Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit WWE umfasst komplexe theoretische Ansätze zur Theatralität und zur Konstruktion von fiktionalen Welten. In der Medienanalyse wird untersucht, wie durch gezielte Inszenierungen eine spezifische Realität geschaffen wird, die Grenzen zwischen authentischem Wettkampf und performativer Unterhaltung verwischt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Wrestling Literacy, also die Fähigkeit des Publikums, die kodierten Zeichen und die erzählerische Logik dieser hochgradig stilisierten Sportart zu deuten und zu verarbeiten. Darüber hinaus spielen soziologische Fragestellungen eine zentrale Rolle, insbesondere im Hinblick auf die mediale Konstruktion von Identitäten und die Stigmatisierung von Akteuren. Die Forschung beleuchtet, wie Körperbilder und Rollenbilder in der medialen Berichterstattung und innerhalb der Unterhaltungsform selbst verhandelt werden. Dies schließt die Analyse von Zuschauerreaktionen und die psychologischen Mechanismen der Faszination für den inszenierten Konflikt mit ein. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.