Der Proband wird als voll belastbar hinsichtlich eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings eingestuft. Er weist keine gesundheitlichen Einschränkungen, keine schweren Verletzungen oder sonstige internistische Probleme auf. Der Proband absolviert ein hohes wöchentliches Trainingspensum, weshalb auf zusätzliche hochintensive Muskelkettenarbeit besonders im Koordinationstraining verzichtet wird, um keine Verletzung zu provozieren.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 -PERSONENDATEN
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 TEILAUFGABE 5 - LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit erstellt einen strukturierten, auf einen aktiven Handballer zugeschnittenen Trainingsplan für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, um dessen Leistungsfähigkeit in sportartspezifischen Drucksituationen zu optimieren.
- Datenerhebung und physiologische Diagnostik
- Manuelle Beweglichkeitstestung nach Janda
- Konzeption eines individuellen Dehnprogramms
- Planung eines progressiven Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnmethoden
Auszug aus dem Buch
Ziel des Trainings und Nutzen für den Probanden
Der Proband möchte seinen Gleichgewichtssinn und seine Körperkontrolle in Handballspezifischen Drucksituationen erhöhen. Der Gleichgewichtssinn und die körperliche Raumkontrolle wird durch das Zusammenspiel von optischem Analysator (Auge), kinästhetischen Analysatoren (Propriozeptoren, z.B. Muskelspindeln, Gelenkrezeptoren, Golgi-Sehnenorgan usw.) und dem statico-dynamischen Analysator (Vestibularorgan im Innenohr) gewonnen.
In handballspezifischen und damit inkonsistenten Bewegungssituationen kann dieser Gleichgewichtssinn und damit die Positionsbestimmung des Körpers im Raum, bei kontrollierter Körperspannung stark beeinträchtigt werden. Beispielsweise in Situationen eingedrehter Torabschlüsse, kann der Proband sich weder auf den optischen Analysator noch auf den statico-dynamischer Analysator zur Positionsbestimmung des Körpers zum Tor verlassen. Lediglich kinästhetische Analysatoren geben ihm verlässliche Rückmeldung, die dann zum zielgenauen Wurf und Torerfolg führen können.
Das Gegnerverhalten erhöht zudem den Druck und erfordert permanente Anpassung an die gegebenen Situationen. Das Ziel des hier beschriebenen Koordinationstrainings ist es also die Propriozeption zu steigern, sprich die „Gleichgewichtsfähigkeit sowie die Anpassungs- und Reaktionsgeschwindigkeit“ (Häfelinger & Schuba, 2007, S. 21) des Probanden zu stärken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 -PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Daten, sportliche Vorgeschichte und individuellen Trainingsmotive eines aktiven Handballers zur Belastbarkeitsanalyse dokumentiert.
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine systematische manuelle Beweglichkeitsprüfung nach Janda für diverse Muskelgruppen, um den Ist-Zustand und potenzielle Defizite zu ermitteln.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel beinhaltet die konkrete Planung sowie die Übungsbeschreibungen für ein tägliches, in die Abendroutine integriertes Dehnprogramm zur Verbesserung der Bewegungsreichweite.
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein progressives Koordinationstraining vorgestellt, das darauf abzielt, die Propriozeption und Stabilität des Probanden mittels verschiedener Hilfsmittel und Belastungssituationen zu steigern.
5 TEILAUFGABE 5 - LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel evaluiert wissenschaftliche Studien zur Effektivität von Dehnprogrammen im Hinblick auf Verletzungsprophylaxe und kurzfristige Leistungsaspekte.
Schlüsselwörter
Handball, Beweglichkeitstraining, Dehnprogramm, Koordinationstraining, Propriozeption, Janda, Verletzungsprophylaxe, Muskeltonus, Trainingsplanung, Athletiktraining, Bewegungsamplitude, Gleichgewichtssinn, Leistungsoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für Beweglichkeits- und Koordinationstraining, speziell angepasst auf das Anforderungsprofil eines aktiven Handballers.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die funktionelle Diagnostik, die methodische Strukturierung von Dehn- und Koordinationsübungen sowie die theoretische Fundierung dieser Maßnahmen durch aktuelle sportwissenschaftliche Literatur.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Steigerung der Körperkontrolle und des Gleichgewichtssinns des Probanden, um die Leistungsfähigkeit insbesondere in handballspezifischen Drucksituationen zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Erhebung der Beweglichkeitsdaten wird die manuelle Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda angewendet. Die Trainingsplanung basiert auf einer didaktischen Progression von stabilen zu labilen Bedingungen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende IST-Analyse, die detaillierte Planung eines progressiven Dehnprogramms sowie die Ausgestaltung eines anspruchsvollen Koordinationsprogramms inklusive Warm-up und spezieller Übungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Handball, Koordinationstraining, Propriozeption, Beweglichkeitstraining und Verletzungsprophylaxe beschreiben.
Warum wird das Dehnprogramm in die Abendroutine gelegt?
Um eine kurzzeitige Minderung der Schnell- und Sprungkraft durch einen gesenkten Muskeltonus unmittelbar vor der Trainingseinheit zu vermeiden, findet das Dehnen als Tagesabschluss statt.
Wie variiert das Koordinationstraining in der Schwierigkeit?
Die Progression erfolgt sukzessive durch den Wechsel von stabilem zu instabilem Untergrund (z.B. Therapiekreisel) und durch das gezielte Ausschalten sensorischer Inputs wie der Optik oder des Vestibularsystems.
- Citation du texte
- Hannes Stecher (Auteur), 2022, Erstellen eines Trainingsplans für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer männlichen Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239754