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Politische Bildung in der Oberstufe. Analyse des Kerncurriculums auf emanzipatorische Bildungsinhalte

Título: Politische Bildung in der Oberstufe. Analyse des Kerncurriculums auf emanzipatorische Bildungsinhalte

Trabajo Escrito , 2015 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Ziel dieser Arbeit ist, die politische Bildung in der Oberstufe auf den Grad der emanzipatorischen Bildung zu analysieren. Die Arbeit befasst sich mit der in der Literatur vertretenen Annahme, dass Emanzipation zu den Grundbegriffen und Konzepten der politischen Bildung gehört. Daher schaffen Momente einer emanzipatorischen politischen Bildungsarbeit eine Möglichkeit einer versöhnten Gesellschaft. Daraus wird folgende Fragestellung abgeleitet: Warum und wie stark ist emanzipatorische Bildung in dem Kerncurriculum der Oberstufe im Land Niedersachsen realisiert und normativ angemessen fokussiert?

Ziel ist es, mit Hilfe des Kerncurriculums und dessen Analyse, eine konkretere Einschätzung von Aktualität des Emanzipationsbegriffs in der Schule zu deuten und den Grad der Realisierung in diesen Bildungsstandards normativ zu beurteilen. Daher baut sich die Arbeit wie folgt auf: Nach einer grundsätzlichen Beschäftigung mit dem Emanzipationsbegriff und seinem theoretischen Erklärungsansatz, seiner Definition, seinen erforderlichen Rahmenbedingungen, den daraus folgenden Kompetenzen und damit der Skizze der Forschungsdebatte und der Kritikpunkte, wird auf dieser Basis die emanzipatorische Bildung in den heutigen Bildungsstandards, somit auch deren Aufbau und Analyse, erarbeitet, um sich dann ein Urteil über den Anteil im politischen Fachunterricht zu erlauben. Dabei wird sich auf das Kerncurriculum der Sek. II beschränkt, weil emanzipatorische Kompetenzen erst mit einem kumulativen Wissen und einer stärkeren simulierenden Verbindung zwischen Theorie und Praxis gebildet werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Emanzipation der Politikdidaktik

2.1 Theoretischer Erklärungsansatz

2.1.1 Historische Entwicklung

2.1.2 Definition/ Ursprung des Begriffs und Rahmenbedingungen der emanzipatorischen Bildung

2.2 Kritik am Erziehungsziel „Emanzipation“

2.3 Kompetenzerwerb durch politisch emanzipatorische Bildung

3 Emanzipatorische Bildung in den heutigen Bildungsstandards

3.1 Aufbau der Kerncurricula und ihre Bildungsstandards

3.2 Analyse der Kerncurricula auf Grad der Realisierung von emanzipatorischer Bildung

4 Ergebnis und Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die praktische Umsetzbarkeit des Erziehungsziels „Emanzipation“ innerhalb des aktuellen Kerncurriculums der gymnasialen Oberstufe im Fach Politik-Wirtschaft in Niedersachsen.

  • Historische Herleitung des Emanzipationsbegriffs in der Politikdidaktik.
  • Diskussion wissenschaftlicher Kritik an einer emanzipatorischen Pädagogik.
  • Analyse des Kompetenzerwerbs im Kontext emanzipatorischer Bildungsansätze.
  • Untersuchung der strukturellen Verankerung von Emanzipation in modernen Bildungsstandards.
  • Bewertung der Realisierungsmöglichkeiten im aktuellen Schulcurriculum.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Definition/ Ursprung des Begriffs und Rahmenbedingungen der emanzipatorischen Bildung

Der Begriff „Emanzipation“ stammt ursprünglich aus dem römischen Recht und bezeichnete die „Entlassung des Sohnes aus der väterlichen Gewalt“ (Bast, 1983:37). Im 17. und 18. Jahrhundert, im Jahrhundert der Aufklärung, erlangte der Begriff seine „heutige geschichtsphilosophische bzw. utopische Qualität“ (Bast, 1983:37), die nun die „Aktion der Selbstbefreiung“ (Hufer, 141) kennzeichnet. Der Bedeutungsgehalt berührte somit die politische und gesellschaftliche Ebene. Damit definierte sich Emanzipation in einem Individuum mit der Herausbildung der Fähigkeit repressive Abhängigkeitsverhältnisse kritisieren zu können. Ziel dabei ist die aktive „(Selbst-)Befreiung“ und „(Selbst-)Aufklärung“ (Lösch/Thimmel, 2010, 16).

