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Feedbackgespräche in Unternehmen. Chancen und Risiken in Theorie und Praxis

Title: Feedbackgespräche in Unternehmen. Chancen und Risiken in Theorie und Praxis

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 21 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Bastian Walter (Author)

Leadership and Human Resources - Leadership
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In dieser Arbeit werden die Vor- und Nachteile des Feedbacks in Theorie und Praxis beleuchtet. Im Praxisteil wird ein vom Autor erhaltenes Feedbackgespräch vorgestellt und damit ein Bezug in die Realität hergestellt.

In jedem Unternehmen ist es seit Jahren ein unersetzlicher Bestandteil und oft auch der Weg zum Erfolg, wenn eine gute Kommunikation zwischen Unternehmensführung und Arbeitern herrscht. Als wichtigstes Instrument wird Feedback oft in Gesprächen zwischen Vorgesetzten und Angestellten benutzt, um im Idealfall eine ehrliche Rückmeldung auf erbrachte Leistungen zu erhalten. Viel zu Oft werden aber Fehler von beiden Seiten begangen, die dann das Gegenteil bewirken und eine Arbeitsbeziehung schädigen können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Der unzufriedene Kunde

1.2 Ausgangssituation und Ziel der Arbeit

2. Theorie

2.1 Der Begriff Feedback in seinen Formen

2.1.1 Feedback in seinen Funktionen

2.2 Feedback und Rückmeldung – Wo liegt der Unterschied

2.3 Kommunikationsmodelle

2.3.1 Die vier Seiten einer Nachricht

2.3.2 Transaktionsanalyse

3 Praxis

3.1 Feedback als Kommunikationsmittel im Veränderungsprozess

3.2 Veranschaulichung der Kommunikationstheorien anhand eines „Feedbacks“

3.3 Vorteile und Nachteile des Feedbacks

4 Schluss

4.1 Fazit

4.2 Ausblick auf die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Begriff Feedback wissenschaftlich zu definieren, von Rückmeldungen abzugrenzen und seine Chancen sowie Risiken innerhalb von Kommunikationsprozessen in der Unternehmenspraxis aufzuzeigen.

  • Differenzierung zwischen Feedback und Rückmeldung
  • Anwendung der Kommunikationsmodelle von Schulz von Thun und Eric Berne
  • Bedeutung von Feedback in Veränderungsprozessen (Change Management)
  • Analyse von Fallbeispielen aus der beruflichen Praxis
  • Gegenüberstellung von Vorteilen und Risiken des Feedbacks

Auszug aus dem Buch

Feedback in seinen Formen

Grundsätzlich kann Feedback in drei Kategorien eingeteilt werden. Rückmeldung kann in implizierter beziehungsweise indirekter Form gegeben werden, es kann dem Empfänger explizit, also sehr deutlich gesagt werden oder man versucht, auf konstruktiver Ebene zu kommunizieren. Betrachtet man die obenstehenden Definitionen des Feedbacks, spricht man nur bei den beiden letzten Formen von tatsächlichem Feedback, da im Gegensatz zur implizierten Form Informationen zurückgemeldet werden (vgl. Müller, Ditton, 2014, S. 16). Eine 2011 veröffentlichte Studie von Gino und Staats schreibt dem direkten Feedback die größte Effektivität zu. Das Business-Experiment fand in einer japanischen Bank statt, in der die Mitarbeiter zuvor noch kein Feedback erfuhren. Im darauf eingeführten Feedback-Prozess wurde dann zwischen der Art des Feedbacks – positiv oder negativ –, der Form – direkt oder indirekt – und dem Zeitpunkt – einmalig oder permanent – unterschieden.

Während direktes negatives Feedback die Mitarbeiter zu besseren Leistungen brachte, führte direktes positives Feedback zu keiner Beeinträchtigung der Mitarbeiter. Lediglich indirektes negatives Feedback führte zu schlechteren Ergebnissen. Für Führungskräfte ist das ein Lichtblick, da diese sich im Dilemma befinden, ihre Mitarbeiter zum einen motivieren zu wollen, zum anderen aber auch kritisieren müssen, um sie in die richtige Richtung zu lenken. Feedback, egal ob positiv oder negativ, führt zur Steigerung der Leistung. Wenn es permanent gegeben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von Feedback für die Mitarbeiterzufriedenheit ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Kommunikationsprozess transparent zu machen.

2. Theorie: Hier werden der Begriff Feedback definiert, von Rückmeldungen abgegrenzt sowie zentrale Kommunikationsmodelle wie das Vier-Seiten-Modell und die Transaktionsanalyse vorgestellt.

3 Praxis: Der Hauptteil veranschaulicht die Anwendung von Feedback in Veränderungsprozessen und diskutiert Vor- und Nachteile anhand theoretischer Modelle und praktischer Beispiele.

4 Schluss: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die technologische Entwicklung von Feedback-Methoden in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Feedback, Rückmeldung, Kommunikationsmodelle, Vier-Seiten-Modell, Transaktionsanalyse, Mitarbeiterzufriedenheit, Veränderungsprozess, Change Management, 360-Grad-Feedback, Sandwich-Feedback, Unternehmensführung, Kommunikation, Arbeitsklima, Psychologie, Selbstreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung von Feedback als essenziellen Kommunikationsprozess in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Feedback, dem Vergleich mit Rückmeldungen sowie der psychologischen Analyse von Feedbackgesprächen durch etablierte Kommunikationsmodelle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Chancen und Risiken des Feedbacks aufzuzeigen und ein transparentes Bild dieses Prozesses für die Managementpraxis zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden Literaturanalysen durchgeführt und zwei zentrale Kommunikationsmodelle (Schulz von Thun, Transaktionsanalyse) auf ein reales Feedbackgespräch aus der Praxis angewendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Rolle von Feedback in Veränderungsprozessen (Change Management), dem 360-Grad-Feedback und der kritischen Reflexion eines konkreten Praxisbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Feedback, Kommunikation, Mitarbeiterzufriedenheit, Veränderungsprozess, Transaktionsanalyse und das Vier-Seiten-Modell.

Welche Bedeutung hat das 360-Grad-Feedback laut Autor?

Das 360-Grad-Feedback ermöglicht durch die Einbindung von horizontalem und vertikalem Input ein differenzierteres Bild und fördert die offene Kommunikation zwischen Sender und Empfänger.

Warum ist laut der Arbeit eine Unterscheidung zwischen Feedback und Beurteilung wichtig?

Beurteilungen werden oft als Fremdbild von oben wahrgenommen, was defensives Verhalten auslösen kann, während Feedback idealerweise als konstruktiver Dialog auf Augenhöhe geführt werden sollte.

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Details

Title
Feedbackgespräche in Unternehmen. Chancen und Risiken in Theorie und Praxis
College
University of Applied Management
Grade
1.3
Author
Bastian Walter (Author)
Publication Year
2019
Pages
21
Catalog Number
V1003718
ISBN (eBook)
9783346382689
ISBN (Book)
9783346382696
Language
German
Tags
Feedback Rückmeldung 4 Seiten einer Nachricht Transaktionsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bastian Walter (Author), 2019, Feedbackgespräche in Unternehmen. Chancen und Risiken in Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003718
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