Im Zentrum der Verjährungsdebatte steht die Frage, wie mit Verbrechen umgegangen werden soll, die unter dem NS-Regime begangen wurden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Fristenregelung, nach der Verbrechen nach einer bestimmten Zeit nicht mehr verfolgt werden können. Diese Regelung wird von einigen als notwendig erachtet, um Rechtsfrieden zu schaffen, während andere argumentieren, dass sie die Opfer und ihre Angehörigen ungerecht behandelt. Die Verjährungsdebatte ist auch eng mit der Entwicklung der deutschen Rechtswissenschaft und der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit verbunden. Verschiedene Theorien und Modelle, wie die des Völkerstrafrechts und der Transitional Justice, spielen hierbei eine Rolle. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Verjährungsdebatte als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.