Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle

Werdegänge und Studienmotivationen. Traditionelle und nicht-traditionelle Studierende

Ein internationaler Vergleich

Titre: Werdegänge und Studienmotivationen. Traditionelle und nicht-traditionelle Studierende

Dossier / Travail , 2018 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Linda Wieczorek (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit thematisiert die Frage, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen traditionell Studierenden und nicht-traditionell Studierenden in Deutschland und in den USA hinsichtlich der Werdegänge und Studienmotivationen bestehen. Hierbei gilt es zunächst den Begriff der nicht-traditionell Studierenden und weitere Schlüsselwörter zu definieren. Anschließend wird der Forschungsstand hinsichtlich nicht-traditionell Studierender vorgestellt. Im darauffolgenden Abschnitt werden die Studienmotivationen und Werdegänge nicht-traditionell Studierender und traditionell Studierender aus Deutschland und den USA erfasst. Die daraus hervorgehenden Ergebnisse gilt es zu vergleichen und soziodemographische Rückschlüsse herauszuarbeiten, wobei auch eine persönliche Bewertung der untersuchten Daten einbezogen wird. Im letzten Abschnitt werden die Kernaussagen dieser Ausarbeitung zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Schlüsselwörter

2.1. Dritter Bildungsweg

2.2. Nicht-traditionell Studierende

3. Stand der empirischen Forschung und Desiderate

4. Werdegänge und Studienmotivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden

4.1. Werdegänge und Motivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden in Deutschland

4.2. Werdegänge und Motivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden in den USA

5. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

6. Soziodemographische Rückschlüsse und Erklärungen

7. Fazit

8. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend die Werdegänge und Studienmotivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden in Deutschland und den USA, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede im Kontext der Hochschulöffnung und des lebenslangen Lernens herauszuarbeiten.

  • Definition und Abgrenzung des Begriffs „nicht-traditionell Studierende“
  • Analyse von Motiven für den Übergang in ein Studium nach vorangegangener Berufstätigkeit
  • Vergleich der Ausbildungssysteme und Hochschulzugangswege in Deutschland und den USA
  • Erörterung soziodemographischer Hintergründe für die Bildungsentscheidungen
  • Diskussion der Bedeutung von beruflicher Qualifikation und akademischer Weiterbildung

Auszug aus dem Buch

Werdegänge und Studienmotivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden in Deutschland

„Der Übergang vom Sekundarbereich I in den Sekundarbereich II und die damit verbundene mehr oder weniger bewusste Entscheidung für oder gegen ein Abitur gilt als eine der zentralen Weichenstellungen für den Lebensverlauf“ (Wolter et al. 2014, S. 16). Während die traditionell Studierenden zu diesem Zeitpunkt in den Sekundarbereich II wechseln, schlagen die nicht-traditionell Studierenden den Weg in die berufliche Ausbildung ein, wobei sie auf den Erwerb der Hochschulreife verzichten.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Nicht-traditionelle Studierende: Bildungsbiografie, Studienübergang und erste Studienphase“ zum Thema „Nicht-traditionelle Studierende zwischen Risikogruppe und akademischer Normalität“ von Prof. Dr. Andrä Wolter, Caroline Kamm, Alexander Otto, Gunther Dahm und Dr. Christian Kerst zeigen jedoch, dass mit 93% fast alle nicht-traditionell Studierenden über einen mittleren Schulabschluss verfügen. Jeweils 3% der Studierendengruppe besitzen einen einfachen oder qualifizierten Hauptschulabschluss und nur 1% hat keinen schulischen Abschluss vorzuweisen. Die Gründe der damaligen Entscheidung für die berufliche Ausbildung und gegen das Abitur wurden mithilfe qualitativer Interviews gewonnen, wobei die drei folgenden Ursachen als maßgeblich für den Abiturverzicht benannt wurden: „Schuldistanz und Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit, unzureichende Schulleistungen sowie der Einfluss elterlicher Bildungsaspirationen“ (Wolter et al. 2015, S. 23). Die Mehrheit der nicht-traditionell Studierenden berichtete in den Interviews, dass sie zum Ende der Sekundarstufe I ein Entfremdungsgefühl gegenüber der Schule verspürten, welches durch den Wunsch nach Eigenständigkeit sowie finanzieller Unabhängigkeit begründet war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Motivationen und Werdegänge von Studierenden ohne klassische Hochschulreife (Dritter Bildungsweg) im Vergleich zwischen Deutschland und den USA.

