Die Theorie des arbeitskraftunternehmers beruht auf der Idee, dass Arbeitnehmer ihre Fähigkeiten und Kenntnisse wie ein Unternehmen verwalten und vermarkten. Dieser Ansatz wirft Fragen zur Identität und Selbstwahrnehmung des Arbeitnehmers auf, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Flexibilisierung und Prekarisierung der Arbeit. Die Diskussion um den arbeitskraftunternehmers berührt auch Themen wie die Subjektivierung von Arbeit und die Reproletarisierung von Angestellten. In diesem Kontext werden auch die Auswirkungen von Krisen wie der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitswelt und die Rolle des arbeitskraftunternehmers untersucht. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.