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Der Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Forschung

Title: Der Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Forschung

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maik Wunder (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Summary Excerpt Details

Im Modul 2B BA Bildungswissenschaft ist eine Hausarbeit zum Four Component
Instructional Design Model (4CID-Modell) vorzulegen. Maßgeblich wurde dieses Modell
von van Merrienboër im Jahr 1997 entwickelt, um authentische Lernsituationen zu
schaffen. Mit diesem soll es dem Lernenden ermöglicht werden, komplexe kognitive
Fähigkeiten zu trainieren (Niegemann 2001, S. 58). Als Ziel soll ein größtmöglicher
Lernerfolg, bzw. Zuwachs an Kompetenzen erreicht werden.
Dieses Modell wird im ersten Teil anhand eines praktischen Anwendungsbeispielesder/
die BildungswissenschaftlerIn im Bereich der Forschung- vorgestellt (Im weiteren
Verlauf der Arbeit wird wegen der besseren Lesbarkeit, nur die männliche Form
verwendet. In einem ersten Schritt wird das 4CID Modell vereinfacht dargestellt. Diese
Darstellung wird im weiteren Verlauf vertieft und es wird am konkreten, praktischen
Anwendungsbeispiel die Anwendung von 4CID aufgezeigt. Dazu wird zum
Anwendungsbeispiel eine Hierarchie mit den zu vermittelnden Kompetenzen erstellt
und daraus vereinfachte Annahmen mit den dazugehörigen Aufgabenklassen
entwickelt. Zur ersten Aufgabenklasse werden drei zu bewältigende Lernaufgaben
dargestellt, sowie Erläuterungen zu unterstützenden Informationen und just-in-time
Informationen geben.
Der zweite Teil widmet sich der Theorie des 4CID Modells. Zunächst werden
lerntheoretische Überlegungen zum situierten Lernen angestellt und in einem weiteren
Schritt einige didaktische Szenarien aufgezeigt, die sich zur Integration des 4CID
Modells eignen. Ebenfalls wird auf Medien eingegangen, die der Unterstützung des
Blueprints dienen. Ein zusammenfassendes Fazit schließt die Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 4CID Modell vereinfacht dargestellt:

2.1. Analyse der Kompetenz: Entwicklung einer Fertigkeitshierarchie:

2.2. Das Erstellen von Aufgabenklassen:

2.3. Das Erstellen von Lernaufgaben:

2.4. Unterstützende Informationen und just-in-time Informationen:

3. Das 4CID Modell in der Theorie:

3.1. Lerntheoretische Überlegungen und situiertes Lernen:

3.2. Didaktische Szenarien zur Integration des 4cid Modells:

3.3. Medien zur Unterstützung des Blueprints:

4. Zusammenfassung und Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit hat zum Ziel, das Four Component Instructional Design Model (4CID-Modell) theoretisch zu erläutern und dessen praktische Anwendbarkeit anhand eines konkreten Fallbeispiels eines Bildungswissenschaftlers im Forschungsbereich zu veranschaulichen.

  • Grundlagen und Struktur des 4CID-Modells
  • Erstellung von Fertigkeitshierarchien und Aufgabenklassen
  • Gestaltung authentischer Lernaufgaben und Scaffolding
  • Integration lerntheoretischer Ansätze und didaktischer Szenarien
  • Einsatz von Medien und Informationsquellen im Lernprozess

Auszug aus dem Buch

2.3. Das Erstellen von Lernaufgaben:

Oben wurden bereits die Lernaufgaben und ihre Kategorisierung in Aufgabenklassen erwähnt. Um die verschiedenen Lernaufgaben für eine Aufgabenklasse zu formulieren, muss man sich zunächst an der Fertigkeitshierarchie orientieren. Nur solche Fertigkeiten/Kompetenzen, die in der Hierarchie aufzufinden sind, können auch trainiert werden. Dazu ist es notwendig, ein Set von konkreten, authentischen, ganzheitlichen Problemen zu identifizieren (Bastiaens et al. 2006, S. 97). Die Lernaufgaben selber dienen dem Aufbau kognitiver Schemata, um die gestellten Anforderung einer Aufgabenklasse mit Erfolg bewältigen zu können. Die kognitiven Schemata lenken die Ausführung von nicht-wiederkehrenden Fertigkeiten; dabei werden gleichzeitig Schemata zu Ausübung von wiederkehrende Fähigkeiten automatisiert (Bastiaens et al. 2006, S. 92).

Der Lernende soll durch das Training mit den Lernaufgaben immer mehr Expertise entwickeln. Dabei geht die oben genannte Steigerung der Anforderung der Lernaufgaben von Aufgabenklasse zu Aufgabenklasse mit der Zunahme des Könnens des Lernenden einher. Um diesen Vorgang noch zu unterstützen, wird innerhalb der Lernaufgaben einer Aufgabenklasse, wie weiter oben bereits erwähnt, mit scaffolding gearbeitet. D.h., man gibt zur Bewältigung der ersten Lernaufgabe viel Unterstützung, etwa, dass der Lehrende den Vorgang vormacht, und der Lernende diesen Vorgang dann nachmacht bzw. imitiert. Diese Unterstützung nimmt im Laufe des Lernprozesses in der jeweiligen Aufgabenklasse ab, so dass sich der Lernende gezwungen sieht, mehr und mehr selbstständig zu arbeiten. Bei der letzten Lernaufgabe der jeweiligen Aufgabenklasse, wird dann kein scaffolding mehr gegeben Geht man dann zur nächst schwierigeren Aufgabenklasse über, wird dem Lernenden zunächst wieder viel scaffolding gegeben. Der oben beschriebene Vorgang wiederholt sich also.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das 4CID-Modell ein, definiert das Ziel der Untersuchung und skizziert den Aufbau der Hausarbeit anhand des praktischen Beispiels eines Bildungswissenschaftlers.

