Die Theorie der Intersectionality, die auf den Arbeiten von Kimberlé Crenshaw basiert, ist ein zentraler Ansatz in der feministischen Theorie und kritisiert die Vorstellung, dass Diskriminierung auf einer einzigen Achse wie Geschlecht oder Rasse beruhe. Stattdessen betont sie die Notwendigkeit, die Verschränkung mehrerer Kategorien zu berücksichtigen, um die Erfahrungen von marginalisierten Gruppen angemessen zu verstehen. In der soziologischen Forschung wird Intersection auch im Hinblick auf Bildungsungleichheit und die Auswirkungen von Migration auf soziale Ungleichheit untersucht. Zentrale Fragen in der Debatte um Intersection sind, wie sich verschiedene Formen der Diskriminierung überschneiden und verstärken und wie sich dies auf die Lebensrealitäten von Individuen und Gruppen auswirkt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.