Die Theorien von Mohanty sind eng mit der Kritik an der eurozentristischen Geschlechterforschung verbunden, die sie als Teil des kolonialen Erbes ansieht. Sie argumentiert, dass die westliche Feministin oft als universelle Norm gesetzt wird, während die Erfahrungen von Frauen aus nicht-westlichen Kulturen marginalisiert werden. Mohanty fordert eine dekoloniale Perspektive, die die Vielfalt der Geschlechtererfahrungen anerkennt und die Machtverhältnisse zwischen den Kulturen kritisch betrachtet. Die Arbeiten von Mohanty haben auch Auswirkungen auf die Entwicklungszusammenarbeit und die Menschenrechtsdiskussion. Sie kritisiert die Art und Weise, wie Entwicklungspolitik oft auf der Grundlage von westlichen Vorstellungen von Emanzipation und Gleichberechtigung umgesetzt wird, ohne die lokalen Kontexte und Kulturen zu berücksichtigen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Mohanty und ihren Theorien als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.