2. Das 4CID Modell vereinfacht dargestellt: Dieses Kapitel erläutert die praktische Anwendung des Modells durch die Zerlegung komplexer Fertigkeiten in Hierarchien, die Bildung von Aufgabenklassen und die Differenzierung von Lernaufgaben.

2.1. Analyse der Kompetenz: Entwicklung einer Fertigkeitshierarchie: Hier wird der Prozess beschrieben, wie komplexe Fertigkeiten in temporäre und konditionale Relationsebenen zerlegt werden, um einen authentischen Lernablauf zu simulieren.

2.2. Das Erstellen von Aufgabenklassen: Das Kapitel erklärt die Gruppierung von Lernaufgaben nach Komplexitätsgraden und wie durch vereinfachte Annahmen eine Lernkurve vom Einfachen zum Komplexen konstruiert wird.

2.3. Das Erstellen von Lernaufgaben: Es wird dargelegt, wie Lernaufgaben zur Ausbildung kognitiver Schemata genutzt werden und welche Rolle Scaffolding beim Kompetenzaufbau innerhalb einer Aufgabenklasse spielt.

2.4. Unterstützende Informationen und just-in-time Informationen: Das Kapitel differenziert zwischen Unterstützungsformen für nicht-wiederkehrende und wiederkehrende Aufgaben zur optimalen Begleitung des Lernprozesses.

3. Das 4CID Modell in der Theorie: Der theoretische Teil verortet das Modell in der Lernpsychologie und diskutiert dessen Einbettung in größere wissenschaftliche Rahmenbedingungen.

3.1. Lerntheoretische Überlegungen und situiertes Lernen: Hier wird das Modell in den Kontext von Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus gestellt und die Bedeutung des situierten Lernens herausgearbeitet.

3.2. Didaktische Szenarien zur Integration des 4cid Modells: Das Kapitel stellt verschiedene didaktische Formate wie Simulationen und Lernprojekte vor, die zur effektiven Umsetzung des 4CID-Modells dienen können.

3.3. Medien zur Unterstützung des Blueprints: Hier wird die Rolle von primären und sekundären Medien diskutiert, wobei die Wahl der Medien von den verfügbaren Ressourcen und dem gewählten didaktischen Szenario abhängt.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Arbeit, reflektiert kritisch die Anwendung des Modells in der Realität und bewertet dessen Zukunftsfähigkeit im E-Learning-Kontext.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instruktionsdesign, Bildungswissenschaft, Fertigkeitshierarchie, Aufgabenklassen, Lernaufgaben, Scaffolding, Situiertes Lernen, Kognitivismus, Konstruktivismus, Didaktische Szenarien, E-Learning, Kompetenzentwicklung, Komplexe kognitive Fähigkeiten, Instruktionsdesign-Modelle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Four Component Instructional Design Model (4CID-Modell) und dessen Anwendung zur Gestaltung authentischer Lernumgebungen in der Bildungswissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Strukturierung von Lernprozessen, die Entwicklung von Fertigkeitshierarchien, die Bedeutung von Scaffolding sowie die lerntheoretische Verankerung des Modells.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die praktische Anwendbarkeit des 4CID-Modells durch ein Fallbeispiel aus der Forschungspraxis zu demonstrieren und theoretisch zu fundieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Hausarbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die das 4CID-Modell anhand einer fachspezifischen Fertigkeitshierarchie und konkreter didaktischer Szenarien beispielhaft anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine praktische Anwendungsdarstellung des Modells (Teil 1) und eine theoretische Auseinandersetzung mit lerntheoretischen Grundlagen sowie Medieneinsatz (Teil 2).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind 4CID-Modell, Instruktionsdesign, Kompetenzentwicklung, Scaffolding, Situiertes Lernen und authentische Lernumgebungen.

Wie unterstützt das 4CID-Modell den Lernprozess bei komplexen Aufgaben?

Durch die Zerlegung in Aufgabenklassen und die gezielte Reduktion der Komplexität mittels Scaffolding verhindert das Modell eine Überforderung des Lernenden.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen unterstützenden Informationen und just-in-time Informationen?

Unterstützende Informationen helfen bei nicht-wiederkehrenden Aufgaben zur Wissensstrukturierung, während just-in-time Informationen bei wiederkehrenden Aufgaben unmittelbar bei der Durchführung angewandt werden.

Warum wird im Beispiel der Bildungswissenschaftler eine Fertigkeitshierarchie erstellt?

Die Hierarchie dient dazu, die komplexen Anforderungen des Forschungsprozesses in überschaubare, lernbare Teilfertigkeiten zu gliedern, um einen authentischen Lernverlauf zu gewährleisten.

Wie bewertet der Autor die Zukunftsfähigkeit von 4CID?

Der Autor sieht das Modell aufgrund seiner Offenheit gegenüber modernen Medien und seiner Eignung für komplexe Arbeitsanforderungen als zukunftsfähig an, insbesondere auch im Bereich des E-Learnings.

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Details

Title
Der Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Forschung
College
University of Hagen
Course
Bildungswissenschaften/Mediendidaktik
Grade
1,3
Author
Maik Wunder (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V181614
ISBN (eBook)
9783656049722
ISBN (Book)
9783656049548
Language
German
Tags
Bildungswissenschaftler 4Cid Modell Modul 2b Forschung Mediendidaktik Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maik Wunder (Author), 2009, Der Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181614
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