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Interne Schulevaluation. Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts "Forschen mit GrafStat"

Titel: Interne Schulevaluation. Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts "Forschen mit GrafStat"

Hausarbeit , 2015 , 25 Seiten

Autor:in: Ulrich Lohrbach (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Schulen werden immer selbstständiger. Ein erfolgreiches schulisches Qualitätsmanagement setzt die Entwicklung geeigneter Evaluationsmethoden sowie die Auswahl entsprechender Evaluationsinstrumente voraus. Insofern sind Schulen - ob aus eigenem Entschluss oder dazu aufgefordert - mit der Frage konfrontiert, welchen Weg sie bei der Planung einer systematisch angelegten Selbstevaluation beschreiten sollen. Schon hinsichtlich der Akzeptanz bei den daran Beteiligten erfordern die Planung, Durchführung und Auswertung der Evaluationen Transparenz, Klarheit und Partizipationsmöglichkeiten.
Mit der Umfragesoftware GrafStat steht den Schulen ein Erhebungsinstrument zur Verfügung, das ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbstverantwortung bei der Erstellung von Fragebögen, der Datenerhebung und ihrer Auswertung möglich macht.

In der vorliegenden Hausarbeit wird das von der Bundeszentrale für Politische Bildung herausgegebene Konzept "Forschen mit GrafStat" daraufhin untersucht, welche Anwendungsmöglichkeiten sich für die Selbstevaluationen ergeben und welche Grenzen das Konzept hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ORIENTIERUNGSGRUNDLAGEN DER SELBSTEVALUATION MIT GRAFSTAT

2.1 QUALITÄTSANFORDERUNGEN DER SYSTEMATISCH ANGELEGTEN SELBSTEVALUATION

2.2 DAS KONZEPT „FORSCHEN MIT GRAFSTAT“ IM SCHULISCHEN BEREICH

3 SELBSTEVALUATION MIT GRAFSTAT IN AUSGEWÄHLTEN ANWENDUNGSBEREICHEN

3.1 FRAGEBOGENGESTÜTZTE LEHRERBEFRAGUNG

3.2 QUALITATIVE BEFRAGUNGEN BEI SCHÜLERN

4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE SELBST-EVALUATION MIT GRAFSTAT

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts „Forschen mit GrafStat“ für eine systematisch angelegte interne Schulevaluation. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern die Umfragesoftware und das didaktische Konzept Schulen dabei unterstützen können, Evaluationsprozesse professionell zu gestalten und als lernende Organisationen zu agieren.

  • Grundlagen und Qualitätsanforderungen der schulischen Selbstevaluation
  • Das Konzept „Forschen mit GrafStat“ und dessen Anwendungsmöglichkeiten
  • Methodische Aspekte der fragebogengestützten Lehrerbefragung
  • Qualitative Befragungsinstrumente im schulischen Kontext
  • Reflexion über die Grenzen des statistischen Auswertungskonzepts

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Konzept „Forschen mit GrafStat“ im schulischen Bereich

Die Umfragesoftware GrafStat ist ein von Uwe Diener 1987 entwickeltes Programm, das seither mehrfach aktualisiert und erweitert als ein Werkzeug für die politische Bildungsarbeit in der Schule sowie der Jugend- und Erwachsenenbildung eingesetzt wird. „Forschen mit GrafStat“ wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung herausgegeben und ist von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Wolfgang Sander (Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster) entwickelt worden und wird von ihr seitdem wissenschaftlich und didaktisch betreut.

Die Umfragesoftware ist eingebunden in das Konzept „Forschen mit GrafStat“, das an ausgewählten Themen handlungsorientiert in die Grundlagen der empirischen Sozialforschung einführt. Da GrafStat anfänglich nur für Unterrichtsprojekte gedacht war, die in sozialwissenschaftlichen Fragen der Wahldemoskopie einführen sollten, verfügt es über standardisierte Musterfragebögen, die gezielt bei Bundestags- oder Landtagswahlen eingesetzt werden können. Darüber hinaus beinhaltet die Graf-Stat-Software Datensätze aus repräsentativen Erhebungen (Bundestagswahl 1994 u.1998), die als Orientierung für eigene empirische Befragungsprojekte dienen bzw. „das Kritikvermögen und Qualitätsbewusstsein“ (BpB 2013, S. 1) anhand bestehender Befragungen fördern sollten. In dieser Hinsicht ist das „Forschen mit GrafStat“ als handlungsorientierter Lehrgang zu verstehen, der seinen Nutzern in elementarer Weise „methodische Kenntnisse und Fertigkeiten der empirischen Sozialforschung“ (ebd., S.1) vermittelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Legitimationsdruck auf Schulen und die Notwendigkeit, durch interne Evaluationen eine eigene Qualitätsentwicklung voranzutreiben.

