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Wissenschaftliche Texte zu  Vatermord

Der Begriff Vatermord beschreibt in der Literaturwissenschaft und Soziologie die symbolische oder reale Destruktion der väterlichen Autorität. Er thematisiert den gewaltsamen oder psychologischen Bruch zwischen den Generationen innerhalb familiärer Strukturen. In der Analyse literarischer Werke dient dieses Motiv häufig zur Untersuchung von Machtverhältnissen, Erbschaftskonflikten und der Loslösung des Individuums von traditionellen gesellschaftlichen Normen.

4  Veröffentlichungen
  • Das Vater-Tochter-Verhältnis in Schillers "Kabale und Liebe" und Lessings „Emilia Galotti“
    Titel: Das Vater-Tochter-Verhältnis in Schillers
    Autor:in: Jennifer-Ann Cockburn (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit , 2014 17 Seiten
    Katalognummer: 283252
    Preis: US$ 12,99
  • Die Rolle der Familie in Schillers "Die Räuber"
    Titel: Die Rolle der Familie in Schillers
    Autor:in: Michaela Putz (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 19 Seiten , Note: 3,0
    Katalognummer: 12833
    Preis: US$ 15,99
  • Die Rolle des Vaters in der Sozialisation des Sohnes in Hermann Hesse's "Unterm Rad"
    Titel: Die Rolle des Vaters in der Sozialisation des Sohnes in Hermann Hesse's
    Autor:in: Katrin Niemann (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Seminararbeit , 2002 16 Seiten , Note: 1,5
    Katalognummer: 14393
    Preis: US$ 15,99
  • Werfel, Franz - Vatermord
    Titel: Werfel, Franz - Vatermord
    Autor:in: Jakob Wernherr (Autor:in)
    Fach: Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke
    Kategorie: Referat / Aufsatz (Schule) , 2001 9 Seiten
    Katalognummer: 100135
    Preis: US$ 0,99

In der geisteswissenschaftlichen Forschung bildet der Vatermord ein zentrales Motiv zur Untersuchung von Autonomieprozessen und gesellschaftlichem Umbruch. Dabei wird untersucht, wie die Überwindung der väterlichen Instanz als notwendiger, wenn auch oft traumatischer Schritt zur Selbstwerdung des Sohnes dargestellt wird. Die Debatte umfasst verschiedene Ebenen, von der psychoanalytischen Deutung des Ödipus-Komplexes bis hin zur kulturhistorischen Analyse von Patriarchatsstrukturen. Besonders in Epochen des gesellschaftlichen Wandels fungiert das Motiv als Spiegel für die Krise etablierter Ordnungssysteme und die daraus resultierenden Identitätskonflikte der Individuen. Neben der rein literarischen Betrachtung berührt das Thema auch soziologische Fragestellungen zur Sozialisation und zur Transformation von Familienmodellen. Wissenschaftler untersuchen, inwieweit der Konflikt zwischen Generationen als Motor für sozialen Fortschritt oder als Zeichen für den Zerfall sozialer Kohäsion verstanden werden kann. Die methodische Herangehensweise variiert dabei zwischen der Textanalyse klassischer Dramen und der Untersuchung psychologischer Entwicklungsmodelle. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF und eBook sowie viele als Print-on-Demand verfügbar sind.

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