Das Ziel dieser Arbeit beziehungsweise Fallstudie soll die Darstellung der grundlegenden Voraussetzungen für eine Gründung sowie der gängigen Finanzierungsformen sein; darüber hinaus soll ein Gespür für sich anbahnende Unternehmenskrisen geweckt und Möglichkeiten für deren Überwindung aufgezeigt werden. Dafür wird im theoretischen Teil zuerst dargelegt, welche persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vom Gründer verlangt werden. Im Anschluss daran folgt eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Finanzierungsformen sowie eine kurze Evaluation, welche für Neugründungen am günstigsten sind. Um einer Liquidation zu entgehen, sollen außerdem die Krisen, in die ein Unternehmen geraten kann, erläutert werden, um schlussendlich eine – und, mithilfe der Fallstudie, praktische – Übersicht zu geben, was für die eigene Gründung bedacht werden muss, um die Chance auf unternehmerischen Erfolg zu wahren.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Voraussetzungen für Unternehmensgründungen
2.1.1 Persönliche Voraussetzungen
2.1.2 Sachliche Voraussetzungen
2.2 Finanzierung der Gründungsidee
3 Bearbeitung der Fallstudie
3.1 Kapitalwert der Investition
3.2 Erstes Investitionsszenario
3.3 Alternativinvestition
3.4 Unternehmenskrisen und Sanierungen
3.5 Verhindern von Unternehmenskrisen
4 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die grundlegenden persönlichen und sachlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung sowie gängige Finanzierungsoptionen. Ein zentrales Ziel ist es, ein Verständnis für potenzielle Unternehmenskrisen zu entwickeln und praxisnahe Strategien zu deren Vermeidung und Bewältigung aufzuzeigen.
- Analyse der notwendigen Merkmale einer erfolgreichen Gründerpersönlichkeit
- Darstellung der verschiedenen Finanzierungsformen für Start-ups
- Anwendung der Kapitalwertmethode zur Bewertung von Investitionsszenarien
- Identifikation von Krisenphasen im Unternehmen
- Erarbeitung von Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Sanierung
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Persönliche Voraussetzungen
Betrachtet man die persönlichen Voraussetzungen, so ist vor allem die Persönlichkeit des Gründers von Bedeutung. So beschrieb Phil Knight, ehemaliger Gründer und CEO von Nike, sein Leben als Entrepreneur wie folgt: „As a young entrepreneur I became distressingly familiar with that feeling of going to sleep each night, waking up each day, owing many people a sum far greater than I could repay.” Diese Gefühlslage hat ihren Ursprung in mehreren Ursachen, welche im Folgenden detailliert beschrieben werden sollen.
Der Gründer ist unumstritten der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Unternehmensgründung. Er entwirft und entwickelt die Gründungsidee und initiiert und begleitet den Gründungsprozess. Durch den Aufschwung, den die Gründungsforschung in den vergangenen Jahren erfuhr, wurden die Erkenntnisse aus den Analysen der Erfolgsfaktoren zudem unter dem Begriff der „Gründungspersönlichkeit“ zusammengefasst.
Doch welche Merkmale zeichnen eine erfolgreiche Gründerpersönlichkeit aus? Pott und Pott nennen acht wiederkehrende charakteristische Merkmale, welche sich auf eine Gründung positiv auswirken können, wobei jedoch betont wird, dass der empirische Nachweis schwierig ist. Für einen tieferen Einstieg sowie die Vor- und Nachteile dieser sogenannten universellen Eigenschaftstheorien sei aus Platzgründen daher auf den Studienbrief „Personalführung“ verwiesen. Abbildung 2 zeigt die Merkmale von Pott und Pott in der Übersicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Gründungssituation in Deutschland im Vergleich zu den USA und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der vorliegenden Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erörtert die notwendigen persönlichen und sachlichen Voraussetzungen für eine Gründung und gibt eine Übersicht über verschiedene Finanzierungsformen.
3 Bearbeitung der Fallstudie: Hier werden Investitionsszenarien anhand der Kapitalwertmethode berechnet und Strategien zur Erkennung und Bewältigung von Unternehmenskrisen erarbeitet.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über Gründungsanforderungen, Finanzierung und Krisenprävention zusammen und ordnet diese abschließend ein.
Schlüsselwörter
Existenzgründung, Gründerpersönlichkeit, Businessplan, Finanzierungsformen, Wagniskapital, Kapitalwertmethode, Investitionsrechnung, Unternehmenskrisen, Insolvenz, Liquidität, Sanierung, Change Management, Venture Capital, Gründungskapital, Krisenfrüherkennung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die zentralen Aspekte einer Unternehmensgründung, angefangen bei den persönlichen Voraussetzungen über die Finanzierung bis hin zur Krisenprävention.
Welche Themenfelder stehen im Fokus?
Die zentralen Themenfelder sind die Persönlichkeit des Gründers, die Erstellung von Businessplänen, verschiedene Finanzierungsoptionen sowie die wirtschaftliche Bewertung von Investitionen und der Umgang mit Unternehmenskrisen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, eine Übersicht über die notwendigen Voraussetzungen für eine Gründung zu geben und Strategien zu entwickeln, um das Risiko eines frühen Scheiterns durch Krisen zu minimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Kapitalwertmethode zur Bewertung von Investitionsalternativen sowie theoretische Konzepte zur Krisenfrüherkennung und Maßnahmenplanung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Gründung und Finanzierung sowie die praktische Anwendung der Kapitalwertmethode und die Analyse von Krisenphasen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Schlüsselwörtern zählen insbesondere Existenzgründung, Wagniskapital, Kapitalwertmethode, Liquidität und Unternehmenssanierung.
Welche Rolle spielt die Kapitalwertmethode für die Entscheidungsfindung?
Sie dient als dynamisches Verfahren dazu, die Wirtschaftlichkeit von Investitionsalternativen vergleichbar zu machen und so die rentablere Option für das Unternehmen zu identifizieren.
Was unterscheidet heteronome von autonomen Maßnahmen in einer Krise?
Autonome Maßnahmen können direkt durch die Geschäftsführung beschlossen werden, während heteronome Maßnahmen die Einbeziehung externer Dritter wie Banken oder Investoren erfordern.
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- Anonym (Author), 2018, Finanzwirtschaft und Unternehmensentscheidungen für Existenzgründer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441163