Die Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss. In einer Zeit, in der gefühlt jeder zweite ein Abitur erlangt sowie ein Studium beginnt, in der das Leistungsdenken und der damit verbundene eigene Leistungsanspruch stetig steigen, bleiben diejenigen ohne Hauptschulabschluss oftmals auf der Strecke. Den eigenen Erwartungen und den Erwartungen des eigenen Umfeldes nicht gerecht werden zu können, schafft Frust und Verunsicherung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zahlen und Fakten in Deutschland

3. Berufsbildungsperspektiven

3.1 Übergangssystem

3.1.1 Berufsorientierung

3.1.2 Berufsausbildungsvorbereitung

3.1.3 Einstiegsqualifizierung

3.1.4 Sonstige Hilfen beim Übergang

3.2 Duale Berufsausbildung

3.3 Schulische Berufsausbildung

4. Gründe für den Schulabbruch

5. Vorurteile und Ungleichheiten

5.1 Geschlecht und soziale Herkunft

5.2 Migration

6. Einmündung in den dualen Ausbildungsberuf

6.1 Einmündungsquote der Ausbildungsinteressierten (EQI)

6.2 Bewerbereinmündungsquote (BEQ)

6.3 Rechnerische Einmündungsquote (REQ)

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen, bestehenden Unterstützungsangebote und beruflichen Perspektiven für Jugendliche in Deutschland, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie diese Zielgruppe in das Berufsbildungssystem integriert werden kann und welche Barrieren, insbesondere durch soziale Herkunft und Migration, den Zugang erschweren.

  • Analyse der Situation von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss in Deutschland
  • Darstellung der Sektoren des Berufsbildungssystems (Übergangssystem, duale und schulische Ausbildung)
  • Untersuchung von Risikofaktoren und Ursachen für den Schulabbruch
  • Diskussion von Benachteiligungen und Vorurteilen im Ausbildungskontext
  • Evaluation der Einmündungsquoten in die duale Berufsausbildung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Berufsorientierung

Die Berufsorientierung, als eine Bildungsmaßnahme des Übergangssystems, soll Schulabgänger/-innen dazu befähigen, „eine möglichst „passgenaue“ Berufswahlentscheidung treffen zu können“ (Bylinski, U., 2020, S. 26). Häufig wird die Berufsorientierung bereits innerhalb der allgemeinbildenden Schulen angeboten, um eine erste Berufsorientierung zu erhalten. Eine erweiternde Berufsorientierung können Schülerinnen und Schüler durch die Agenturen für Arbeit erlangen oder in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (Bylinski, 2020, S. 26). Innerhalb dieser überbetrieblichen Berufsbildungsstätten wird das Interesse der Jugendlichen an einer dualen Ausbildung geweckt, indem der Ausbildungsalltag realistisch dargestellt wird. Dies soll den Übergang von der Schule zum Beruf erleichtern und den Blick auf die vielen verschiedenen Berufsfelder erweitern (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2018, o.S.).

Ziel der Berufsorientierung in Berufsbildungsstätten ist es zudem, den Jugendlichen ein Betriebspraktikum zu ermöglichen, welches auf die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Vorstellungen ausgerichtet ist. Dies bereitet die Jugendlichen auf den Arbeitsalltag vor und bietet zudem die Möglichkeit, von Unternehmen, in denen man das Betriebspraktikum ausübt, einen Ausbildungsplatz angeboten zu bekommen (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2018, o.S.). Generell wird die Berufsorientierung als ein „lebenslanger Prozess der Annäherung und Abstimmung zwischen Interessen, Wünschen, Wissen und Können des Individuums auf der einen und Möglichkeiten, Bedarf und Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt auf der anderen Seite [betrachtet]“ (Butz, 2008, S. 50).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, dass Jugendliche ohne Hauptschulabschluss oft am Rande der Gesellschaft stehen, und stellt die zentrale Forschungsfrage nach Herausforderungen und Perspektiven.

