Die Theorie des Surface Acting geht auf die Arbeiten von Arlie Hochschild zurück, die die Bedeutung von Emotionsarbeit in der Arbeitswelt hervorhob. Seitdem wurde das Konzept in verschiedenen Studien weiterentwickelt und auf unterschiedliche Kontexte angewendet. Ein wichtiger Aspekt des Surface Acting ist die emotionale Dissonanz, die entsteht, wenn Individuen ihre wahren Gefühle unterdrücken müssen, um eine bestimmte emotionale Oberfläche zu präsentieren. Diese Dissonanz kann zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Beschäftigten führen, wie Burnout oder Depressionsgefühle. Die Forschung zum Surface Acting hat auch die Entwicklung von Strategien zur Emotionsregulation und zum Umgang mit emotionaler Dissonanz hervorgerufen. Dazu gehören Techniken wie die emotionale Akzeptanz oder die Umdeutung von Emotionen. Darüber hinaus wird das Konzept des Surface Acting auch in anderen Disziplinen wie der Soziologie oder der Kommunikationswissenschaft diskutiert, um die Auswirkungen von Emotionsarbeit auf die Interaktionen zwischen Individuen und Gruppen zu untersuchen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.