Die wissenschaftliche Debatte um das Marketingparadigma fokussiert sich maßgeblich auf den Übergang von der Goods-Dominant Logic zur Service-Dominant Logic. Während ältere Paradigmen den Fokus primär auf den Austausch von materiellen Gütern und die Produktion legten, rückt das moderne Verständnis die Kooperation zwischen Anbietern und Kunden in das Zentrum. Hierbei wird Wert nicht mehr als statisches Merkmal eines Produkts betrachtet, sondern als Ergebnis dynamischer Prozesse der Co-Creation, die erst durch die Anwendung von Wissen und Fähigkeiten entstehen. Diese theoretische Verschiebung hat weitreichende Konsequenzen für die Analyse von Marktbeziehungen und die Gestaltung von Geschäftsmodellen. Die Forschung setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, wie Dienstleistungen als fundamentale Basis für alle ökonomischen Transaktionen fungieren und welche Rolle die Interaktion in der Wertgenerierung spielt. Dabei werden auch die Grenzen dieser Paradigmenwechsel sowie die Integration von technologischen Einflüssen in die serviceorientierte Logik kritisch hinterfragt. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.