2. Definition der Schlüsselwörter: Dieses Kapitel definiert den Dritten Bildungsweg und erläutert das Konzept der nicht-traditionell Studierenden anhand soziologischer Kriterien.

3. Stand der empirischen Forschung und Desiderate: Es wird ein Überblick über die chronologischen Forschungswellen und aktuelle wissenschaftliche Ansätze zur Untersuchung nicht-traditionell Studierender gegeben.

4. Werdegänge und Studienmotivationen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden: Dieser Abschnitt analysiert detailliert die Motive und biographischen Hintergründe für die Studienaufnahme in Deutschland und den USA.

5. Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Die Autorin vergleicht die Studienentscheidungen und stellt fest, dass sowohl extrinsische als auch intrinsische Motive in beiden Ländern eine Rolle spielen.

6. Soziodemographische Rückschlüsse und Erklärungen: Hier werden die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Hochschulöffnung für Industrienationen diskutiert.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Bildung ein zentraler Standortfaktor ist und die Integration nicht-traditionell Studierender eine Antwort auf den Fachkräftemangel darstellt.

8. Literatur: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Studien.

Schlüsselwörter

Dritter Bildungsweg, nicht-traditionell Studierende, Hochschulöffnung, Studienmotivation, Bildungsbiografie, lebenslanges Lernen, Fachkräftemangel, tertiärer Bildungssektor, Berufsqualifikation, Studium ohne Abitur, Bildungsaufstieg, Bildungssoziologie, Deutschland, USA, Karriereorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Werdegänge und Studienmotive von Studierenden, die ohne klassische Hochschulreife ein Studium aufnehmen, im direkten Vergleich zwischen Deutschland und den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der „Dritte Bildungsweg“, die Motive für eine spätere Studienaufnahme (z. B. beruflicher Aufstieg oder Selbstverwirklichung) sowie die sozioökonomischen Rahmenbedingungen der Hochschulöffnung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Motivationsstrukturen und Bildungsverläufen von traditionell und nicht-traditionell Studierenden in den beiden Industrienationen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender empirischer Studien sowie Forschungsprojekte zu diesem Thema basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, den Stand der empirischen Forschung, einen detaillierten Ländervergleich der Werdegänge und Motivationen sowie eine Diskussion der soziodemographischen Auswirkungen auf die Wissensgesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Dritter Bildungsweg, Studienmotivation, Hochschulöffnung, Bildungsbiografie, nicht-traditionell Studierende und lebenslanges Lernen.

Wie unterscheidet sich die Studienmotivation in den USA von der in Deutschland?

Während in beiden Ländern berufliche Weiterentwicklung eine Rolle spielt, betonen US-amerikanische Studierende häufig stärker die neu gewonnene „Freiheit“ und Vielfalt nach einer eher informellen beruflichen Ausbildung, wohingegen deutsche Studierende oft stärker durch den Wunsch nach Auflösung von Statusproblemen geprägt sind.

Welche persönliche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Studienmotive?

Die Autorin kritisiert einen teils zu starken Fokus auf rein wirtschaftliche Nutzenaspekte in den bildungspolitischen Konzepten und fordert eine bessere Balance zwischen gesellschaftlichen Erfordernissen und individuellen, intrinsischen Entwicklungszielen.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Werdegänge und Studienmotivationen. Traditionelle und nicht-traditionelle Studierende
Sous-titre
Ein internationaler Vergleich
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
1,7
Auteur
Linda Wieczorek (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
18
N° de catalogue
V951158
ISBN (ebook)
9783346292414
ISBN (Livre)
9783346292421
Langue
allemand
mots-clé
werdegänge studienmotivationen traditionelle studierende vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Linda Wieczorek (Auteur), 2018, Werdegänge und Studienmotivationen. Traditionelle und nicht-traditionelle Studierende, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951158
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint