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Die Pflegevisite als Instrument der Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag

Title: Die Pflegevisite als Instrument der Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag

Bachelor Thesis , 2015 , 59 Pages , Grade: 1

Autor:in: Daniela Handke (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Die Thematik der Qualität im Gesundheitswesen nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Die Pflege steht vor der Herausforderung, Qualität trotz steigendem Arbeitsaufwand zu gewährleisten und gleichzeitig Kundenanforderungen gerecht zu werden. Hinzu kommt die Professionalisierung und Akademisierung der Pflege. Damit sich die Qualität unter diesen Umständen nicht verschlechtert, sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung für alle Krankenhäuser gesetzlich verpflichtend.
Das Thema dieser Bachelorarbeit lautet Die Pflegevisite als Instrument der Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag. Durch die Anwendung hermeneutischer Prinzipien, soll die Forschungsfrage Welche Kriterien muss eine Pflegevisite als Qualitätssicherungsinstrument im stationären Pflegealltag aufweisen? beantwortet werden. Des Weiteren werden Kriterien erarbeitet, welche gegeben sein müssen, um Qualität im Pflegeprozess zu sichern. Zudem dient die vorliegende Bachelorarbeit der Definition des Qualitätsbegriffes in der Pflege und zeigt das erforderlich hohe Qualitätsniveau auf. Dazu bedarf es der Auseinandersetzung mit den Qualitätskriterien des Pflegeprozesses. Durch die systematische Pflegearbeit mit dem Pflegeprozess ist ein gezieltes und geplantes Vorgehen sowie individuelles, ganzheitliches und patientenorientiertes Pflegen möglich. Mit dem Qualitätssicherungsinstrument Pflegevisite soll nicht nur die Qualität des Pflegeprozesses im Allgemeinen, sondern auch der Wissensstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemessen werden.
Diese Bachelorarbeit beschreibt den Pflegeprozess als eine der wichtigsten Aufgaben der Pflege. Um auf der Prozessebene (Pflegeprozess) das gewünschte Ergebnis erreichen zu können, müssen auf der Strukturebene (Rahmenbedingungen der Einrichtung) die Voraussetzungen gegeben sein. Durch die im Rahmen der Pflegevisite stattfindenden regelmäßigen Prozessevaluierungen wird der Pflegeprozess genauer beleuchtet und die Ergebnisqualität beurteilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Fragestellung

1.2 Methodisches Vorgehen

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Die Qualität

2.1 Begriff Qualität

2.2 International Organization for Standardization

2.3 ÖNORM

2.4 Das Kategorienmodell nach Avedis Donabedian

2.4.1 Donabedian Modell versus ISO 9001v2008

2.5 Begriff Pflegequalität

2.6 Zusammenfassung

3 Qualitätsmanagement

3.1 Qualitätsmanagementsysteme

3.2 Begriff Qualitätssicherung

3.3 Qualitätssicherung in der Pflege

3.3.1 Externe Qualitätssicherung

3.3.2 Interne Qualitätssicherung

3.4 Gesetzgebung

3.4.1 Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten

3.4.2 Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen

3.5 Zusammenfassung

4 Pflegevisite

4.1 Begriff Pflegevisite

4.2 Kriterien und Voraussetzungen der Pflegevisite

4.2.1 Strukturkriterien

4.2.2 Prozesskriterien

4.2.3 Ergebniskriterien

4.3 Formen der Pflegevisite

4.3.1 Pflegevisite als Dienstübergabe mit der Patientin bzw. dem Patienten

4.3.2 Pflegevisite als Instrument zur Miteinbeziehung der Patienten

4.3.3 Pflegevisite als Führungsinstrument

4.3.4 Pflegevisite als Qualitätssicherungsinstrument

4.3.5 Die modulare Pflegevisite

4.4 Ziele

4.4.1 Ziele aus Sicht der Patienten

4.4.2 Ziele aus der Sicht der Pflegekraft

4.4.3 Ziele aus Sicht der leitenden Pflegefachkräfte

4.5 Organisation der Pflegevisite

4.5.1 Vorbereitung des Pflegevisitenkonzeptes

4.5.2 Ablauf

4.6 Zusammenfassung

5 Kriterien der Pflegevisite zur Qualitätssicherung

5.1 Begriff Pflegeprozess

5.2 Generelle Voraussetzungen für die Pflegevisite

5.3 Pflegerisches Assessment

5.3.1 Struktur-Standard

5.3.2 Prozess-Standard

5.3.3 Ergebnis-Standard

5.4 Pflegediagnostik

5.4.1 Struktur-Standard

5.4.2 Prozess-Standard

5.4.3 Ergebnis-Standard

5.5 Pflegeplanung und Durchführung der Pflegeinterventionen

5.5.1 Struktur-Standard

5.5.2 Prozess-Standard

5.5.3 Ergebnis-Standard

5.6 Evaluierung der Pflege

5.6.1 Struktur-Standard

5.6.2 Prozess-Standard

5.6.3 Ergebnis-Standard

5.7 Die Pflegevisite unter Miteinbezug der Patienten

5.7.1 Strukturkriterien

5.7.2 Prozesskriterien

5.7.3 Ergebniskriterien

5.8 Zusammenfassung

6 Zusammenfassung

6.1 Fazit

Zielsetzung und Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung des Qualitätsbegriffs in der Pflege zu definieren und die Pflegevisite als Instrument zur Sicherstellung der Pflegequalität trotz steigender Anforderungen zu etablieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Kriterien eine Pflegevisite im stationären Alltag erfüllen muss, um als effektives Qualitätssicherungsinstrument zu fungieren.

  • Qualitätsbegriffe und Normen in der Pflege
  • Qualitätsmanagement und Gesetzgebung im Gesundheitswesen
  • Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien der Pflegevisite
  • Bedeutung des Pflegeprozesses für die Qualitätssicherung
  • Möglichkeiten der Patientenmiteinbeziehung

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Pflegevisite als Dienstübergabe mit der Patientin bzw. dem Patienten

Die Pflegevisite als Dienstübergabe mit der Patientin bzw. dem Patienten wird von Schmidt (2005, S. 183) auch als Blitz-Pflegevisite gesehen, da sie nur oberflächlich die Qualität der Betreuung überprüft. Heering (2006, S. 47) begründet die Verlegung der Dienstübergabe vom Stationszimmer in das Patientenzimmer damit, dass viele Pflegende die traditionelle Form als unbefriedigend empfinden. Die Pflege versprach sich dadurch eine verbesserte Effizienz und klare Verantwortlichkeiten.

Im Rahmen der Dienstübergabe stellt die zuständige Pflegekraft die Patientin bzw. den Patienten bezüglich der wichtigsten Informationen zur medizinischen und pflegerischen Betreuung sowie zum aktuellen Befinden vor. Pflegeprobleme und die Anpassung der Pflegemaßnahmen sowie offene Fragen werden besprochen. Viele Pflegekräfte behaupteten, dass es wichtig sei, nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, was bei der Übergabe gesagt wird. Oftmals gelingt die Einbeziehung der Patienten in die Pflegevisite aber nicht. Gründe dafür sind die Haltung der Pflege (Standort am Fußende des Bettes, Körperhaltung, Mimik, Gestik), fehlende kommunikative Fähigkeiten (Verwendung der Fachsprache) als auch die hohe Anzahl an teilnehmenden Personen an der Pflegevisite. Dieses Verhalten kann den Patienten das Gefühl von Distanz, Eile, Machtgefälle oder mangelndes Interesse vermitteln (alles Wichtige steht in der Dokumentation, man spricht über und nicht mit den Patienten).

Obwohl diese Art der Pflegevisite den Informationsfluss und die Kommunikation zwischen den Pflegenden sowie zwischen Pflege und Patienten verbessert, ist es fraglich, ob es das richtige Instrument ist, die Patienten aktiv am Gespräch zu beteiligen. Es stellt sich somit die Frage, ob diese Form der Dienstübergabe, die Mitsprache und den Miteinbezug der Patienten fördert? Um diese Frage beantworten zu können, sollten die verfolgten Ziele, die Rahmenbedingungen und die Inhalte sorgfältig durchdacht sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die steigende Bedeutung der Qualitätssicherung in der Pflege angesichts zunehmender Arbeitsbelastung und Akademisierung.

2 Die Qualität: Es werden grundlegende Begrifflichkeiten, Qualitätsnormen wie ISO und ÖNORM sowie das Kategorienmodell nach Donabedian erläutert.

3 Qualitätsmanagement: Dieses Kapitel behandelt Qualitätsmanagementsysteme, den PDCA-Zyklus, sowie die gesetzliche Verankerung der Qualitätssicherung.

4 Pflegevisite: Hier wird die Pflegevisite definiert, ihre verschiedenen Formen, Ziele sowie organisatorischen Voraussetzungen und Abläufe dargelegt.

5 Kriterien der Pflegevisite zur Qualitätssicherung: Die Forschungsfrage wird durch die systematische Anwendung des Pflegeprozess-Modells mit Fokus auf Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien beantwortet.

6 Zusammenfassung: Die wichtigsten Erkenntnisse werden resümiert und ein Fazit zum Stellenwert der Pflegevisite als Werkzeug zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung gezogen.

Schlüsselwörter

Qualität, Qualitätssicherung, Qualitätssicherungsinstrumente, Qualitätsmanagement, Qualitätskriterien, Pflegequalität, Pflegequalitätssicherung, Pflegeprozess, Pflegevisite, Pflegefachgespräch, Patientenpartizipation, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität, stationärer Pflegealltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit setzt sich mit der Pflegevisite als Instrument zur Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Qualitätsbegriff in der Pflege, das Qualitätsmanagement, der Pflegeprozess sowie die verschiedenen Ausprägungen und Ziele der Pflegevisite.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, welche Kriterien eine Pflegevisite als Qualitätssicherungsinstrument erfüllen muss, um im stationären Pflegealltag wirksam zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin orientiert sich an hermeneutischen Prinzipien, um das Verständnis und die Interpretation der Literatur und des Themas zu leiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Qualität und Management sowie eine detaillierte Analyse der Pflegevisite und deren Kriterien innerhalb des Pflegeprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Pflegevisite, Qualitätssicherung, Pflegeprozess, Patientenpartizipation und Pflegequalität gekennzeichnet.

Wie unterscheidet sich die "modulare Pflegevisite" von anderen Formen?

Die modulare Pflegevisite ist in spezifische Module aufgebaut, was einen themengezielten und wirtschaftlichen Einsatz ermöglicht, der auf aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Pflegevisite?

Die leitende Pflegefachkraft fungiert nicht als Kontrollinstanz, sondern als Coach und Beraterin, die das Team unterstützt und professionelle Qualitätsstandards fördert.

Warum ist die Einbeziehung der Patienten in die Pflegevisite so bedeutsam?

Die Partizipation stärkt das Verständnis der Patienten für ihren Behandlungsprozess, erhöht die Patientenzufriedenheit und ermöglicht eine individuellere Pflegeplanung.

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Details

Title
Die Pflegevisite als Instrument der Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag
College
University of applied sciences
Grade
1
Author
Daniela Handke (Author)
Publication Year
2015
Pages
59
Catalog Number
V294994
ISBN (eBook)
9783656931768
ISBN (Book)
9783656931775
Language
German
Tags
Qualität Qualitätssicherungsinstrumente Qualitätssicherung Qualitätsmanagement Qualitätskriterien Pflegequalität Pflegequalitätssicherung Pflegeprozess Pflegevisite Pflegefachgespräch.
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Handke (Author), 2015, Die Pflegevisite als Instrument der Qualitätssicherung im pflegerischen Stationsalltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294994
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