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Vom Taylorismus zur Humanisierung der Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen moderner Arbeitsplatzgestaltung

Titel: Vom Taylorismus zur Humanisierung der Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen moderner Arbeitsplatzgestaltung

Hausarbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Berger (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Anforderungen an den Menschen sind in vielen Bereichen gestiegen.
Der Arbeitsplatz im Betrieb gestaltet sich dabei zugegebener Maßen, je nach Art und Bestimmung der Organisation enorm unterschiedlich. Trotzdem haben im Wesentlichen alle Unternehmen, in Bezug auf eine etwaige Unternehmensphilosophie, eine einfache betriebswirschaftliche Faustformel, der es zu folgen gilt, gemein.

„Umsatz – Kosten = Gewinn“

Dies ist auch nötig, denn „[…] der Einsatz technisch hochwertiger Betriebsmittel, die aber wiederum durch die technische Entwicklung nur relativ kurze Zeit dem aktuellen technischen Standard entsprechen, bedeutet in der Praxis, dass eine möglichst optimale Betriebsmittelnutzung angestrebt wird.“ (Schramhauser 2005, S.14)

Aus diesem Grund unternahm man in der modernen Betriebswirtschaft schon immer den Versuch, nicht nur technische Betriebsmittel, sondern auch alle organisatorische Faktoren zu rationalisieren. Dazu zählen natürlich nicht nur Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen, sondern auch das humankapital. Der arbeitende Mensch an sich, stellt einen enormen Kostenfaktor dar, der es nötig macht, die Arbeitskraft des Individuums möglichst rational und optimal zu nutzen.

Dies erkannte Taylor, der als einer der ersten Unternehmensberater den Versuch unternahm, Arbeitsabläufe und den Einsatz von Ressourcen zu optimieren bereits vor über hundert Jahren. Die erstmals wissenschaftliche Betriebsorganisation von F.W. Taylor, welche im Anschluss skizziert werden soll, ist Ausgangspunkt und Basis für den Autor, um die zuvor beschriebenen Veränderungsprozesse innerhalb der Arbeitswelt aufzuzeigen. Dabei sollen in Bezug auf die Arbeitsplatzgestaltung, Gründe für den Ende der 20er Jahre einsetzenden Humanisierungstrend aufgezeigt werden, um die daraus resultierenden Folgen für die Organisation und die arbeitenden Individuen kritisch zu betrachten. Die aus dieser Betrachtung gewonnen Erkenntnisse sollen dazu verwendet werden, die Möglichkeiten und Grenzen der Humanisierung der Arbeit aufzuzeigen. Aufgrund der Tragweite der Thematik, ist es dem Autor jedoch kaum möglich, im Rahmen dieser Arbeit, jeden einzelnen Teilbereich der Problemstellung ausführlich zu beleuchten. Aus diesem Grund, soll in dieser Arbeit bisherige Arbeitsgeschichtliche Verlaufes nur skizziert werden. Dabei wird vor allem die vielbesagte Retaylorisierung der letzten Jahre bewusst ausgeblendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1. Problemstellung und Thematik

2.0 Der Taylorismus

2.1 Grundsätze des Taylorismus

2.1.1 Arbeit: Ein Definitionsversuch

2.1.2 Das Taylorsche Anreizsystem

2.1.3 Taylors Zerlegung von Arbeitsschritten

2.1.4 Personalauswahl nach Taylor

2.1.5. Die Trennung von elementaren und dispositiven Produktionsfaktoren

2.1.5.1 Untermauerung der Trennung und der Idee des Taylorismus

3.0 Kritik am Taylorismus und der systematischen Rationalisierung

4.0 Die Humanisierung der Arbeit

4.1 Neue Organisationsformen

4.1.1 Job rotation

4.1.2 Job enlargement

4.1.3 Job enrichment

4.2. Arbeit Heute

5.0 Eine Skizzierung der Chancen und Grenzen der Humanisierung der Arbeit

6.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel von Arbeitsstrukturen, ausgehend vom Taylorismus hin zu modernen Ansätzen der Humanisierung der Arbeit, um Möglichkeiten und Grenzen zeitgemäßer Arbeitsplatzgestaltung kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Prinzipien des Taylorismus
  • Kritische Analyse der wissenschaftlichen Betriebsführung
  • Entwicklungskonzept der Humanisierung der Arbeit
  • Moderne Organisationsformen wie Job Rotation, Job Enlargement und Job Enrichment
  • Herausforderungen und Chancen der modernen Arbeitswelt

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Das Taylorsche Anreizsystem

Um die volle Arbeitskraft des einzelnen zu erhalten, muss dem Arbeiter nach Taylor ein Anreiz geboten werden. Dieser Anreiz besteht im „Taylor – System“ darin den Lohn Leistungsabhängig zu gestallten. (vgl. Hebeisen 1999, S. 135) Der Arbeitnehmer wird demnach möglichst nicht nach einem festgelegten Satz, bzw. nur nach einem Mindestsatz entlohnt. Vielmehr soll er nach Anzahl der produzierten Stückzahlen oder seinem Gesamtarbeitspensum bezahlt werden. Ein höherer Lohn kann demnach durch höhere Leistung erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung skizziert den sozioökonomischen Wandel der Arbeitswelt durch technischen Fortschritt und die Notwendigkeit für Menschen, sich an komplexere Tätigkeitsfelder anzupassen.

