Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem MediaMix umfasst die Analyse der Effektivität und Effizienz von Mediaplanungsprozessen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Frage nach der Reichweite, der Frequenz und der Wirkung verschiedener Medientypen auf unterschiedliche Zielgruppensegmente. Theoretische Modelle versuchen zu erklären, wie durch die gezielte Verteilung von Budgets über verschiedene Plattformen hinweg eine verstärkende Wirkung erzielt werden kann. In der aktuellen Forschung rückt zunehmend die Interaktion zwischen klassischen Massenmedien und hochgradig personalisierten digitalen Kanälen in den Fokus, wobei die Messbarkeit der kanalübergreifenden Wirkung eine methodische Herausforderung darstellt. Neben der reinen Budgetallokation spielen psychologische Faktoren und die kognitive Verarbeitung von Botschaften in verschiedenen Kontexten eine entscheidende Rolle. Forscher untersuchen, wie die Konsistenz der Werbebotschaft über verschiedene Medien hinweg die Markenwahrnehmung beeinflusst und welche Rolle die Medienspezifika für die Glaubwürdigkeit einer Kampagne spielen. Dabei grenzt sich das Feld an die Medienökonomie sowie an die Konsumentenpsychologie an. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.