Der aktuelle Forschungsstand differenziert den Emanzipationsbegriff. Janne Mende beispielsweise untersucht zwei ‚idealtypische Bedeutungsdimensionen von Emanzipation‘ in der Debatte um Möglichkeiten in der politischen Bildung, die restringierter und erweiterter Emanzipation. Dabei liegt der Unterschied der restringierten zu erweiterten darin, dass sie sich auf das Bestehende bezieht, während die erweiterte die „kritische (Bildungs-)Theorien [...] das Leiden der Subjekte zu ihrem Ausgangspunkt [machen] und setzen es in Bezug zu den objektiven Verhältnissen“ (Mende/ Müller, 2009:112). Daran wird die Schattierung des Begriffs Emanzipation und die aktuelle Forschungsdebatte darum deutlicher. Jenseits dieses ausgewählten Beispiels versucht emanzipatorische Bildung also mündige Bürger zu erziehen, bedarf jedoch gewisser Rahmenbedingungen, die nun auf Grundlage des historischen Kontextes und der Begriffsdefinition noch mal konkretisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema und Formulierung der Fragestellung bezüglich der Realisierung von Emanzipation im Kerncurriculum.

2 Emanzipation der Politikdidaktik: Theoretische Grundlegung und historischer Rückblick auf die Entwicklung des Emanzipationsbegriffs in der Fachdidaktik.

2.1 Theoretischer Erklärungsansatz: Untersuchung der historischen Ursprünge sowie der begrifflichen Definitionen und Rahmenbedingungen.

2.2 Kritik am Erziehungsziel „Emanzipation“: Darstellung wissenschaftlicher Einwände gegen das Konzept und dessen praktische Operationalisierung.

2.3 Kompetenzerwerb durch politisch emanzipatorische Bildung: Analyse des Zusammenhangs zwischen Emanzipation und dem Erwerb von Handlungswissen.

3 Emanzipatorische Bildung in den heutigen Bildungsstandards: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf die aktuelle Praxis der Lehrplanvorgaben.

3.1 Aufbau der Kerncurricula und ihre Bildungsstandards: Erläuterung der Struktur und der Zielsetzungen der niedersächsischen Kerncurricula.

3.2 Analyse der Kerncurricula auf Grad der Realisierung von emanzipatorischer Bildung: Bewertung der praktischen Verankerung emanzipatorischer Ideale im Schulalltag.

4 Ergebnis und Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Aktualität und Zukunft von Emanzipation im Politikunterricht.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Politikdidaktik, Emanzipation, politische Bildung, Kerncurriculum, Mündigkeit, Kompetenzerwerb, Kritische Theorie, Bildung, Handlungsorientierung, Demokratisierung, Unterrichtspraxis, Bildungsstandards, Selbstreflexion, Gesellschaftskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit das Erziehungsziel der Emanzipation in den heutigen Kerncurricula für das Fach Politik-Wirtschaft in der gymnasialen Oberstufe in Niedersachsen verankert ist und umgesetzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der emanzipatorischen Politikdidaktik, der theoretischen Kritik am Emanzipationsbegriff sowie der Verknüpfung von Bildungskompetenzen mit politischer Mündigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine Einschätzung zur Aktualität und Realisierbarkeit des Emanzipationsbegriffs innerhalb der aktuellen normativen Vorgaben des niedersächsischen Schulsystems zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Konzepte der Politikdidaktik mit den spezifischen Anforderungen der aktuellen Bildungsstandards und Lehrpläne vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Begriffs, eine kritische Diskussion der emanzipatorischen Pädagogik sowie eine direkte Analyse des Kerncurriculums auf dessen emanzipatorische Gehalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Emanzipation, Politikdidaktik, Mündigkeit, Kerncurriculum und Kompetenzerwerb bestimmt.

Warum wird der Emanzipationsbegriff heute kritisch betrachtet?

Die Kritik entzündet sich oft an der Unschärfe des Begriffs, der Schwierigkeit, ihn in messbare Unterrichtsziele zu überführen, sowie an der modernen gesellschaftlichen Individualisierung, die klassische Kollektivkonzepte der Befreiung infrage stellt.

Wie definiert die Arbeit den Zusammenhang von Emanzipation und Kompetenzen?

Emanzipation wird hier als Mittel zum Zweck verstanden: Durch den Erwerb von Kompetenzen soll der Schüler in die Lage versetzt werden, seine eigene Urteilsfähigkeit zu stärken und Herrschaftsverhältnisse kritisch zu reflektieren.

Welche Rolle spielt das niedersächsische Kerncurriculum?

Das Kerncurriculum dient als normativer Prüfstein. Die Arbeit untersucht, ob dieses Dokument emanzipatorische Bildung als explizites Lernziel ausweist oder sie eher als implizites Nebenprodukt der Unterrichtsgestaltung vorsieht.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Politische Bildung in der Oberstufe. Analyse des Kerncurriculums auf emanzipatorische Bildungsinhalte
Universidad
University of Göttingen  (Sozialwissenschaften)
Curso
Einführung in die Politikdidaktik
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
13
No. de catálogo
V985290
ISBN (Ebook)
9783346343017
ISBN (Libro)
9783346343024
Idioma
Alemán
Etiqueta
Politikdidaktik Emanzipation Oberstufe politische Bildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Politische Bildung in der Oberstufe. Analyse des Kerncurriculums auf emanzipatorische Bildungsinhalte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985290
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