Die Diskussion um Corpus Delicti berührt zentrale Theorien der Biopolitik und der Konstruktion von Normalität. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Gesellschaft mit der menschlichen Natur umgeht und welche Rolle die Medizin bei der Beherrschung und Kontrolle des menschlichen Körpers spielt. Historisch und disziplinär gesehen, entwickelte sich die Debatte um Corpus Delicti im Kontext von Juli Zehs Werk, aber auch im breiteren Rahmen der Philosophie und Soziologie. Angrenzende Begriffe wie Freiheit, Sicherheit und Angst spielen dabei eine wichtige Rolle. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.