2 ORIENTIERUNGSGRUNDLAGEN DER SELBSTEVALUATION MIT GRAFSTAT: Dieses Kapitel erörtert die wissenschaftlichen Qualitätskriterien für Evaluationen und stellt das Konzept sowie die technische Funktionalität von GrafStat vor.

2.1 QUALITÄTSANFORDERUNGEN DER SYSTEMATISCH ANGELEGTEN SELBSTEVALUATION: Hier werden Standards wie Validität, Reliabilität und Genauigkeit definiert, die für eine professionelle, systematische Selbstevaluation an Schulen essenziell sind.

2.2 DAS KONZEPT „FORSCHEN MIT GRAFSTAT“ IM SCHULISCHEN BEREICH: Dieses Unterkapitel beschreibt die Entstehung und Zielsetzung von GrafStat als didaktisch orientiertes Werkzeug für empirische Sozialforschung in der Schule.

3 SELBSTEVALUATION MIT GRAFSTAT IN AUSGEWÄHLTEN ANWENDUNGSBEREICHEN: Der Hauptteil überträgt die theoretischen Grundlagen auf konkrete Szenarien der Lehrer- und Schülerbefragung im Schulalltag.

3.1 FRAGEBOGENGESTÜTZTE LEHRERBEFRAGUNG: Es werden praxisnahe Handlungsschritte für die Planung, Durchführung und Auswertung von Umfragen im Lehrerkollegium unter Einbeziehung von GrafStat aufgezeigt.

3.2 QUALITATIVE BEFRAGUNGEN BEI SCHÜLERN: Dieses Kapitel erläutert, wie durch Projekte wie „KlassenCheck Up!“ das Klassenklima systematisch erhoben und als Unterrichtsentwicklungsthema genutzt werden kann.

4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE SELBST-EVALUATION MIT GRAFSTAT: Das Fazit resümiert die Stärken des Programms hinsichtlich Transparenz und Nutzerfreundlichkeit, weist aber auch auf die methodischen Grenzen bei der Erhebung qualitativer Daten hin.

Schlüsselwörter

Selbstevaluation, GrafStat, Schulentwicklung, empirische Sozialforschung, Fragebogen, Lehrerbefragung, Qualitätsmanagement, Feedbackkultur, Datenauswertung, Schulevaluation, Lerngemeinschaften, Bildungsstandards, Hypothesenbildung, KlassenCheck Up, Sozialkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Software GrafStat als Werkzeug zur systematischen Selbstevaluation in Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Qualitätsstandards in der Evaluation, die praktische Anwendung der GrafStat-Software sowie die Nutzung von Befragungsergebnissen zur schulischen Weiterentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen von „Forschen mit GrafStat“ bei der internen Schulevaluation sowie dessen Beitrag zur Entwicklung einer professionellen Evaluationskultur.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse kombiniert mit einer anwendungsbezogenen Untersuchung der didaktischen Konzepte der Bundeszentrale für politische Bildung zur Arbeit mit GrafStat.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Selbstevaluation und die praktische Anwendung bei Lehrer- und Schülerbefragungen unter Einbeziehung des hypothesenorientierten Auswertungskonzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstevaluation, Schulentwicklung, GrafStat und empirische Sozialforschung charakterisiert.

Wie unterstützt GrafStat den "Schutz individueller Rechte"?

GrafStat bietet Funktionen zur passwortgeschützten Datenverwaltung und ermöglicht die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben, indem Befragungen anonymisiert und technisch kontrolliert durchgeführt werden können.

Warum ist die "hypothesenorientierte Datenauswertung" so wichtig?

Sie schließt die Lücke zwischen pragmatischen und wissenschaftlichen Ansprüchen, da sie den Prozess der Datenauswertung transparent dokumentiert und Fehlinterpretationen reduziert.

Wo liegen die Grenzen der GrafStat-Nutzung?

Die Grenzen liegen primär bei offenen Fragestellungen, die statistisch nicht auswertbar sind, sowie in der Gefahr, komplexe soziale Sachverhalte zu stark auf quantitative Daten zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die Schulleitung beim Evaluationsprozess?

Die Schulleitung trägt die Gesamtverantwortung für die Etablierung eines Klimas der Offenheit und die organisationale Unterstützung des Evaluationsvorhabens.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interne Schulevaluation. Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts "Forschen mit GrafStat"
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Distance and Independent Studies Center (DISC))
Autor
Ulrich Lohrbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V296338
ISBN (eBook)
9783656943846
ISBN (Buch)
9783656943853
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interne schulevaluation möglichkeiten grenzen konzepts forschen grafstat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulrich Lohrbach (Autor:in), 2015, Interne Schulevaluation. Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts "Forschen mit GrafStat", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296338
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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