Die Theorie des kollektiven Handelns von Mancur Olson basiert auf der Annahme, dass individuelle Akteure ihre eigenen Interessen verfolgen und dass kollektive Handlungen das Ergebnis von Interessenkompromissen sind. Diese Theorie hat in verschiedenen Disziplinen wie der Politikwissenschaft, Ökonomie und Soziologie Anklang gefunden und wird kontrovers diskutiert. Die Kritik an Olsons Theorie konzentriert sich auf die Frage, ob die Theorie tatsächlich in der Lage ist, komplexe soziale Phänomene zu erklären. Einige Kritiker argumentieren, dass die Theorie zu sehr auf individuelle Interessen fokussiert ist und nicht ausreichend die Rolle von Institutionen und Strukturen berücksichtigt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Olsons Theorie und ihrer Kritik als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.