2. Zahlen und Fakten in Deutschland: Dieses Kapitel liefert einen statistischen Überblick über den Anteil an Jugendlichen ohne Schulabschluss und das damit verbundene hohe Problempotenzial für die Erwerbschancen.

3. Berufsbildungsperspektiven: Es werden die drei Sektoren des Berufsbildungssystems (Übergangssystem, duale und schulische Ausbildung) sowie spezifische Maßnahmen wie die Berufsorientierung und Einstiegsqualifizierung erläutert.

4. Gründe für den Schulabbruch: Das Kapitel differenziert zwischen stabilen und variablen Risikofaktoren, die zu einem Schulabbruch führen, und diskutiert Möglichkeiten für Präventionsmaßnahmen.

5. Vorurteile und Ungleichheiten: Es wird untersucht, wie Faktoren wie Geschlecht, soziale Herkunft und Migration zu erschwerten Bedingungen beim Zugang zu einer Ausbildung führen.

6. Einmündung in den dualen Ausbildungsberuf: Anhand verschiedener Indikatoren (EQI, BEQ, REQ) wird analysiert, wie Jugendliche tatsächlich in das duale System einmünden und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert, dass trotz vielfältiger Unterstützungsangebote strukturelle Benachteiligungen eine vollständige Inklusion weiterhin erschweren.

Schlüsselwörter

Hauptschulabschluss, Berufsbildung, Übergangssystem, Duale Ausbildung, Schulabbruch, Benachteiligung, Migration, Berufsorientierung, Einstiegsqualifizierung, Einmündungsquote, Inklusion, Jugendberufsagentur, Risikofaktoren, Berufsvorbereitung, Arbeitsmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Jugendlichen in Deutschland, die keinen Hauptschulabschluss erlangt haben, und beleuchtet deren Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in das Berufsleben.

Welches ist das zentrale Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche Herausforderungen diese Jugendliche haben, welche Unterstützungsmöglichkeiten existieren und welche Perspektiven sich ihnen im deutschen Bildungssystem bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig das Übergangssystem, die duale und schulische Berufsausbildung, die Ursachen für Schulabbrüche sowie soziale Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Statistiken, Berichte des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sowie einschlägiger pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Berufsbildungssysteme, eine Analyse der Gründe für Schulabbrüche, die Untersuchung von Vorurteilen gegenüber bestimmten Gruppen und die Auswertung von Einmündungsquoten in den Arbeitsmarkt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Übergangssystem, duale Ausbildung, Schulabbruch, Bildungsbenachteiligung und berufliche Integration.

Welche Rolle spielt die Migration bei der Ausbildungsplatzsuche?

Jugendliche mit Migrationshintergrund haben laut der Arbeit oft schlechtere Chancen, da sie neben den formalen Anforderungen häufig zusätzlich mit Vorurteilen von Arbeitgebern und strukturellen Barrieren zu kämpfen haben.

Wie beeinflusst das Geschlecht die Einmündung in die Ausbildung?

Die Autorin zeigt auf, dass Männer prozentual häufiger in das duale System einmünden, während Frauen öfter in schulische Ausbildungsberufe (z. B. Dienstleistungsberufe) wechseln, was zu statistischen Differenzen in den Einmündungsquoten führt.

Was ist das Ergebnis der Analyse zu den Einmündungsquoten?

Die Einmündungsquoten verdeutlichen, dass ein großer Teil der betroffenen Jugendlichen in Maßnahmen des Übergangssystems verbleibt, anstatt direkt in eine vollqualifizierende Ausbildung zu starten.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ohne Hauptschulabschluss in den dualen Ausbildungsberuf
Untertitel
Herausforderungen, Unterstützung und Perspektiven für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss in Deutschland
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
2,0
Autor
Hannah Marquardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V934373
ISBN (eBook)
9783346255563
ISBN (Buch)
9783346255570
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ohne hauptschulabschluss ausbildungsberuf herausforderungen unterstützung perspektiven jugendliche deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Marquardt (Autor:in), 2020, Ohne Hauptschulabschluss in den dualen Ausbildungsberuf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934373
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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