Zu Beginn der vorliegenden Arbeit werden die theoretischen Grundlagen und strategischen Prozesse der Personalmarketingmaßnahme „Employer Branding“ wissenschaftlich dargelegt und in Beziehung zur Mitarbeiterbeschaffung (Recruiting) gesetzt. Anschließend folgen die Erläuterungen zur operativen Realisierung im externen Bereich, in welchen insbesondere die Kommunikationskanäle näher betrachtet werden. Im gesamten Kapitel 2 wird stets eine Verbindung zum Recruiting hergestellt, welches in Kapitel 3 schließlich näher definiert und zusammen mit dem Employer Branding mit Blick auf die aktuelle Pandemiezeit betrachtet wird. Am Ende dieser Arbeit wird die Messbarkeit bzw. Erfolgskontrolle von Employer Branding dargebracht. Auf Basis der gewonnenen Ergebnisse folgt im Fazit die Feststellung, ob und wie Employer Branding einen positiven Einfluss auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter haben kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen des Employer Brandings
2.1 Definition, Abgrenzung und Ziele
2.2 Employer Branding Prozess (EBP) und strategische Planung
2.2.1 Unternehmensexterne Einflussfaktoren
2.2.2 Unternehmensinterne Einflussfaktoren
2.3 Operative Realisierung im externen Bereich
3. Recruiting
3.1 Definition
3.2 externes Recruiting
3.3 Recruitingtrends und die Relevanz der Employer Brand im Pandemiejahr 2021
4. Erfolgskontrolle (Messbarkeit) des Employer Brandings
5. Fazit und Risiken
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Employer Brandings auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine gezielte Arbeitgebermarkenbildung in einem kompetitiven Arbeitsmarkt Fachkräfte gewinnen und langfristig binden können.
- Theoretische Fundierung des Employer Branding-Konzepts
- Analyse externer und interner Einflussfaktoren auf die Arbeitgebermarke
- Zusammenhang zwischen Employer Branding und externem Recruiting
- Aktuelle Trends im Personalmarketing und deren Bedeutung
- Methoden der Erfolgskontrolle und Messbarkeit von Arbeitgeberattraktivität
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition, Abgrenzung und Ziele
Employer Brand bezeichnet die Arbeitgebermarke und stellt ein Element der Gesamtstrategie der Corporate Brand, welche der Unternehmens- bzw. Konzernmarke bezeichnet, dar. (Stotz & Wedel-Klein, 2013, S. 6 f.) Die Employer Brand soll demnach die individuelle Persönlichkeit des Unternehmens in seiner Besonderheit attraktiv nach innen und nach außen tragen, um somit einen positiven, begehrenswerten Gesamteindruck bspw. bei potenziellen Mitarbeitern zu vermitteln. (Herbst, 2015, S. 22). Dem-nach soll sich mittels subjektiv relevanter, personalpolitischer Merkmale sowie Erfolgsdimensionen wie bspw. Vertrauen und Identifikation eine Verankerung des Vorstellungsbildes als attraktiver Arbeitgeber bilden (vgl. Petcovic, 2008, S. 70). Diesen Effekt kann man gut mit dem starken positiven Charakter eines Menschen vergleichen, welcher sich mit diesem aus einer bestimmten Gruppe hervorhebt und Aufmerksamkeit erlangt. Laut Kriegler (2015) ist die Employer Value Proposition (EVP), also die Arbeitgeberpositionierung, der Grundstein des Employer Brands. Die EVP eines Unternehmens entsteht durch das Bewusstwerden über die eigene Identität und die Stellungnahme zum eigenen Standpunkt. Ziel ist es, dass die EVP die Botschaft und das Versprechen darstellt, welche in den internen und externen Unternehmensbereich getragen und gelebt werden soll. (Kriegler, 2015, S. 27 ff.)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Arbeitsmarktes zum "War for Talents" und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.
2. Theoretische Grundlagen des Employer Brandings: In diesem Kapitel werden die Definitionen, der strategische Prozess sowie die internen und externen Einflussfaktoren der Arbeitgebermarkenbildung detailliert erläutert.
3. Recruiting: Es wird die Definition von Recruiting im heutigen Kontext geklärt und die Verbindung zwischen externem Recruiting sowie aktuellen Markttrends aufgezeigt.
4. Erfolgskontrolle (Messbarkeit) des Employer Brandings: Dieses Kapitel diskutiert Ansätze und Kennzahlen, um den Erfolg der Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgebermarke evaluierbar zu machen.
5. Fazit und Risiken: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die mit dem Employer Branding verbundenen Risiken sowie zukünftige Handlungsbedarfe reflektiert.
Schlüsselwörter
Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting, Arbeitgebermarke, War for Talents, Personalbeschaffung, Mitarbeiterbindung, Employer Value Proposition, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Arbeitgeberattraktivität, Erfolgskontrolle, Unternehmensstrategie, Personalmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Employer Brandings als Instrument des zukunftsorientierten Personalmarketings zur Unterstützung der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, den strategischen Prozess der Markenbildung, die Verbindung zum externen Recruiting und die Möglichkeiten zur Messung des Erfolgs.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische und praxisnahe Untersuchung, wie Employer Branding genutzt werden kann, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf der Analyse aktueller Fachliteratur und Studien zum Thema Personalmarketing und Employer Branding basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die strategische Planung unter Berücksichtigung von Einflussfaktoren, die operative externe Umsetzung sowie Trends im Recruiting.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Zentrale Begriffe sind unter anderem Employer Branding, War for Talents, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel und die digitale Transformation des Recruitings.
Wie ist die Arbeitgebermarke von der Unternehmensmarke abzugrenzen?
Die Employer Brand fokussiert sich spezifisch auf die Arbeitgeberpersönlichkeit und die Attraktivität für (potenzielle) Mitarbeiter, während die Corporate Brand das Gesamtunternehmen und alle Stakeholder anspricht.
Welche Rolle spielt die Erfolgskontrolle?
Die Erfolgskontrolle ist essenziell, um die Wirksamkeit der investierten Personalmarketingmaßnahmen zu belegen und Optimierungspotenziale durch verschiedene Controlling-Perspektiven zu identifizieren.
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- Maria Löpke (Author), 2021, Zukunftsorientiertes Personalmarketing. Employer Branding und dessen Wirkung auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128730