1.1. Problemstellung und Thematik: Dieses Kapitel erläutert die steigenden Anforderungen an Arbeitnehmer sowie den betriebswirtschaftlichen Druck zur Rationalisierung und führt F.W. Taylor als Pionier der Optimierung ein.

2.0 Der Taylorismus: Es wird der wissenschaftliche Management-Ansatz von F.W. Taylor vorgestellt, der die Betriebswirtschaft nachhaltig geprägt hat.

2.1 Grundsätze des Taylorismus: Hier werden die Kernprinzipien wie die Trennung von Planung und Ausführung sowie die Leistungssteigerung durch Spezialisierung und Anreizsysteme dargelegt.

3.0 Kritik am Taylorismus und der systematischen Rationalisierung: Dieses Kapitel beleuchtet die negativen Folgen für den Arbeitnehmer, wie Sinnentleerung, soziale Isolierung und den Verlust von Entscheidungsfreiheit.

4.0 Die Humanisierung der Arbeit: Nach den Erkenntnissen der Hawthorne-Experimente wird hier der Paradigmenwechsel hin zur Berücksichtigung sozialer Faktoren und individueller Bedürfnisse analysiert.

4.1 Neue Organisationsformen: Das Kapitel stellt konkrete Konzepte wie Job Rotation, Job Enlargement und Job Enrichment zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit vor.

4.2. Arbeit Heute: Es wird der zirkuläre Ablauf moderner Arbeitstätigkeiten beschrieben, der Planung, Durchführung und Kontrolle durch den Mitarbeiter integriert.

5.0 Eine Skizzierung der Chancen und Grenzen der Humanisierung der Arbeit: Hier werden die positiven Effekte der Humanisierung gegen die ökonomischen Realitäten und die Problematik steigender Qualifikationsanforderungen abgewogen.

6.0 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Humanisierung einen wichtigen Fortschritt darstellt, aber im globalen Wettbewerb unter ökonomischen Vorbehalten steht.

Schlüsselwörter

Taylorismus, Humanisierung der Arbeit, Scientific Management, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsteilung, Produktivität, Job Rotation, Job Enlargement, Job Enrichment, betriebliche Organisation, Leistungsanreize, Arbeitszufriedenheit, Rationalisierung, Persönlichkeitsentwicklung, Arbeitnehmer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und Transformation von Arbeitsabläufen, beginnend bei den starren Prinzipien des Taylorismus bis hin zu modernen, menschenorientierten Ansätzen der Arbeitsgestaltung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Betriebsführung, die Kritik an einseitiger Rationalisierung, die Humanisierung der Arbeit sowie moderne Arbeitsorganisationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen einer humaneren Arbeitsplatzgestaltung in einer sich stetig wandelnden, hoch technisierten Wirtschaftsgesellschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die arbeitsgeschichtliche Verläufe und theoretische Ansätze zur Betriebsorganisation systematisch aufarbeitet und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Grundsätze des Taylorismus, die daraus resultierende Kritik sowie verschiedene Humanisierungsmodelle wie Job Rotation, Job Enlargement und Job Enrichment.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Taylorismus, Humanisierung, Produktivität, Arbeitsorganisation und Persönlichkeitsentwicklung geprägt.

Inwiefern spielen die Hawthorne-Experimente für die Argumentation des Autors eine Rolle?

Sie dienen als historischer Wendepunkt, da sie wissenschaftlich belegten, dass die Arbeitsmotivation nicht allein durch Lohnanreize, sondern primär durch das soziale Gefüge und die Arbeitsbedingungen beeinflusst wird.

Welches Fazit zieht der Autor zur Humanisierung der Arbeit?

Der Autor bewertet die Humanisierung als einen wesentlichen Fortschritt, gibt jedoch zu bedenken, dass eine vollständig humane Arbeitswelt in Zeiten von Finanzkrisen und starkem Wettbewerb kaum vollständig realisierbar ist.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Taylorismus zur Humanisierung der Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen moderner Arbeitsplatzgestaltung
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Thomas Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V156536
ISBN (eBook)
9783640693320
ISBN (Buch)
9783640693443
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Humanisierung der Arbeit Taylorismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Berger (Autor:in), 2010, Vom Taylorismus zur Humanisierung der Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen moderner Arbeitsplatzgestaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156536
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Leseprobe aus  15  Seiten
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