Die Theorie der Bricolage geht auf den französischen Ethnologen Claude Lévi-Strauss zurück, der sie als eine Art des Denkens und Handelns beschrieb, die auf der Kombination von vorhandenen Elementen basiert. In der Soziologie wird Bricolage verwendet, um die kreative und improvisierte Art des Handelns von Jugendlichen in Subkulturen zu beschreiben, wie beispielsweise die Mods in England der 1960er Jahre. Die Diskussion um Bricolage berührt auch Fragen nach der Authentizität und der Kommerzialisierung von Subkulturen. Während einige Forscher argumentieren, dass Bricolage eine genuine Ausdrucksform von Jugendkultur darstellt, sehen andere sie als eine Strategie, um sich von der mainstream-Kultur abzugrenzen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Bricolage als PDF und eBook, sowie viele auch als Print-on-Demand bei GRIN.